Gefängnis Schlagwort

PARAGUAY, María Fischer mit Ani Souberlich und Mirta Etchegaray • „Heute, am Fest Maria Königin, haben wir unser Haus eröffnet! Die Gottesmutter hat uns einen herrlichen Tag geschenkt, einen Tag mit Sonne, Freude und vor allem Hoffnung für viele Jugendliche!  DieDie Jungs waren super glücklich und stolz, als sie sagten: Wir sind im Haus“, so mindestens ebenso stolz Mirta Etchegaray am Abend des 22. August. Doch etwas hat sie noch tiefer ergriffen: „Die noch im Gefängnis sind und davon gehört haben, möchten jetzt schon kommen – das geht mir ganzWeiterlesen
CHILE/PARAGUAY, von Ana María Acha, Vorsitzende von FUNDAPROVA • Am 22. August 2016, dem Fest Maria Königin, wurde die Casa Madre de Tuparenda offiziell eröffnet. Im Juni hatten wir mit großen Erwartungen in Santiago de Chile die Einrichtung Paternitas besucht, um deren Arbeit kennenzulernen. Paternitas widmet sich seit gut 20 Jahren der Arbeit mit Jugendlichen, die mit dem Gesetz in Konflikt geraten sind, genau der Aufgabe also, die wir mit großer Hoffnung von der Casa Madre de Tupãrenda aus  durch ein Programm von FundaProva (Fundación para la Promoción de ValoresWeiterlesen
CHILE, von Susy Jacob • Als eine Möglichkeit, Werke der Barmherzigkeit zu tun in diesem besonderen Jahr und entsprechend dem Aufruf von Papst Franziskus, führt die Mütterliga Punta Arenas im Gefängnis ihrer Stadt – vor allem in der Frauenabteilung – verschiedene Apostolatsprojekte durch. Eine der ersten durchgeführten Aktivitäten war, Kontakt mit der Polizeiführung aufzunehmen, um zu erfahren, was die Nöte der Strafanstalt sind. Also wurde eine Kleidersammelaktion durchgeführt. Außerdem wurde ein Frühstück mit den Insassen organisiert, um mit ihnen in Kontakt zu kommen, ihnen zuzuhören, sie zu begleiten und geschwisterlichWeiterlesen
PARAGUAY, von Maria Fischer • „Segne, Herr, dieses Haus und alle, die darin wohnen. Beschütze deine Diener vor allen Widrigkeiten…“ Wie oft schon habe ich diese Worte bei der Segnung eines Hauses von Angehörigen oder Freunden gehört. Ein schöner, lieber katholischer Brauch. Aber niemals ist es mir so tief in die Seele gefallen wie an diesem sonnigen Morgen des 5. Mai am äußersten Stadtrand von Luque, irgendwo im Nirgendwo zwischen abenteuerlichen schmalen Wegen aus roter Erde und wildem Gebüsch, bei der Segnung des schlichten Hauses meines Freundes Ángel (Name geändert),Weiterlesen
BRASILIEN, Schw. M. Rosequiel Fávero, vía tabormta.org • Für die Schönstattfamilie in der Süd-Region Brasiliens begann die Heilige Woche mit der traurigen Nachricht vom Tod von Giuseppe Marramarco,  bekannt für sein unermüdliches Apostolat mit der Auxiliar unter den Strafgefangenen in Rio Grande do Sul. Eine Begegnung mit Joao Pozzobon 1985 Giuseppe Antonio Marramarco wurde in Corleto Perticar, Provinz Potenza, Italien, geboren. Am 24. März 1951 kam er im Alter von 23 Jahren als Migrant nach Brasilien. In Porto Alegre, wo bereits sein Onkel lebte, angekommen, mietete er ein Zimmer inWeiterlesen
PARAGUAY, P. Pedro Kühlcke • – Hallo, Pepito! Bist du schon wieder im Gefängnis? Schade! Warum? – Ja, Pa’i, verzeih mir! Vier Monate habe ich es draußen geschafft. Aber ich hab nirgends Arbeit gefunden, keiner hat mir geholfen. Du weißt, was für ein Chaos meine Familie ist. Die Versuchung war stärker, und ich bin wieder gefallen. Der Schmerz: Kaum raus aus dem Gefängnis und schon wieder drin Als uns vor fast zwei Jahren bewusst wurde, dass die Gottesmutter uns an eine solch existentielle Peripherie wie das Jugendgefängnis schicken wollte, habenWeiterlesen
FRANZISKUS IN MEXIKO, von Gabriela de la Garza Maldonado und Maria Fischer • Letzter Tag des Besuches von Papst Franziskus in Mexiko; einmal mehr geht er hinaus bis an die Peripherie: ins Gefängnis, und dann zu der Grenze, die Jahr für Jahr Tausende von Migranten auf der Suche nach einer besseren Zukunft überqueren. „Mein Besuch in Mexiko geht zu Ende, und ich wollte nicht abreisen, ohne zu euch zu kommen, ohne mit euch das Jubiläum der Barmherzigkeit zu feiern.“ Man muss diesen Satz kosten. Der Papst ging nicht einfach zuWeiterlesen
PARAGUAY, P. Pedro Kühlcke, Maria Fischer • Weihnachten im Gefängnis – im Jugendgefängnis von Itauguá, wenige Kilometer vom Schönstatt-Heiligtum in Tuparenda entfernt. Seit über einem Jahr bekommt „Barmherzigkeit“ hier ein Gesicht, Barmherzigkeit, die mit Wirken und Tun zu tun hat, wie Pater Juan Pablo Catoggio bei der Öffnung der Heiligen Pforte des Urheiligtums gesagt hat. Papst Franziskus bittet die Jugendlichen in der Vorbereitung auf ihr Jubiläum der Barmherzigkeit, den Weltjugendtag in Krakau, sich jeden Monat ein Werk der körperlichen und ein Werk der geistigen Barmherzigkeit auszusuchen und es zu tun.Weiterlesen

Veröffentlicht am 25.12.2015In Projekte

Eine Wallfahrt, die nie endet

PARAGUAY, Gefängnispastoral „Visitación de María“ (Maria Heimsuchung), von Abrahán Martínez und Rafael Medina • Der 8. Dezember ist ein Datum, an dem sich die Marienliebe Paraguays mit aller Macht zeigt – in den Tausenden von Pilgern, die Kilometer und Kilometer gehen, um zum Heiligtum der Mutter Gottes von Caacupé zu kommen. Dort empfängt unsere Mutter ihre Kinder mit der gleichen Liebe, mit der sie ihren Sohn Jesus in seiner Sendung begleitet hat – bis unters Kreuz. Dieses Kreuz, von dem aus er uns durch den Lieblingsjünger ein so großes GeschenkWeiterlesen
PARAGUAY, P. Pedro Kuehlcke / Maria Fischer • An diesem Sonntag, dem 22. November, dem Christkönigsfest, empfangen 51 Jugendliche des „Erziehungszentrums Itauguá“ (CEI), heißt, des größten Jugendgefängnisses von Paraguay, etwa fünf Kilometer von Tuparenda entfernt gelegen, Taufe, Erstkommunion oder Firmung, dank der Vorbereitung durch das Team der Gefängnispastoral „Visitación de María“ (Heimsuchung Mariens). Wir zählen auf das Gebet von allen! Von der Straße in den Knast … In einer der landesweiten Zeitungen Paraguays erschien vor wenigen Tagen ein Bericht, der viele aufschreckte: „Dreihundertsiebenundachtzig jugendliche Straftäter sitzen in den acht ‚Erziehungszentren‘Weiterlesen