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HÖRDE – UND WAS NUN?, Prof. Dr. Alejandro Blanco Araujo, La Plata, Argentinien • Liebe Schönstattfamilie! Die Reflexion zum heutigen Tag beginne ich mit unserer Erfahrung im Priesterbund, der heute an ein Ziel gekommen ist, nach dem wir uns alle seit langem sehnten. Heute, auf den Tag genau 100 Jahre nach der Gründung des ersten Apostolischen Bundes von Schönstatt – und erst jetzt – , haben die Priester der verschiedenen Regionen des weltweiten Priesterbundes formal und offiziell beschlossen, den Internationalen Bund der Schönstatt-Priester zu gründen. Das war vor einigen StundenWeiterlesen

Veröffentlicht am 22.08.2019In Hörde, Themen - Meinungen

100 Jahre Hörde

Predigt beim Pontifikalamt am 18.08.2019 in Schönstatt, Bischof Dr. Michael Gerber, Fulda • „Die Zeiten sind ernst und die Menschen vielfach unfähig, in diesem sich jetzt vollziehenden Läuterungsprozess stark zu bleiben. Sie verfallen in Anklagen gegen Gott und das Gute, sie verlieren den Glauben an das Gute und an die Menschen.“[1] —   Liebe Schwestern und Brüder! Dieses Zitat scheint einem der aktuellen Kommentare zum Zeitgeschehen entstammen. „Die Zeiten sind ernst…“ wir denken an die aktuellen globalen Spannungen, an das Auslaufen des Abrüstungsvertrages INF zwischen USA und Russland, an denWeiterlesen
HÖRDE – UND WAS NUN?, Maria Fischer • Nach der Liebesbündnisfeier am Urheiligtum, um kurz nach zehn Uhr abends am 18. August 2019, während das Feuer mit den vielen Zetteln, auf denen die Beiträge zum Gnadenkapital stehen, noch brennt und ein paar Fahnen wehen, sehe ich Dr. Michael Gerber, den Bischof von Fulda, etwas entfernt stehen, begrüße ihn und danke für die Predigt wenige Stunden zuvor bei der Aussendungsmesse am Ende der Internationalen Tagung, die mich an so vielen Stellen an die aufrüttelnd-unbequeme Predigt von Erzbischof Dr. Robert Zollitsch beiWeiterlesen
URHEILIGTUM, Maria Fischer • “Die Laien stehen im Leben der Kirche in der ersten Reihe. Ihr Zeugnis über die Wahrheit des Evangeliums ist unerlässlich. Sie zeigen uns, wie Glaube und Solidarität in der Praxis gelebt werden. Ich bin dankbar für alle Laien, die mutig ihr Leben riskieren, die keine Angst haben und die den Ärmsten, den Ausgeschlossenen, den am Rande Stehenden Hoffnung geben.“ Eine mutige Ansage bei einer ebenso familienhaften wie internationalen Feier des Institutes der Schönstätter Marienbrüder bei der Vertragsweihe von Roberto González in Gegenwart von Freunden aus vielenWeiterlesen
Kentenich-Pädagogik an der Peripherie, P. Pedro Kühlcke • „Was ist denn zutiefst das Ziel der ka­tholischen Erziehung? Die Antwort ist zunächst leicht. Vom pädagogischen Stand­punkt aus ist das Ziel: Fähigkeit und Bereitschaft, selbsttätig und selb­ständig als Glied Christi das Leben eines Gottes­kin­des zu leben“: Herausfordernde Worte des Gründers für eine Kentenich-Pädagogik an der Peripherie. Und es geht. Wir veröffentlichen in diesem aus einem Vortrag für die Schönstatt-Mannesjugend on Tuparenda erarbeitetem Text Erfahrungen und Schlussfolgerungen von P. Pedro Kühlcke, Gefängnisgeistlicher im größten Jugendgefängnis von Paraguay.—     Als euer Chef michWeiterlesen
franz reinisch
DEUTSCHLAND, Markus Hauck/Pressestelle Bistum Würzburg • Es ist eine Märtyrererzählung, die unter die Haut geht. Nicht nur wegen der vielfältigen und gekonnt dargebotenen Musik. Sondern auch und gerade wegen der Hauptperson, des Pallottinerpaters Franz Reinisch. Die Geschichte des einzigen Priesters, der in der Zeit des Nationalsozialismus den Fahneneid auf Hitler verweigerte und dafür 1942 hingerichtet wurde, war Gegenstand des Musicals „Gefährlich“ von Texter, Komponist und Regisseur Wilfried Röhrig.— Am Samstagabend, 14. April, hatte es im Bad Kissinger Max-Littmann-Saal, rund anderthalb Kilometer entfernt vom Gelände der Kaserne, in der Reinisch denWeiterlesen

Veröffentlicht am 27.01.2018In Projekte

„Franz Reinisch hat mich gepackt“

DEUTSCHLAND, Pressestelle des Bistums Würzburg/Markus Hauck und Redaktion • Vor zwei Wochen haben wir an dieser Stelle  erstmals von dem „Musical über einen Aufrechten“ berichtet; dank der Hinweise von Pfarrer Armin Haas aus dem Schönstatt-Priesterbund und Material von Regionaldekan Martin Emge aus dem Schönstatt-Institut Diözesanpriester entstand ein Artikel über den Helden dieses Musicals, den Priester Franz Reinisch, einen Menschen, der in der Zeit des Dritten Reiches ebenso aufrecht wie gefährlich, ebenso querdenkerisch wie unbequem war, und das alles aus seiner Leidenschaft für Freiheit und Gewissenstreue. Und das ist nun einmalWeiterlesen
DEUTSCHLAND, Maria Fischer • „Wer sich auf ihn einlässt, kann nicht mehr zurück. Seine Gefahr besteht in seiner Unbestechlichkeit und Unerbittlichkeit, wenn es um die Wahrheit und die Stimme des Gewissens geht. Das aufrechte Stehen vor dem Schafott ist ein Ausrufezeichen gegen alle Formen von Opportunismus und Schleimerei“, sagt Regionaldekan Martin Emge aus Forchheim im Erzbistum Bamberg, als ich ihn nach Franz Reinisch frage, „Man kommt nicht mehr von ihm los. Erste bewusste Erfahrungen mit Pater Franz Reinisch reichen in die 80er Jahre zurück. Damals hatte ich in der Schönstatt-JugendarbeitWeiterlesen
UNGARN, Csermák Kálmán – Schönstatt-Bewegung Ungarn/Maria Fischer • Am Nachmittag des 19. September verstarb Róbert Gódány, Gründungsfigur der ungarischen Schönstattfamilie. In Obudavar am Plattensee, dem Ort, in dem sich Anfang der achtziger Jahre Familie Godany nach ihrer Rückkehr aus Österreich als erste Schönstattfamilie Ungarns niederließ, wurde im Jahr 2005 das erste Schönstatt-Heiligtum Ungarns eingeweiht. Pater Kentenich hatte Robert Godany bei einem Besuch in Milwaukee wegweisende Worte geschenkt, die darin gipfelten, dass „meine Heimat“ – also Ungarn – „Schönstatt werden soll.“ Damals habe er das nicht in der ganzen Tragweite verstanden,Weiterlesen
DEUTSCHLAND, Schw. M. Elinor Grimm • Am 3. September 2017 wurde der 75. Todestag von Pater Albert Eise sowohl in der KZ-Gedenkstätte Dachau wie auch in seiner Heimatgemeinde Oeffingen begangen. Von der Feier in Oeffingen gibt es leider keinen Bericht. Sie stand unter dem Motto: „Niemand kann es ertragen, auf die Dauer Sklave zu sein“ – eine Aussage von Pater Albert Eise, der er selbst den Satz vorangestellt hat: „Wie schön ist es, frei denken zu dürfen“. Der Oeffinger Konrad E. Pflug, Jahrgang 1946, beschäftigt sich seit Jahren beruflich mitWeiterlesen