Väter Schlagwort

Dilexit ecclesiam
Pfr. Kurt Faulhaber, Deutschland • „Kentenichkrise und Kirchenkrise – zeitgleich. Was haben sie in den Absichten Gottes miteinander zu tun? Zwei Vorgänge, die unsere Herzen außergewöhnlich bewegen. Wie zwei Wellen, die aufeinander zulaufen und sich wechselseitig beeinflussen und verstärken“ – so eröffnete Pfr. Kurt Faulhaber aus dem Institut der Schönstatt-Diözesanpriester vor über einem Monat einen Vortrag auf der Delegiertentagung der deutschen Schönstatt-Bewegung. Ein Vortrag, spezifisch auf diesen Moment und auf die Situation in Deutschland zugeschnitten. Doch da war jemand, der keine Ruhe gab und immer wieder bedauerte, dass es damalsWeiterlesen
se trata de nosotros

Veröffentlicht am 31.10.2020In Kentenich

Es geht um uns. Sprecht ihr in heilig.

Monina Crivelli, Argentinien • Ich muss ehrlich sagen, dass ich nicht sehr erschüttert bin von den jüngsten Ereignissen rund um die von der Historikerin (bei der ich mich dafür entschuldige, dass ich mich gerade nicht an ihren Namen erinnere) „entdeckten“ (?) Geschehnissen rund um die Person unseres Vaters und Gründers.— Es ist nicht so, dass ich die Dinge verharmlosen oder ignorieren möchte, im Gegenteil, wie Pater Kentenich sagte: „Gaben sind Aufgaben“, und Schwierigkeiten sind es auch. Schwierigkeiten, allerdings für wen? Für uns. Ich persönlich habe das Gefühl, dass es beiWeiterlesen
Fratelli tutti
Ignacio Serrano del Pozo • Auf dem Grab des Heiligen Franziskus hat der Heilige Vater am 3. Oktober seine jüngste Enzyklika Fratelli Tutti (Über die Geschwisterlichkeit und die soziale Freundschaft)  unterzeichnet. Seit Laudato Si, der Enzyklika von 2015 über die Pflege des gemeinsamen Hauses, haben wir kein Dokument von solcher Bedeutung mehr. Beide Texte stimmen im Übrigen darin überein, dass es il poverello d’Assisi ist, der die ursprüngliche Inspiration liefert, die dem Dokument den Titel gibt. Dies bestätigt nur die Wertschätzung, die der jetzige Pontifex für diesen Heiligen hat, von demWeiterlesen
Interview mit Ignacio Suazo Zepeda zum Thema „Unser Tisch: Dialoge für Chile“ (NM) • Vor dem Hintergrund der sozialen Krise Chiles, die aus dem gesellschaftlichen Ausbruch vom 18. Oktober resultiert und kurz vor der Einleitung eines Prozesses der Annahme oder Ablehnung einer neuen Verfassung für das Land steht, haben die Katholische Universität Chiles und die Stiftung Voces Cat¡olicas (Katholische Stimmen) 60 Persönlichkeiten aufgerufen, über die großen Herausforderungen dieser Zeit zu sprechen. Dieser Dialog wird drei Monate lang an neun thematischen Tischen stattfinden: „Stadt, Armut und Segregation“, „Wirtschafts- und Arbeitsleben“, „integrale GesundheitWeiterlesen
Wilfried Röhrig, Deutschland • „Seit Wochen verfolge ich die sehr hilfreichen Veröffentlichungen auf Ihrer Homepage zur gegenwärtigen Diskussion um die Person Pater Kentenichs, angestoßen durch Beiträge von Dr. Alexandra von Teuffenbach. Letzte Woche war auf Spurensuche.de ein Artikel von mir zu finden, der vor allem der Frage nachgeht, was (psychologisch) hinter den Angriffen der Autorin stecken könnte“, schreibt Wilfried Röhrig, Jahrgang 1955, Lehrer für Religion und Sport, Liedermacher, Mitglied der Schönstatt-Familienbewegung. „Ob diese Überlegungen auch auf schoenstatt.org veröffentlicht werden könnten? Was „Spurensuche“ angeht, so liegen die Rechte jeweils bei denWeiterlesen
Von  Cristián León, Chile • In diesen Tagen haben wir als Ergebnis eines Artikels von und eines Interviews mit der Theologin und Forscherin Alexandra von Teuffenbach eine große Anzahl von Artikeln, Kommentaren und Meinungen in den digitalen Medien der Schönstatt-Bewegung gesehen, doch ich glaube, dass es notwendig ist, sie sorgfältig zu lesen und dabei die reflektierende und kritische Lektüre nicht aus den Augen zu verlieren, da wir aus Gewohnheit bei einigen der Argumente in einen „Präsentismus“ verfallen, das heißt, mit den heutigen Werten etwas beurteilen, was vor mehr als 70Weiterlesen
ARGENTINIEN, María Fischer • „Ich vertraue mich deinen Gebeten und deiner Verbundenheit an, um diese neue Sendung mit Freude zu leben…“, schrieb mir Pfr. Jorge González am Nachmittag des Tages der Bekanntgabe seiner Ernennung zum Weihbischof seiner Heimatdiözese La Plata, wo er seit etwas mehr als einem Jahr als Pfarrer und Rektor der Kathedrale arbeitet, mit dem großen pastoralen Projekt der „Heiligtumisierung der Kathedrale“. Eine halbe Stunde nach der gleichzeitigen Ankündigung in Rom und Argentinien war ein Artikel über „unseren“ Padre Jorge auf schoenstatt.org erschienen, und die Grüße, Glückwünsche undWeiterlesen
PARAGUAY, P. Pedro Kühlcke • In Paraguay wird am dritten Sonntag im Juni traditionell und mit großer Festlichkeit der Vatertag begangen. Es geht nicht nur darum, den biologischen Vater zu ehren, sondern auch alle Personen, die Vaterrolle einnehmen. Aus Anlass des Vatertages hat Pater Pedro Kühlcke einen Artikel in der Zeitschrift „Tuparenda“ nicht direkt den Vätern gewidmet, sondern Pepito. Pepito? Ja, Pepito, sein Freund Pepito im Jugendgefängnis von Itauguá. Dieser Pepito, der sein Leben lang einen Vater gesucht hat.   Die Zulagen, die Pepito gar nichts gebracht haben Vor einWeiterlesen
FRANZISKUS IN ROM • „Dann werde ich aber in diesen Tagen mal eine ernste Unterhaltung mit der Gottesmutter und dem Herrn haben“, sagt mir mein Freund José A., nachdem wir uns per Whatsapp ein wenig über die Katechese von Papst Franziskus am 28. Dezember ausgetauscht haben, in der er sagt: „Vor dem Herrn zu klagen ist eine Form des Betens. Manchmal höre ich, wenn ich die Beichte abnehme: »Ich habe mich beim Herrn beschwert …«, und [ich antworte]: »Aber nein! Klage vor ihm, er ist der Vater!« Und das istWeiterlesen
P. Guillermo Carmona • In diesem Monat, am 16. November,  feiern wir den Geburtstag unseres Vaters und Gründers. So wie er Licht und Vorbild für viele war, so gibt es sicherlich Menschen, die im Leben von jedem von Ihnen eine Anziehungskraft entwickelt haben, die zum Licht und Vorbild geworden sind. Zwei Fragen, die wir betrachten könnten: In wem spiegele ich mich? Und wer spiegelt sich in mir? In meinem Fall gehört ohne Frage P. Josef Kentenich dazu. Ich erinnere mich an meine letzte Begegnung mit ihm am 20. August 1968.Weiterlesen