Freiheit Schlagwort

franz reinisch
DEUTSCHLAND, Markus Hauck/Pressestelle Bistum Würzburg • Es ist eine Märtyrererzählung, die unter die Haut geht. Nicht nur wegen der vielfältigen und gekonnt dargebotenen Musik. Sondern auch und gerade wegen der Hauptperson, des Pallottinerpaters Franz Reinisch. Die Geschichte des einzigen Priesters, der in der Zeit des Nationalsozialismus den Fahneneid auf Hitler verweigerte und dafür 1942 hingerichtet wurde, war Gegenstand des Musicals „Gefährlich“ von Texter, Komponist und Regisseur Wilfried Röhrig.— Am Samstagabend, 14. April, hatte es im Bad Kissinger Max-Littmann-Saal, rund anderthalb Kilometer entfernt vom Gelände der Kaserne, in der Reinisch denWeiterlesen

Veröffentlicht am 27.01.2018In Projekte

„Franz Reinisch hat mich gepackt“

DEUTSCHLAND, Pressestelle des Bistums Würzburg/Markus Hauck und Redaktion • Vor zwei Wochen haben wir an dieser Stelle  erstmals von dem „Musical über einen Aufrechten“ berichtet; dank der Hinweise von Pfarrer Armin Haas aus dem Schönstatt-Priesterbund und Material von Regionaldekan Martin Emge aus dem Schönstatt-Institut Diözesanpriester entstand ein Artikel über den Helden dieses Musicals, den Priester Franz Reinisch, einen Menschen, der in der Zeit des Dritten Reiches ebenso aufrecht wie gefährlich, ebenso querdenkerisch wie unbequem war, und das alles aus seiner Leidenschaft für Freiheit und Gewissenstreue. Und das ist nun einmalWeiterlesen
DEUTSCHLAND, Maria Fischer • „Wer sich auf ihn einlässt, kann nicht mehr zurück. Seine Gefahr besteht in seiner Unbestechlichkeit und Unerbittlichkeit, wenn es um die Wahrheit und die Stimme des Gewissens geht. Das aufrechte Stehen vor dem Schafott ist ein Ausrufezeichen gegen alle Formen von Opportunismus und Schleimerei“, sagt Regionaldekan Martin Emge aus Forchheim im Erzbistum Bamberg, als ich ihn nach Franz Reinisch frage, „Man kommt nicht mehr von ihm los. Erste bewusste Erfahrungen mit Pater Franz Reinisch reichen in die 80er Jahre zurück. Damals hatte ich in der Schönstatt-JugendarbeitWeiterlesen
UNGARN, Csermák Kálmán – Schönstatt-Bewegung Ungarn/Maria Fischer • Am Nachmittag des 19. September verstarb Róbert Gódány, Gründungsfigur der ungarischen Schönstattfamilie. In Obudavar am Plattensee, dem Ort, in dem sich Anfang der achtziger Jahre Familie Godany nach ihrer Rückkehr aus Österreich als erste Schönstattfamilie Ungarns niederließ, wurde im Jahr 2005 das erste Schönstatt-Heiligtum Ungarns eingeweiht. Pater Kentenich hatte Robert Godany bei einem Besuch in Milwaukee wegweisende Worte geschenkt, die darin gipfelten, dass „meine Heimat“ – also Ungarn – „Schönstatt werden soll.“ Damals habe er das nicht in der ganzen Tragweite verstanden,Weiterlesen
DEUTSCHLAND, Schw. M. Elinor Grimm • Am 3. September 2017 wurde der 75. Todestag von Pater Albert Eise sowohl in der KZ-Gedenkstätte Dachau wie auch in seiner Heimatgemeinde Oeffingen begangen. Von der Feier in Oeffingen gibt es leider keinen Bericht. Sie stand unter dem Motto: „Niemand kann es ertragen, auf die Dauer Sklave zu sein“ – eine Aussage von Pater Albert Eise, der er selbst den Satz vorangestellt hat: „Wie schön ist es, frei denken zu dürfen“. Der Oeffinger Konrad E. Pflug, Jahrgang 1946, beschäftigt sich seit Jahren beruflich mitWeiterlesen
Liebe Leser und Freunde von schoenstatt.org! Der Grund für diesen Brief ist der Wunsch, mit Ihnen allen einige unserer Überlegungen und Anliegen zu teilen, doch vor allem möchten wir Ihnen danken, dass sie uns folgen und dem, was wir tun, dadurch Sinn geben. Nach den Statistiken der letzten beiden Jahre sind wir über 360.000 Leser  aus über 196 Ländern auf den fünf Kontinenten, die in dieser Zeit etwa 1.700.000 Seiten unserer Webseite in ihren fünf Sprachen besucht haben. Das sind beeindruckende Zahlen, die uns alle, die wir dahinter stehen, verpflichten:Weiterlesen
PARAGUAY, Ani Souberlich • „Denn es ist eine Sache, was wir für das getane Böse verdienen; eine andere Sache jedoch ist der „Atem“ der Hoffnung, der von nichts und niemanden erstickt werden kann. (…)Unser Herz hofft immer auf das Gute; da sind wir Schuldner der Barmherzigkeit, mit der Gott uns entgegenkommt, ohne uns je zu verlassen (vgl. Augustinus, Sermo 254,1) (…) Wir alle können Fehler machen, alle. Auf die eine oder andere Weise haben wir Fehler gemacht. Die Scheinheiligkeit lässt uns denken, dass eine Änderung des Lebens nicht möglich ist,Weiterlesen
DEUTSCHLAND, Maria Fischer • Es ist ein sonniger, warmer Nachmittag im Juli 2012, in der Stuttgarter Innenstadt, in der hellen, geschmackvoll eingerichteten Wohnung von Theresia Zehnder. Die Achtzigjährige, die noch bis vor wenigen Jahren in ihrem eigenen Fotoatelier Hostrup als Fotografin arbeitete, hat Kaffee und Kuchen auf dem Tisch stehen, während Kamera und Mikrofon aufgebaut werden. Ganz professionell: Ob das Porträtfoto von ihr wohl gut wird, fragt sie, nicht so ein billiger Schnappschuss? O je. Sie ist Porträtfotografin, hat Bischöfe, Künstler und Politiker fotografiert. Und Mutter Teresa und den GründerWeiterlesen
PARAGUAY, von Carolina Ayala Silvera • Am 11. Mai hatten wir eine wunderbare Begegnung mit Maria Fischer beim Terruño-Heiligtum (Heimatland-Heiligtum): Sie hielt uns einen Vortrag über den Bindungsknüpfer Pater Josef Kentenich, im Umfeld des 100. Jahrestages der Gründung der Zeitschrift MTA. Heute widmen wir unsere Zeit der Sprache der organischen Bindungen An diesem Abend konnten einige Mitglieder der großen Schönstatt-Familie von Ciudad del Este wunderbare Geschichten von unserem Vater und Gründer hören. Maria gab mehr als einen Vortrag, sie gab uns eine Begegnung. Es gab zwei sehr wichtige Dinge zuWeiterlesen

Veröffentlicht am 19.03.2016In Franziskus - Botschaft

Barmherzigkeit und Trost

FRANZISKUS IN ROM – HEILIGES JAHR DER BARMHERZIGKEIT • “Gott liebt uns mit einer unendlichen Liebe, der nicht einmal die Sünde Einhalt gebieten kann, und dank ihm wird das Herz des Menschen mit Freude und Trost erfüllt“, so Papst Franziskus bei der Generalaudienz auf dem Petersplatz am Mittwoch, dem 16. März 2016. Schon vor den Toren der Heiligen Woche widmete der Heilige Vater seine Katechese dem Trost, den Gott jedem Menschen spendet und versicherte wieder, dass Gott niemals, wirklich niemals aufhört zu lieben. Ausgehend vom Buch des Propheten Jeremias undWeiterlesen