Veröffentlicht am 2017-07-21 In Urheiligtum

Die zwanzig: ein kleines Lateinamerika im Schatten des Urheiligtums

URHEILIGTUM, Santiago Goyeneche •

Wir sind ein kleines Lateinamerika in Europa, atmen den Ursprung Schönstatts, sein Jetzt, seine Gaben, und versuchen, eine bessere Zukunft für Schönstatt, die Kirche und die Welt mitzugestalten. Zwanzig Mitglieder der Schönstatt-Mannesjugend Lateinamerikas leben für fünf Wochen in Haus Regina, dem Haus des Institutes der Frauen von Schönstatt. Wir arbeiten im Bundesheim (im Ostflügel, in den für das Jubiläum 2014 eingerichteten Räumen) und machen verschiedene Aktivitäten und Arbeiten rund ums Urheiligtum und seine Pastoral. Wir zwanzig jungen Leute wollen P. Kentenich studieren, was er geglaubt hat, was er versucht hat, die Erfolge und Misserfolge; wir werden die historischen Orte Schönstatts in Deutschland besuchen. So hoffen wir, aus den Unterschieden und den Gemeinsamkeiten, die wir unter uns finden, weiter zu wachsen, zu diskutieren, zu fragen und zu bauen. Wir möchten die Internationale Führerschule der Schönstatt-Mannesjugend sein.

Familie werden

Während wir zwischen dem 9. und 11. Juli noch auf die Ankunft der Nachzügler warteten, begannen wir die Arbeit im Bundesheim, richteten die Räume ein, putzten und statteten den Ort für uns aus.

Und so langsam werden wir Familie. Wir haben den Geburtstag von einem von uns gefeiert, viel über unser Schönstatt in unseren jeweiligen Ländern geredet.

In den ersten drei Tagen gibt es Nebenwirkungen der Eingewöhnung – viel Bewegung, viel Lärm, Lieder, Witze, Sketche und ein Tanz ums Urheiligtum. Wir hoffen, einen Beitrag zu geben, wenigstens einen kleinen, zu dem Leben, das aus dieser Quelle quillt und zu ihr zurückströmt, für die Welt und aus ihr, für die Menschen und aus ihnen, für Gott und von ihm.

Besuche

Drei große Säkularinstitute haben wir bereits besucht. Die Schönstatt-Patres auf Berg Sion mit ihrer fast magischen Aussicht auf das Tal und ihrem verwinkelten Haus. Die Marienschwestern auf Berg Schönstatt, immer aufmerksam, klein und großmütig. Und auch die Frauen von Schönstatt, ihre großartige Kapelle und diese Menschen unter einem offenen Himmel.

Wir haben das Dilexit Ecclesiam in Stein gemeißelt gesehen. Wir holten Kentenich für eine Weile zu uns. Haben uns ihm vorgestellt. Wir schreien, so laut wir können, und saßen schon einige Male am Tisch der „Artusrunde“. Und so kommen die großen Gespräche in Gang über die Gliederungen, die Länder, den Feminismus, die Politik, das Engagement, die persönlichen Geschmäcker, es kommen die Witze, Umarmungen, Neckereien, jede unserer Familien ist präsent, jede Geschichte ist kostbar für alle und vermischt sich langsam mit der Geschichte unseres Schönstatt und wir mit ihm …

Schon da: Jugend aus Lateinamerika “erobert” das Urheiligtum

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