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Missbrauch
DEUTSCHLAND, Maria Fischer • „Klerikaler Narzissmus ist der Grundbaustein für geistlichen Missbrauch“, sagt Dr. Martin Flesch, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, im Interview mit Felix Neumann auf katholisch.de, dem Nachrichtenportal für die katholische Kirche in Deutschland. Anlass für das Interview war die Veröffentlichung des Buches „Die Betroffenen. Seelische Leidensräume in der katholischen Kirche“, in dem Martin Flesch anhand von 12 Fallgeschichten Erfahrungen geistlichen Missbrauchs schildert – nicht nur durch Kleriker, sondern auch durch Machtpersonen – Frauen und Männer – in Orden, geistlichen Gemeinschaften und Bewegungen. — „Wie kommt es zuWeiterlesen
Himmelwärts
DEUTSCHLAND, Maria Fischer • Kein Applaus. Atemanhaltende Stille, in der nicht einmal mehr das Fallen der berühmten Stecknadel zu hören ist. Martin Flesch hatte zu Anfang darum gebeten, in den kurzen Pausen nicht zu applaudieren und auch am Schluss dem persönlichen Eindruck ein paar Sekunden Chance zu geben, in die Tiefe zu gehen. Wäre nicht nötig gewesen. Die bekannten, so oft gebeteten und lieben Verse aus Himmelwärts und die sperrigen, fremden, klingen an diesem Nachmittag wie zum ersten Mal gehört. Der Dialog der arrogant-verzweifelten Zeitenstimmen mit dem verwundet-vertrauenden Josef KentenichWeiterlesen

Veröffentlicht am 31.07.2022In Projekte

Im Dialog mit Zeitenstimmen

DEUTSCHLAND, María Fischer • Uraufführung angekündigt schon für den März 2020, mehrfach der Pandemie zum Opfer gefallen – auch das eine Zeitenstimme in Blick auf dieses Oratorium von Dr. Martin Flesch, das den Dialog mit Zeitenstimmen in Text und Musik auf die Bühne bringt. Und das unter dem Titel „Himmelwärts“. „Eingebunden in das geistige Erbe Josef Kentenichs (1885- 1968), welcher die Texte zu „Himmelwärts“ in den Jahren 1941- 1945 im Konzentrationslager in Dachau schuf, und unter Berücksichtigung der vielfältigen Charakteristika und Eigenheiten seiner Ausdruckskraft entsteht ein so- wohl in ParallelitätWeiterlesen
Dignidad CMT
PARAGUAY, Casa Madre de Tupãrenda (CMT), Ricardo Acosta • Die Freude, in der ersten Osterwoche einen Abschluss zu feiern, zeigt uns das menschliche Gesicht Gottes in dem neuen Absolventen, Rubén. Nach mehr als 9 Monaten harten Prozesses, nach vielen Stürzen auf dem Weg, dem Weg nach Golgatha, nach dem Tragen seines eigenen Kreuzes, nach dem Blick auf seine Schwäche und der Betrachtung der ausgestreckten Hand des Zyrenäers, in der Person jedes Erziehers und jeder Erzieherin, die seinen Prozess begleitete. Wir können uns nur freuen und dankbar sein, Zeugen dieses großenWeiterlesen