Veröffentlicht am 2015-06-18 In Themen - Meinungen

Es braucht in der Kirche und in ihren einzelnen Teilkirchen, und in den Gemeinden einen „glühenden Kern“

Vortrag von Weihbischof Dr. Michael Gerber, Freiburg, beim Familienbund in Deutschland am Dreifaltigskeitssonntag 2015 •

 

Weihbischof Dr. Michael Gerber hat die „drei Fragen zu Schönstatt im zweiten Jahrhundert des Liebesbündnisses“ (noch) nicht beantwortet. Hier haben bisher 23 Schönstätter aus allen Generationen und aus 9 Ländern (Australien, Argentinien, Paraguay, Deutschland, Guatemala, Chile, Uruguay, El Salvador, Großbritannien) davon gesprochen, wie sie Schönstatt im zweiten Jahrhundert des Liebesbündnisses träumen, wie es sich anfühlt, wie es sein und werden sollte, und was es gilt, dafür zu tun und zu unterlassen.

Wie gesagt, Weihbischof Gerber hat diese Fragen noch nicht beantwortet. Doch in dem Vortrag, den er am Dreifaltigkeitssonntag für den Familienbund gehalten hat, zeigt er genau dies auf – wie er ein Schönstatt sieht, das zum „glühenden Kern“ der Kirche wird – einer neuen Kirche, die nicht über Strukturreformen erneuert wird, sondern von innen, von glühenden Kernen her. Und er zeigt auf, dass Pater Kentenich Schönstatt von Anfang an so gedacht hat und dass die Struktur Schönstatts mit ihren graduellen Formen von Bindung, Engagement und Verbindlichkeit tatsächlich Modell einer erneuerten Kirche sein kann… wenn Schönstatt die Chance begreift.

Vortrag von Weihbischof Dr. Michael Gerber – Erwartungen

 

 

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