Jubiläum Schlagwort

VATIKAN, Ary Ramos Waldes Díaz/Aleteia.org und Redaktion• „Liebe Brüder und Schwestern, ich habe oft darüber nachgedacht, wie die Kirche ihre Sendung, Zeugin der Barmherzigkeit zu sein, deutlicher machen könnte. Es ist ein Weg, der mit einer geistlichen Umkehr beginnt; und diesen Weg müssen wir gehen. Darum habe ich entschieden, ein außerordentliches Jubiläum auszurufen, in dessen Zentrum die Barmherzigkeit Gottes steht. Es wird ein Heiliges Jahr der Barmherzigkeit sein. Wir wollen es im Licht des Herrenwortes leben: „Seid barmherzig wie der himmlische Vater!“ (vgl. Lk 6,36).“ (Lk 6,36). Mit diesen Worten rief Papst Franziskus ein JubiläumsjahrWeiterlesen

Veröffentlicht am 07.06.2015In Leben im Bündnis

„Königin von Afrika” 2015

Zimbabwe, von Marlene Peter Am 29. März 2015 begann die Schönstattfamilie von Zimbabwe wieder die neunwöchige Novene ‚Königin von Afrika‘ als Vorbereitung der Krönung unserer Dreimal Wunderbaren Gottesmutter als Königin von Afrika am 31. Mai 2015. Das sollte zum 35. Mal geschehen, nachdem sie am 31. Mai 1981 zum ersten Mal gekrönt wurde. Zu der Zeit hatte Zimbabwe gerade einen blutigen Befreiungskrieg hinter sich, und die Zukunft schien sehr unsicher. Zimbabwe war nicht das einzige Land in Afrika mit ernsthaften Problemen und Ängsten, und es war die Mutter Gottes, auchWeiterlesen
Von Maria Fischer • Fackellauf! „Als die jungen Männer am Abend des 17. Oktober mit der Fackel ankamen, da wusste ich, wie unser Leitwort für die Arbeit mit schoenstatt.org ab jetzt und für lange Zeit heißen müsste: Schoenstatt en salida, Schönstatt im Herausgehen“, schreibt Sarah-Leah Pimentel aus Südafrika im Rückblick. „Hier bin ich“. Rektor Egon Zillekens vom Priesterbund zitiert das Wort des Fackelläufers. „Hier bin ich, für das Schönstatt des neuen Jahrhunderts: In diesem Moment war die Jahreslosung des Priesterbundes geboren. Das Wort hat ganz tief getroffen.“ Viele Menschen inWeiterlesen
„Am Urheiligtum soll es nochmal wie beim Jubiläum aussehen“, sagt Norbert Weweler, Sakristan, der am Sonntagnachmittag, während Andreza Ortigoza und Graciela Vera, zwei der Delegierten des Pfingstkongresses aus Paraguay, am Urheiligtum ankommen, noch einmal einen „Jubiläumsbogen“ um die Tür des Urheiligtums gestaltete.  Und es gibt wieder viele Fahnen, viele Lieder in verschiedenen Sprachen, viele Schönstätter, die aus großen und kleinen Ländern anreisen. Und wie als sollte es sich noch mehr wie beim Jubiläum anfühlen, gibt es pünktlich zum Pfingstkongress auch wieder einen Bahnstreik in Deutschland. Für die beiden Teilnehmerinnen ausWeiterlesen
PARAGUAY, Maria Fischer • Wir sind schon fast am Gehen, verabschieden uns noch einmal von dieser jungen, tapferen Mutter, die kaum Spanisch sprechen kann, aber unsere Sprache auf jeden Fall besser versteht als wir ihr Guarani. Doch auch ohne viele Worte verstehen wir in ihren Gesten ihren Stolz und ihre Dankbarkeit, als sie uns den schön angelegten Garten zeigt, ihre Pflanzen, die zwei Hühner, und vor allem ihr Haus, ebenso klein wie blitzsauber und gerade in einem hellen Türkis gestrichen, während ihre Tochter Luz, ein scheues Mädchen, das wegen einesWeiterlesen

Veröffentlicht am 26.04.2015In Projekte

Das Feuer brennt

von Maria Fischer • April 2015, ein Tam von schoenstatt.org – Cecilia, Claudia und Maria – besuchen das Instituto José Manuel Estrada in City Bell, eine der ersten Schulen in Argentinien, in denen konsequent nach Kentenich-Pädagogik unterrichtet wird. „Und hier ist unser Mitarbeiter in der Pastoral…“ Der junge Mann, der da die Treppe herunterkommt –  dem müsste man nur die Läuferjacke vom Fackellauf überziehen und eine Fackel in die Hand drücken, dann sähe er aus wie – „Santiago, das ist der einzige Fackelläufer aus Buenos Aires“, erklärt Claudia in diesemWeiterlesen

Veröffentlicht am 23.04.2015In Urheiligtum

Hauptsache ist, sie ist drin

Von Maria Fischer • „Wann kam das MTA-Bild ins Heiligtum?“, fragt Pater Javier Arteaga, Provinzial der Schönstatt-Patres in Argentinien, am 17. April seine beiden Besucher. Die haben von dem aktuellen Datumsstreit noch gar nichts mitbekommen und antworten wie aus einem Mund: Am Karfreitag 1915 ist es am Bahnhof in Vallendar angekommen und irgendwann danach eben aufgehängt worden, wahrscheinlich ohne viel Drumherum, denn es hat denen in Schönstatt ja erst gar nicht gefallen. „Und Hauptsache, sie ist drin“, sagt eine der beiden, und gefeiert haben wir das ja am 18. Oktober,Weiterlesen
PARAGUAY. Von Maria Fischer, aus Encarnación • Die gesamte Stadt Encarnación, die „Perle des Südens“, feiert. Poster, Banner mit den Farben des Landes und der Kirche überall, die Kathedrale angestrahlt, eine Serenade mit namhaften Künstlern, Feuerwerk: Es ist der Vorabend des großen Festes zum 400. Jahrestag der Gründung von Encarnación, der Stadt, die den Namen des großen Ereignisses trägt, das die Weltkirche am 25. März feiert – die Inkarnation des Göttlichen Wortes im Schoß Mariens. „Die Inkarnation, die wir feiern, ist mehr als 400 Jahre alt. Der Augenblick der VerkündigungWeiterlesen
von Leti und Martín Pereira, Paraguay In den kleinen alltäglichen Dingen beschenkt uns die Gottesmutter mit dem größten Segen, oder wie João Pozzobon zu sagen pflegte: „Die Gottesmutter hat schon für alles gesorgt.“ Wir sind Leti und Martín und wir haben vor fast acht Jahren geheiratet. Wir leben in Asunción und sind Eltern von Mariana, dem Mädchen mit den Mandarinen für den Papst, die bald fünf Jahre alt wird, und von Juan Martín, der elf Monate alt ist und gerade anfängt, zu laufen. Wir sind Missionare der Pilgernden Gottesmutter undWeiterlesen
von  Sarah-Leah Pimentel Die Geschichte der geistigen Entwicklung Schönstatts ist eine schrittweise Bewegung von einer persönlichen Spiritualität zu einer nach außen ausgerichteten. Eine meiner Freundinnen beschrieb einmal das Liebesbündnis als Boden, der sowohl die innere wie die äußere Fruchtbarkeit unseres Schönstattlebens nährt. Die Gottesmutter hat den ersten Schritt gemacht, als sie uns einlud, ein Liebesbündnis mit ihr einzugehen. Wir antworten darauf, indem wir unser Liebesbündnis mit ihr schließen. Indem wir das tun, begeben wir uns auf einen Weg der Selbsterziehung – von ihrer liebenden Hand geführt –, der uns schrittweiseWeiterlesen