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PAPST FRANZISKUS – WEIHNACHTSBOTSCHAFT 2018• Wir sitzen rund um den Tisch im Mario-Hiriart-Haus der Marienbrüder, am Nachmittag von Weihnachten: ein Paraguayer, ein Deutscher, der seit fasdt 25 Jahre in Chile lebt, eine in Indien geborene Engländerin und eine ziemlich internationale Deutsche, und wir reden darüber, wie man „fraternità“ übersetzt – Brüderlichkeit, oder wie Radio Vatikan, Geschwisterlichkeit? Aber eigentlich reden wir über die Weihnachtsbotschaft von Papst Franziskus und über Inkulturation, Internationalität, Internationalisierung (von Gemeinschaften, Orten…), über die internationale Mission von schoenstatt.org und darüber, wie Netzwerke, solidarische Bindungen und Bündnisse entstehen. WirWeiterlesen
VORSYNODE DER JUGENDLICHEN, Lucas Galhardo • Einfach mal versuchen und während der Liveübertragung der Vorsynode unserem Vertreter dort eine Whatsapp-Nachricht schicken: Lucas, wir sind stolz darauf, dich dort zu haben, und es begleiten dich wirklich ganz viele im Gebet. Nicht zu fassen, ein paar Minuten später kommt die Antwort: Danke, es tut so gut, sich hier begleitet zu wissen! Dann schwärmen wir ein wenig von der spontanen, mutigen Ansprache des Papstes und weiter geht es in Rom und vor dem Bildschirm, jetzt noch mehr verbunden. Es sind viele aus demWeiterlesen
PAPST FRANZISKUS IN PERU, Manuel Huapaya • Vor wenigen Tagen hat Papst Franziskus seine Reise nach Chile und Peru beendet. Intensive Tage für den Bischof von Rom, der in unsere Länder kam, um unseren Völkern Frieden, Einheit und Hoffnung zu bringen (Chile: „Meinen Frieden gebe ich euch“, Peru: „Geeint in der Hoffnung“). Sein Besuch in Peru war ein Wunsch, der immer und immer mehr wuchs, je näher der Termin rückte. Am Donnerstag, dem 18. Februar, verfolgten wir im Fernsehen seine letzte Messe in Chile, in Iquique, und den Abflug nachWeiterlesen

Veröffentlicht am 08.11.2016In Themen - Meinungen

Migranten willkommen

Ein Beitrag aus Chile zu einer scheinbar rein europäischen Thematik. Von P. Hugo Tagle • Die Zahl der Einwanderer nach Chile ist in den letzten zehn Jahren um 123 % gestiegen. Allein aus Haiti kamen innerhalb von sechs Monaten mehr als 20.000, das sind 110 pro Tag. Chiles Außenpolitik ist flexibler geworden und hat sich der Welt geöffnet, entsprechend dem Trend der Schwellenländer und dem Aufruf der UN, Millionen von Vertriebenen weltweit willkommen zu heißen. Das ist ein Zeichen der Offenheit, das unser kulturelles Erbe bereichert, ihm mehr Farbe undWeiterlesen
INTERVIEW mit P. Marcelo Cervi, zukünftiger Rektor des Internationalen Schönstatt-Heiligtums und Zentrums in Roma Belmonte • Wofür steht Roma Belmonte? Das Heiligtum und Internationale Schönstatt-Zentrum Roma Belmonte waren ein Geschenk der gesamten internationalen Schönstatt-Bewegung an ihren Gründer, Pater Josef Kentenich, während der Feier seines 80. Geburtstages in Rom im Jahr 1965. Pater Kentenich sah in diesem Ort ein konkretes Symbol der vollen Integration des Internationalen Schönstattwerkes in die Kirche, da Schönstatt als katholischer Bewegung eine konkrete Sichtbarkeit in der Stadt Rom, dem Sitz der katholischen Kirche, fehlte. Symbolisch erinnern HeiligtumWeiterlesen
FRANZISKUS WOCHE FÜR WOCHE (9) • Das Zitat dieser Woche haben wir der Ansprache von Papst Franziskus an die Mitglieder des Neokatechumenalen Weges, die er am Morgen des 18. März zu ihrer jährlichen missionarischen Aussendung in der Audienzhalle des Vatikan empfangen hat. Lesen, hören wir in dieser Woche seine Botschaft an die Mitglieder einer missionarischen Bewegung, einer Bewegung im Herausgehen, wie für uns gesagt, eine apostolische Bewegung, die sich zur Weltgestaltung und der Gestaltung einer Bündniskultur in allen Lebensbereichen gerufen weiß. Eine Bewegung, die in Familien-Misiones, Misiones von Studenten undWeiterlesen
BELMONTE/PHILIPPINEN, von Pfr. Klaus Alender und Maria Fischer • Beim Bau des Gäste- und Begegnungszentrums DOMUS PATER KENTENICH in Belmonte, Rom, geht, wie Rektor Daniel Lozano im letzten „Brief aus Belmonte“ schrieb, „alles langsam weiter, doch die Arbeiten sind wieder aufgenommen worden; wir sind schon nahe am Abschluss, wenn auch noch manches fehlt.“ Zu dem, was noch fehlt, gehört unter anderem das, was jedes Land in „seinem“ Zimmer aus seiner Landes- und Schönstattkultur einbringen darf und soll. Das Haus verfügt über 31 Gästezimmer. Diese Zimmer tragen den Namen der Länder,Weiterlesen
FRANCISCO IN KUBA – BOTSCHAFTER DER BARMHERZIGKEIT • Papst Franziskus hat heute bei der heiligen Messe im Heiligtum der „Virgen de la Caridad del Cobre“ daran erinnert, dass die Seele Kubas „in Schmerzen und Entbehrungen geschmiedet“ wurde,  „die jedoch den Glauben nicht auszulöschen vermochten.“ Er forderte die Kubaner auf, eine Revolution der Zärtlichkeit zu leben wie Maria. Die Virgen de la Caridad del Cobre, die Jungfrau der Barmherzigkeit, ist die Patronin Kubas und wird von Gläubigen wie Nicht-Gläubigen als Symbol des Kuba-Seins verstanden. Das am meisten verehrte Bild auf derWeiterlesen
PARAGUAY, von Sebastián Acha • Ich weiß, der Titel, den ich über diesen Artikel gesetzt habe, ist vielen von Ihnen nicht unbekannt. Es sind die Worte, die mir heute Morgen das Vater-Telefon „sagte“, nachdem ich einen unvergesslichen Tag erlebt hatte. Ich kann auch jetzt noch nicht meine Gefühl in meinem Gesicht verbergen, in meiner spröden Stimme, in meinen Gedanken, die bei den Worten von Papst Franziskus steckenblieben, die er gestern Abend hier in Asunción gesprochen hat, bei seinem wunderbaren Geschenk seines Besuches: „Paraguay ist nicht tot, Gott sei Dank. DennWeiterlesen
Alle Stände der Kirche und viele andere außerhalb, ob gläubig oder nicht, haben die klaren, Hoffnung machenden und zugleich motivierenden Worte von Franziskus erhalten, die Verantwortung wahrzunehmen, die wir alle haben, eine Welt nach dem Willen Gottes zu bauen, in der Kraft des Heiligen Geistes und auf dem Weg Christi. Kardinäle und Bischöfe, Priester, Ordensmänner und Ordensfrauen, Novizen und Seminaristen, Familien, Jugendliche und Alte, Gemeinschaften und Institutionen haben diese Empfehlung erhalten, hinaus „auf die Straße“ zu gehen, um eine Hoffnung zu bringen, nicht eine utopische, sondern eine Hoffnung in konkretenWeiterlesen