Veröffentlicht am 14. Juni 2016 In Urheiligtum

Überflutung am Urheiligtum und eine beherzte Rettungstat

URHEILIGTUM, von Mons. Dr. Peter Wolf •

Bilder von der Überflutung am Urheiligtum gehen seit Montagabend durch die sozialen Netzwerke Schönstatts. Mons. Dr. Peter Wolf erzählt, was passiert ist und warum er nasse Füsse bekam, das Urheiligtum aber weitgehend trocken blieb:

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Als ich gestern gegen 18 Uhr von einem Auswärtstermin gegen 18 Uhr zurückkam, sah ich auf der Kreuzung vor dem Urheiligtum, dass aus einem Gully braunes Wasser vom Wambach schoss und Richtung Urheiligtum floss. Die Straße zum Urheiligtum hatte sich in einen schlammigen Bach verwandelt!

Durch den heftigen Regen waren überhaupt keine Leute auf der Straße ums Heiligtum. Es blieb mir nichts anderes übrig, als die Schuhe auszuziehen und die Hosen hoch zu krempeln, um das dreckige Wasser vom Urheiligtum abzuhalten.

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 Mit Bänken und Sandsäcken gegen die Flut

Mit den Bänken für die Pilger versuchte ich, das Wasser vom Kapellchen abzulenken. Nach einiger Zeit kam der Küster des Urheiligtums, Herr Weveler, herbeigeeilt. Er wusste von drei Sandsäcken hinter der Kerzenkapelle, die wir vor die Tür der Urheiligtums (Pforte der Barmherzigkeit) legten.

Als es immer heftiger wurde, rief ich die Feuerwehr zu Hilfe, die bald mit mehreren Fahrzeugen anrückte. Das Wasser schoss über den Parkplatz am Urheiligtum und die Straße weiter Richtung Jugendzentrum der Pallottiner und in den Garten und den Speisesaal der Marienau.

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Dank an die Freiwillige Feuerwehr

Die Männer von der Vallendarer und Urbarer Feuerwehr hatten eine gute Stunde Arbeit und haben ihre Sache gut gemacht. Habe ihnen von Moriah zwei Kasten Bier geholt. Ihr Kommandant meinte zwar, es sei doch nicht nötig. Aber man sah den Männern an, dass sie sich freuten.

Video (Heinrich Brehm, schoenstatt.de)

Fotos: Dr. Peter Wolf, Weweler

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