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crisis

Veröffentlicht am 06.05.2022In Kentenich

Was Krisen bieten, sind Chancen

Von Juan Zaforas • Wie Bischof Ackermamm in seinem Kommuniqué andeutet, ist die Nachricht über die Aussetzung des Seligsprechungsprozesses von Pater Kentenich sicherlich ein schmerzlicher Schritt für die Schönstattfamilie. Nach den Ereignissen der letzten zwei Jahre, nach der Öffnung der Vatikanischen Archive bis 1958 und der anschließenden Veröffentlichung neuer Dokumente im Jahr 2020, sahen einige von uns, mich eingeschlossen, dunkle Wolken über dem Seligsprechungsprozess, aber das heißt nicht, dass es nicht schmerzt, wenn es dann passiert. — Viele Mitglieder der Schönstattfamilie auf allen fünf Kontinenten sind verwirrt von dieser NachrichtWeiterlesen
Foto: Pedro Dillinger
Brief von Pater Juan Pablo Catoggio an die Schönstattfamilie •  „Eine Selig- und Heiligsprechung ist kein Selbstzweck. Vielleicht will die Gottesmutter, dass wir uns eher verstärkt für die Sendung unseres Gründers und die Fruchtbarkeit seines Charismas in der Kirche für unsere Zeit einsetzen“, sagt Pater Juan Pablo Catoggio, Präsident des Internationalen Schönstatt-Präsidiums, in einem Brief an die Schönstattfamilie. Wir veröffentlichen den vollständigen Text. —   Weiterlesen
ermita, Chaco
ARGENTINIEN, Redaktion • Am Bildstock der Dreimal Wunderbaren Mutter von Schönstatt auf dem kleinen Platz im Stadtteil Paykin in Resistencia, Chaco, fand ein Jahr nach seinem Tod eine Gedenkfeier für Reinaldo Roberto Rivara statt, der für den Bau des Bildstocks an der Avenida Sarmiento und der Calle América verantwortlich war. — Reinaldo Roberto Rivara und seine Frau María Teresa gehören zur Gründergeneration des Familienwerks im argentinischen Chaco. Die Ehrung wurde vom Team des MTA-Bildstocks und des Sekretariats Pater Josef Kentenich durchgeführt und eine Gedenktafel „zur Erinnerung an diesen Sohn derWeiterlesen
festgefahren
Stefan Becker, SMJ Trier, Deutschland • „Dank muss ich aber auch aussprechen den noch nicht Lebenden, den Kommenden. Ja, was soll Schönstatt werden, wenn nicht die kommenden Generationen von demselben Geist erfasst und durchdrungen sind wie wir? Muss das nicht Gesetz bleiben in der Familie für alle Zeiten: Jede Generation muss sich Schönstatt von Neuem erobern.“  Dies ist ein kleiner Teil einer Ansprache von Pater Kentenich. Er sagte dies am 11. August 1935 im Rahmen seines Silbernen Priesterjubiläums.  — Nun sehe ich diesen Zeitpunkt gekommen, an dem wir Schönstatt neuWeiterlesen
delante
Guillermo Parra, Chile • Lassen Sie mich auf die vielen Gedankenaustausche eingehen, die zwischen uns über die Mission und unseren Gründer stattgefunden haben. Ich möchte dies im Lichte eines Satzes des christlichen Philosophen Soren Kierkegaard tun, der mir sehr zutreffend erscheint: „Es ist wahr, was die Philosophie sagt, dass das Leben rückwärts verstanden werden muss. Aber darüber vergisst man den andern Satz: dass vorwärts gelebt werden muss.» Ich glaube, dass darin ein Schlüssel zum Verständnis unserer heutigen Situation als Schönstatt und auch unserer Beziehung zum Gründer liegt. Aus einem einfachenWeiterlesen
Retiro Mallorca
SPANIEN, Pilar de Beas • Am vergangenen Wochenende (13. und 14. November) hatten wir unsere erste Schönstatt-Tagung, eine Art Gründungstagung, auf der Insel Mallorca. — Zunächst muss ich sagen, dass diese spanische Insel wunderschöne Landschaften, ein sehr gutes Klima und spektakuläre Aussichten zu bieten hat. Ich denke, dass viele Europäer, vor allem Deutsche, Engländer und Franzosen, dies bezeugen können, denn die Insel lebt weitgehend vom Tourismus. Mission der Gründer Meine Tochter Fátima Alvarado wurde dort als Ärztin eingesetzt und gründete die Bewegung, die, wie überall, nach und nach und langsamWeiterlesen
Kentenich Buch Urteil
DEUTSCHLAND, Maria Fischer • Nicht nur in Brasilien kämpfen die Schönstätter Marienschwestern mit rechtlichen Mitteln – gegen die Stadt Santa Cruz do Sul und große Teile der Schönstattbewegung wegen des von ihnen geplanten Verkaufs von Schönstattgelände und -heiligtum und geplanten Abriss des letzteren -, sondern auch in Deutschland, dort allerdings vor Gericht, und zwar um Unterlassung bestimmter Äußerungen in einem längst veröffentlichten und übersetzten Buch gegen die Historikerin Dr. Alexandra von Teuffenbach und den Bautz-Verlag. Ein Buch allerdings, das in Schönstatt und weltweit mehr Wellen geschlagen hat als kaum einesWeiterlesen
Authority and Responsibilities of Governance in Lay Aggregations
VATIKAN, Dikasterium für Laien, Familie und Leben • Für den 16. September 2021 hatte das Dikasterium für Laien, Familie und Leben die Vorsitzenden, Präsidenten und internationalen Verantwortlichen aller kirchlichen Bewegungen, neuen Gemeinschaften und Vereinigungen, die vom Heiligen Stuhl anerkannt oder errichtet wurden, eingeladen, um über das Thema „Die Verantwortung der Leitung in den Laienvereinigungen. Ein kirchlicher Dienst“. — Im Mittelpunkt des Tages stand die eingehende Prüfung der im Generaldekret „Die internationalen Vereinigungen der Gläubigen“ enthaltenen Themen mit dem Ziel, gemeinsam über die Ausübung der Autorität in den Laienvereinigungen nachzudenken. DasWeiterlesen
amar en tiempos de pandemia

Veröffentlicht am 15.03.2021In Kentenich

Liebe in Zeiten der Pandemie

Paz Leiva und Miguel Ángel Rubio, 2. Kurs des Familienbundes in Spanien • Psychologen, Soziologen und sogar Politiker sind sich einig, dass wir anders aus der Pandemie hervorgehen werden: stärker, gesünder und erneuert. Diejenigen, die überleben, natürlich. Wenn sich die Pandemie dadurch charakterisiert, dass sie sich zeitgleich auf viele Länder ausdehnt und fast alle Individuen angreift, dann leiden wir Schönstätter unter einer doppelten Pandemie: der des Coronavirus und der, die durch die von Alexandra von Teuffenbach seit dem 1. Juli letzten Jahres veröffentlichten Dokumente ausgelöst wurde. Wir werden aus beidemWeiterlesen
crisis autoreferencialidad
PAPST FRANZISKUS ZUR FOKOLAR-BEWEGUNG • Am Samstag, 6. Februar, empfing Papst Franziskus in Privataudienz die 362 Teilnehmenden der Generalversammlung der Fokolar-Bewegung. Eine Gruppe war stellvertretend in der Aula Paul VI. im Vatikan anwesend, die Mehrheit über Internet zugeschaltet. Papst Franziskus ermutigte in seiner Ansprache alle Mitglieder der Fokolar-Bewegung, ihrem Charisma treu zu bleiben, indem sie es im Dialog mit den aktuellen sozialen und kulturellen Gegebenheiten weiter entwickeln. Er mahnte an, als Bewegung nicht um sich selbst zu kreisen und jede Krise als Chance zum Wachstum zu sehen. „Seid Zeugen derWeiterlesen