Veröffentlicht am 25. Juli 2016 In Urheiligtum, WJT2016

Auf dem Weg zum WJT 2016 in Krakau: „Immer in diesem Geist des Pilgerns“

WJT 2016 Krakau, von  Sebastián Denis und María Fischer •

Keine Frage: der bisherige Höhepunkt der Wallfahrt der Schönstatt-Jugend Paraguays zum Weltjugendtag in Krakau war die Heilige Messe im Urheiligtum um halb acht Uhr abends am Donnerstag, 21. Juli.

Es war die erste heilige Messe, die Pater Santiago Cacavelos als Priester im Urheiligtum gefeiert hat – allein schon dies ein bewegender Moment für ihn selbst wie für die anwesenden Jugendlichen. „Das Liebesbündnis ist keine Prämie. Und es gibt nichts, absolut gar nichts, was uns auch nur irgendwie würdig machen könnte, es zu schließen“, sagte er in seiner Predigt. „Es ist der barmherzige Blick der Gottesmutter, der uns sucht und aussucht, der uns ins Liebesbündnis einlädt und uns dazu bringt, aus Liebe zu ihr Verrücktheiten zu machen.“

Genau. Das Liebesbündnis ist keine Prämie

Nachdem sie ihr Liebesbündnis geschlossen oder erneuert hatten, unterschrieben alle im Bündnisbuch des Urheiligtums.

Zwei aus der Gruppe, Sebastián Denis und Ana Paula Rojas Cosp, eine Nichte von P. Antonio Cosp, schenkten der Gottesmutter ihre Blankovollmacht.

Am Schluss der Messe legten sie einen kostbaren Umschlag in den Krug des Urheiligutms – mit über 1000 Briefen an die Gottesmutter im Urheiligtum, über schoenstatt.org geschickt.

„Es war eine beeindruckende Feier, man spürte die mütterliche Gegenwart der Gottesmutter“, so einer der Jugendlichen.

Ehe unter Marias mütterlichem Schutz

Eine besonders schöne Geschichte ist die von den Eheringen auf dem Altar. Paola und Raúl heiraten am 7. August. Und sie hatten beide den großen Wunsch, dass ihre Eheringe während der Bündnismesse auf dem Altar des Urheiligtums liegen würden und vorher am Grab Pater Kentenichs, um ihre Ehe der Gottesmutter zu weihen und um ihren Schutz zu bitten – ein Leben lang. „Und ich habe ihre Einladung zur Hochzeit mit dem Stempel des Urheiligtums versehen, als ob die Gottesmutter ihnen sagen würde: Danke, dass ihr mich auch einladet“, erzählt Sebas.

In Berlin und Prag

Nach einer Nachtfahrt kamen die Gruppe der Schönstatt-Mannesjugend Paraguay am Donnerstag in Berlin an. Sie erkundeten die Hauptstadt Deutschlands, aber „immer in diesem Geist des Pilgerns.“

So fuhren sie auch zum Schönstatt-Heiligtum am Stadtrand von Berlin, wo sie die heilige Messe feierten. Pater Tommy Nin Nitchell, Leiter der Schönstatt-Bewegung von Paraguay, sprach in der Predigt über Freiheit – genau in der Stadt, die den Fall der Mauer erlebt hatte, die so viel Freiheit verhindern wollte und doch nicht konnte.

Von Berlin aus ging es am Sonntag nach Prag, wo sie am Montagnachmittag in der Kathedrale zusammen mit Gruppen aus anderen Ländern eine heilige Messe feiern und zum „Prager Jesulein“ pilgern wollten.

Von dort aus geht es dann nach Krakau zur Feier des Jubiläums der Barmherzigkeit mit Tausenden von Jugendlichen und Papst Franziskus, gut ein Jahr nach dessen Besuch in Paraguay, der für immer in ihren Herzen eingegraben ist!


WJT 2016 – P. Santiago Cacavelos, Urheiligtum

WJT 2016 – P. Tommy Nin Nitchell – Berlin

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