Migranten Schlagwort

SPANIEN, Redaktion mit Material der Pressestelle des Erzbistums Madrid und  www.behakuna.com Am 12. Oktober erhielt Papst Franziskus im Vatikan ein Geschenk: das jüngste Projekt von Hakuna – eine Bewegung innerhalb der katholischen Kirche unter der Leitung junger Menschen, geboren beim Weltjugendtag 2013 in Brasilien und mittlerweile in ganz Spanien verbreitet, begleitet von Mitgliedern des Opus Dei – genannt Hakuna Nativity Caravans; ein Projekt, in dem sich Hakuna verpflichtet hat, Flüchtlinge und Einwanderer an Weihnachten zu begleiten.— Hakuna Nativity Caravans haben nur das eine Ziel, die Bedürftigsten zu begleiten. Wie esWeiterlesen
PAPST FRANZISKUS – BOTSCHAFTEN UND GESTEN • „Ich glaube, wenn ich nach manchen Kommentare und Botschaften gehe, dass etliche Christen, dass vor allem etliche christliche Politiker zweifeln, ob es ethisch ist oder nicht, ob es gut ist oder nicht, die Migranten aus dem Meer zu retten, in dem sie Schiffbruch zu erleiden und zu ertrinken drohen. Wie positiv ist es da, dass Papst Franziskus als ihr Papst ihnen diesen Zweifeln genommen hat“, kommentiert José Antonio Cerezuela aus Barcelona, der sich selbst „einer aus acht Millionen, der versucht, jeden Tag einenWeiterlesen
Von Maria Fischer • „Die sehen aus wie illegale Migranten“, scheint der Beamte an der Grenze zu sagen, einer dieser Grenzen, vor denen Hunderte und Tausende von Migranten und Flüchtlingen stehen, die, nach der öffentlichen Meinung und noch mehr nach jenen aufstrebenden populistischen Parteien und ihrem Schrei „Unser Land zuerst“ Kultur, Wohlstand und Sicherheit großer Länder bedrohen. Wie jenes Landes auf der anderen Seite dieser Grenze, der sich in dieser Nacht ein Mann in ärmlicher Kleidung, eine Frau, die viel zu jung scheint, um schon ein Kind zu haben, nähern,Weiterlesen
BETEN WIR MIT PAPST FRANZISKUS, Redaktion • Immer mit der Hand am Pulsschlag der Zeit grüßte Papst Franziskus letzten Donnerstag per Twitter „die Spieler und das Publikum der Fußball-Weltmeisterschaft, die heute in Russland beginnt. Ich hoffe, dass sich dieses Sportevent als Gelegenheit der Begegnung und der Brüderlichkeit erweisen wird.“ Während ein Großteil des Interesses der Welt in diesen Wochen auf die Weltmeisterschaft gerichtet ist, nutzte Papst Franziskus am Sonntag, dem 17. Juni, wieder einmal das Angelusgebet, um eine Globalisierung der Solidarität mit Völkern und Personen, die in unserem persönlichen undWeiterlesen
WELTTAG DER MIGRANTEN UND FLÜCHTLINGE • in den meisten Pfarreien hat es gar niemand mitgekriegt: Am letzten Sonntag, dem 14. Januar, beging die Weltkirche den Weltttag der Migranten und Flüchtlinge. Papst Franziskus wollte diesem Tag und vor allem dem Inhalt dieses Tages mehr Gewicht geben und entschied, ihn erstmals mit einer heiligen Messe im Petersdom zu begehen, wie immer live übertragen von Vatican Media (im Internet auf Youtube: Vatican Media). In seiner Predigt bat er die Gesellschaft, Vorurteile zu hinterfragen, keine Barrieren zu errichten und sich der bereichernden Begegnung mitWeiterlesen

Veröffentlicht am 08.11.2016In Themen - Meinungen

Migranten willkommen

Ein Beitrag aus Chile zu einer scheinbar rein europäischen Thematik. Von P. Hugo Tagle • Die Zahl der Einwanderer nach Chile ist in den letzten zehn Jahren um 123 % gestiegen. Allein aus Haiti kamen innerhalb von sechs Monaten mehr als 20.000, das sind 110 pro Tag. Chiles Außenpolitik ist flexibler geworden und hat sich der Welt geöffnet, entsprechend dem Trend der Schwellenländer und dem Aufruf der UN, Millionen von Vertriebenen weltweit willkommen zu heißen. Das ist ein Zeichen der Offenheit, das unser kulturelles Erbe bereichert, ihm mehr Farbe undWeiterlesen
FRANZISKUS BEIM WELTJUGENDTAG 2016, von Maria Fischer • Es war klar, dass das Thema kommen würde. Dafür ist es Papst Franziskus viel zu wichtig und dafür schert ihn politische Korrektheit viel zu wenig. Es kam sofort bei den ersten Worten in Polen und vor der versammelten Regierung, klar und deutlich und zugleich werbend, und es kam in allen großen Medien an diesem 27. Juli 2016: „Zugleich ist die Bereitschaft zur Aufnahme derer notwendig, die vor Kriegen und Hunger fliehen; die Solidarität gegenüber denen, die ihrer Grundrechte beraubt sind, darunter desWeiterlesen
FRANZISKUS IN ROM • Papst Franziskus hat sich am Gründonnerstagnachmittag  nach Castelnuovo di Porto, etwa 30 Kilometer nördlich von Rom begeben, um dort im Aufnahmezentrum für Asylsuchende („Centro di accoglienza per richiedenti asilo“, abgekürzt CARA) mit jungen Flüchtlingen die Messe in coena Domini  zu feiern. Zur Zeit leben dort etwa 900 Flüchtlinge. Im Laufe der Feier hat der Papst auch die Fußwaschung bei elf Flüchtlingen und einer italienischen Mitarbeiterin des Zentrums vorgenommen. Die Geste solle, erläuterte Msgr. Rino Fisichella, Präsident des Päpstlichen Rats zur Förderung der Neuevangelisierung, auf die Situation der Schwachen aufmerksam machen und ihreWeiterlesen

Veröffentlicht am 19.03.2016In Franziskus - Botschaft

Barmherzigkeit und Trost

FRANZISKUS IN ROM – HEILIGES JAHR DER BARMHERZIGKEIT • “Gott liebt uns mit einer unendlichen Liebe, der nicht einmal die Sünde Einhalt gebieten kann, und dank ihm wird das Herz des Menschen mit Freude und Trost erfüllt“, so Papst Franziskus bei der Generalaudienz auf dem Petersplatz am Mittwoch, dem 16. März 2016. Schon vor den Toren der Heiligen Woche widmete der Heilige Vater seine Katechese dem Trost, den Gott jedem Menschen spendet und versicherte wieder, dass Gott niemals, wirklich niemals aufhört zu lieben. Ausgehend vom Buch des Propheten Jeremias undWeiterlesen
FFRANZISKUS IN ROM • Wie einst die Pharisäer laufen auch wir Gefahr, uns für in Ordnung oder – noch schlimmer – allein aufgrund der Beachtung der Regeln, der Gepflogenheiten, den anderen überlegen zu halten, auch wenn wir unsere Nächsten nicht lieben und stattdessen hartherzig, hochmütig und stolz sind. Das wortwörtliche Beachten der Gebote ist etwas Steriles, wenn es nicht die Herzen ändert und sich nicht in konkrete Haltungen umsetzt: die Öffnung für die Begegnung mit Gott und seinem Wort, die Suche nach Gerechtigkeit und Frieden, die Hilfe für die Armen,Weiterlesen