Ökologie Schlagwort

Gonzalo Génova, Madrid, Spanien • Die Bedeutung, die wir gemeinsam der Utopie geben, ist ambivalent. Einerseits bedeutet Utipie das Projekt einer erstrebenswerten Gesellschaft („eine neue Gesellschaftsordnung“), auch wenn dies schwierig oder unmöglich zu erreichen ist. Auf der anderen Seite haben Gesellschaften, die so getan haben, als hätten sie die Utopie erreicht, Merkmale, die sie offen gesagt sehr unerwünscht machen, vor allem wegen ihrer starken Tendenz zum Totalitarismus. Wenn wir heute also von Utopie sprechen, ist das Gefühl, das sie hervorruft, eher bittersüß: entweder Misstrauen gegenüber einem entmenschlichenden totalitären Projekt oderWeiterlesen

Veröffentlicht am 27.06.2020In Laudato Si

Für ein Bündnis mit der Schöpfung

Interview mit Ulrich Grauert, Schweiz,  zu Economy of Francesco • “Ich bin eine von den 2000 jungen Leuten, die ausgewählt wurden für ‚Economy of Francesco‘ in Assisi“, schreibt mir Valentina Alarcón, Ingenieurin aus Chile, im Chat einer Videokonferenz über soziale Gerechtigkeit und neue Gesellschaftsordnung, zu der sich eine Gruppe chilenischer Schönstätter, motiviert vom sozialen Gedanken bei Josef Kentenich, zusammengefunden hat. „Darüber müssen wir extra reden“, schreibe ich zurück, „ich kenne jemanden aus der Schweiz, der auch dabei ist.“ Die Rede ist von Ulrich Grauert, Geschäftsführer der Interholco AG, einem derWeiterlesen
Pilar Andrade, Spanien • Das Thema Umweltschutz stört viele Menschen. Sie finden die Demonstrationen, bei denen Tausende von Menschen – vor allem Jugendliche – auf die Straße gehen und Maßnahmen zur Verhinderung einer Umweltkatastrophe fordern, übertrieben. Vor allem Greta Thünberg geht ihnen auf die Nerven: Wie kann eine halbwüchsige Göre Regierungschefs Lektionen erteilen? In Spanien, von wo aus ich schreibe, assoziieren viele den Umweltschutz mit der extremen Linken und damit mit einer politischen Ideologie, deren historische Wurzeln der Ökologiebewegung nicht nur fremd sind, sondern sogar im Widerspruch zu einigen AspektenWeiterlesen
Von Bettina Betzner, Deutschland • Lieber Papst Franziskus, mit dir würde ich gerne ein persönliches Gespräch über Laudato si führen. Ich würde gerne deine herzliche Nähe suchen, um dir in die Augen zu schauen, von deinem warmen Blick eingefangen zu werden, von deiner spirituellen Tiefe und Authentizität ergriffen zu sein, um dein Anliegen zu meinem Anliegen zu machen… Dieses Erlebnis hatte ich, als ich den Film „Ein Mann des Wortes“ von Wim Wenders anschaute. — Die Begegnung mit dir hat einiges in mir verändert! Nach deiner Botschaft in dem FilmWeiterlesen
DILEXIT ECCLESIAM, mit Material des Dikasteriums zur Förderung der ganzheitlichen menschlichen Entwicklung • Vor fünf Jahren veröffentlichte Papst Franziskus Laudato Si‘ und zeigte uns mit erstaunlicher Klarheit, dass „alles miteinander verbunden ist“. Die Laudato Si‘-Woche ist gerade zu Ende gegangen, eine Woche, die uns verbunden hat – Tausende von Christen auf der ganzen Welt, die miteinander kommunizierten, beteten und Erfahrungen teilten, „während wir gemeinsam eine bessere Welt aufbauen“, wie Christina Leaño es in einem Brief an alle Teilnehmer ausdrückte. Nun laden Papst Franziskus und das Dikasterium zur Förderung der ganzheitlichenWeiterlesen
COSTA RICA, Randall Barquero, Kommission Laudato Si, Schoenstatt Costa Rica • Die Kommission Laudato Si der Schönstatt-Bewegung Costa Ricas wurde 2016 gegründet, ein Jahr nach der Veröffentlichung der Enzyklika von Papst Franziskus. Im Rahmen der Laudato-Si-Woche der Universalkirche (16. bis 24. Mai) stellen wir gerne einige allgemeine Einzelheiten über diese Kommission und ihre Aktivitäten vor. — Im Jahr 2016, im Jahr nach der Veröffentlichung der Enzyklika Laudato Si, fasste die Schönstatt-Bewegung in Costa Rica den Plan, ihr erstes Filialheiligtum zu bauen, und einige Monate später wurde bestätigt, dass dieser langjährigeWeiterlesen
Laudato Si
ARGENTINIEN, Patricia Piñeyro • Am kommenden Samstag, 23. Mai, ab 11.00 Uhr (argentinische Zeit) wird das Lateinamerikanische Zentrum für Soziale Evangelisierung (CLAdeES), ein von der Schönstatt-, Gotteswort- und Fokolar-Bewegung koordiniertes Zentrum, eine internationale Konferenz mit freiem Zugang abhalten, die angesichts des aktuellen Kontextes der Pandemie online sein wird.— Diese Konferenz findet in Anlehnung an die von Papst Franziskus geförderte Laudato Si-Woche 2020 vom 16. bis 24. Mai statt. Es ist ein Aufruf zur Erinnerung und zum Nachdenken über die Enzyklika im Zusammenhang mit der Sorge für unser gemeinsames Haus. DieWeiterlesen
AMAZONASSYNODE, Redaktion • „In dieser Synode hatten wir die Gnade, die Stimmen der Armen zu hören und über die Unsicherheit ihres Lebens nachzudenken, das von räuberischen Entwicklungsmodellen bedroht ist. Doch gerade in dieser Situation haben viele uns bezeugt, dass es möglich ist, die Realität auf andere Art zu betrachten und sie mit offenen Händen als Geschenk anzunehmen, die Schöpfung nicht auszubeuten, sondern als ein zu hütendes Haus zu bewohnen und auf Gott zu vertrauen,“ so Papst Franziskus am 27. Oktober in der Euicharistiefeier zum Abschluss der Amazonassynode.  „Und wie oftWeiterlesen
VATIKAN, Redaktion • Das Dikasterium für den Dienst zugunsten der ganzheitlichen Entwicklung des Menschen hat bereits im Juli ein Video veröffentlicht, das die Anliegen und Ergebnisse des Internationalen Symposiums „Unser gemeinsames Haus und die Zukunft des Lebens auf der Erde“, die am 5./6. Juli 2018 aus Anlass des dritten Jahrestages der Veröffentlichung der Enzyklika Laudato Si‘ stattgefunden hatte.  Wir veröffentlichen den Text heute, am 1. September, dem Weltgebetstag für die Schöpfung. Und wir tun es mit besonderer Freude, weil die Koordination und Gestaltung des Videos und der begleitenden Pressetexte inWeiterlesen
PARAGUAY, Agrar- Ingenieur Martin Pereira Ortiz • In diesen Zeiten erlebt die Welt den Klimawandel mit extremer Hitze oder Kälte, mit Hurrikans, Starkregen, Hagelstürmen und langanhaltenden Dürren, und das alles immer häufiger und immer heftiger. Diese Naturkatastrophen werden stärker aufgrund des Ungleichgewichts, das wir Menschen verursachen, und seien wir realistisch, das, was wir heute Klimaphänomene nennen, werden in Zukunft gängige Naturkatastrophen sein. In Paraguay, einem kleinen Land in Südamerika, hat sich eine Gruppe von Agrar-Ingenieuren, alles Schönstätter, zusammengetan, um ihr professionelles Wissen, ihrer Hände Arbeit und vor allem ihre BündniskulturWeiterlesen