Veröffentlicht am 2015-12-12 In Urheiligtum

Die Heilige Pforte der Barmherzigkeit öffnet sich im Urheiligtum – und in vielen Heiligtümern der Welt

Von Maria Fischer •

Am Sonntag, dem 13. Dezember, wird nach der üblichen Sonntagsmesse in der Pilgerkirche (um 10.30 Uhr Ortszeit) im Urheiligtum die Heilige Pforte der Barmherzigkeit geöffnet. Pater Juan Pablo Catoggio, der Vorsitzende des Generalpräsidiums Schönstatts. ist Hauptzelebrant der Messe und der Feier zur Eröffnung der Heiligen Pforte. Es gibt eine Liveübertragung durch Schoenstatt TV.

Niemals in der Geschichte gab es ein Heiliges Jahr mit so vielen Heiligen Pforten in den Diözesen.  Als Papst Franziskus das Heilige Jahr mit der Bulle  “Misericordiae Vultus” (MV) (Das Antlitz der Barmherzigkeit) einberufen hat, wünschte er, dass dieses Jahr ganz und gar der Barmherzigkeit, die Gott Vater mit dem Sohn und dem Heiligen Geist den Menschen erweist, allen Menschen, ob gläubig oder nicht, gewidmet sei.

Alle Menschen sollen darum in diesem Jubiläumsjahr, diesem Heiligen Jahr, die Möglichkeit haben, die Barmherzigkeit Gottes, eines Gottes, der verzeiht, der liebt und sich für seine Kinder verzehrt, zu erfahren. Und dass dies möglich wird, hängt ab von unserem Apostolat.

Das „Santuario Jóven“ in Asunción, die Kirche „Maria von der Dreifaltigkeit“ in Tuparenda,  das Heiligtum in San Isidro in Gran Buenos Aires, die Heiligtümer von Atibaia/SP, Belo Horizonte – Confins/MG, Brasilia/DF, Curitiba/PR, Garanhuns/PE, Jacarezinho/PR, Londrina/PR, Poços de Caldas/MG, Rio de Janeiro/RJ, Santa Cruz do Sul/RS und Santa Maria/RS in Brasilien und vielleicht noch viele mehr haben das Privileg erhalten, eine „Heilige Pforte“ zu haben.

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Öffnung der Heiligen Pforte am Urheiligtum. Foto: Zillekens

Schönstätter im barmherzigen Herausgehen

Aber dabei bleibt es nicht… Der Heilige Vater möchte Monat für Monat eine „heilige Pforte“ der Barmherzigkeit öffnen – nicht von einer Kathedrale oder irgendeines Heiligtums. Sondern die Türen von Suppenküchen, von Gefängniskapellen, von Krankenzimmern…

Es sind die Türen, die auch wir aus eigener Kraft öffnen können, und so konkret zum Schönstatt im Herausgehen werden, oder genau genommen, zu Schönstättern im missionarischen und barmherzigen Herausgehen – in der Gefängnispastoral, beim Bau von solidarischen Häusern, beim Öffnen der Türen von Schulen für Kinder aus ärmsten Familien, wie Dequeni es tut, oder beim Öffnen von Türen weg von der Straße und hinein in bergende Heime, wie es Maria Ayuda für Kinder tut, die unter Gewalt und Missbrauch leiden, sei es bei Besuchen in Krankenhäusern wie  etwa das, was die Kampagne der Pilgernden Gottesmutter im IPS in Asunción tut, sei es beim Öffnen von Türen für Flüchtlinge im Mercy House in Südafrika oder in Hausheiligtümern für Familien, die vor Gewalt, oder ja, Armut und Hunger fliehen.

Möge das Jubiläum der Barmherzigkeit allen die Güte und Zärtlichkeit Gottes  bringen (Papst Franziskus, 8.12.2015)

 

Mit Material von P. Pablo Pol, P. Egon Zillekens und www.maeperegrina.org.br

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