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DEUTSCHLAND, Pressestelle des Bistums Erfurt • „Ich kann als Christ und Österreicher einem Mann wie Hitler niemals den Eid der Treue leisten.“ Franz Reinisch blieb dieser Überzeugung treu, aber er bezahlte dafür mit seinem Leben. Die Gewissensentscheidung und der Werdegang dieses Priesters, der 1942 mit nur 39 Jahren unter dem Fallbeil starb, stehen im Mittelpunkt eines Musicals, das am Sonntag, 16. Juni, um 17 Uhr im Congress-Center Erfurt aufgeführt wird: „Gefährlich. Franz Reinisch. Musical über einen Aufrechten.“ Erfurt ist die siebte und letzte Station einer Tournee, die Band und EnsembleWeiterlesen
DEUTSCHLAND, Redaktion • Nach über sechs Jahren der Vorbereitung des Seligsprechungsprozesses für Franz Reinisch auf der Diözesanen Ebene in Trier wird diese Phase am 28 .Juni 2019 feierlich abgeschlossen.— Wie der Postulator des Seligsprechungsprozesses, Prof. em. P. Dr. Heribert Niederschlag SAC, mitteilt, wird dieser Abscluss mit einem Gottesdienst um 9:30 Uhr, der wahrscheinlich in der Liebfrauenkirche in unmittelbarer Nähe des Domes stattfinden wird, begangen. Im Anschluss ist die Schlusssitzung der „Causa Reinisch“ im Gotischen Saal (im Kreuzgang des Domes). „Ich denke, rede und handle nicht, was und weil es andereWeiterlesen

Veröffentlicht am 27.01.2018In Projekte

„Franz Reinisch hat mich gepackt“

DEUTSCHLAND, Pressestelle des Bistums Würzburg/Markus Hauck und Redaktion • Vor zwei Wochen haben wir an dieser Stelle  erstmals von dem „Musical über einen Aufrechten“ berichtet; dank der Hinweise von Pfarrer Armin Haas aus dem Schönstatt-Priesterbund und Material von Regionaldekan Martin Emge aus dem Schönstatt-Institut Diözesanpriester entstand ein Artikel über den Helden dieses Musicals, den Priester Franz Reinisch, einen Menschen, der in der Zeit des Dritten Reiches ebenso aufrecht wie gefährlich, ebenso querdenkerisch wie unbequem war, und das alles aus seiner Leidenschaft für Freiheit und Gewissenstreue. Und das ist nun einmalWeiterlesen
DEUTSCHLAND, Maria Fischer • „Wer sich auf ihn einlässt, kann nicht mehr zurück. Seine Gefahr besteht in seiner Unbestechlichkeit und Unerbittlichkeit, wenn es um die Wahrheit und die Stimme des Gewissens geht. Das aufrechte Stehen vor dem Schafott ist ein Ausrufezeichen gegen alle Formen von Opportunismus und Schleimerei“, sagt Regionaldekan Martin Emge aus Forchheim im Erzbistum Bamberg, als ich ihn nach Franz Reinisch frage, „Man kommt nicht mehr von ihm los. Erste bewusste Erfahrungen mit Pater Franz Reinisch reichen in die 80er Jahre zurück. Damals hatte ich in der Schönstatt-JugendarbeitWeiterlesen
ROMA BELMONTE,  Claudia Echenique • Ich kam am Schluss einer Pilgerreise ins Heilige Land nach Rom. Bereits in Italien war ich zwei Tage in Assisi gewesen und sehr frühmorgens am Montag nahm ich von dort den Zug in die italienische Hauptstadt. Die meisten Passagiere begannen ihre Arbeitswoche, einige arbeiteten auf ihren Notebooks, andere lasen die Zeitung. Während ich die Landschaft betrachtete, ging ich gleichzeitig all die Karten und Fahrpläne von Metro und Bussen in Rom durch, die ich mir aus dem Internet heruntergeladen hatte und die mich an mein ZielWeiterlesen
WJT 2016, von Sebastián Denis, Korrespondent für schoenstatt.org beim Weltjugendtag in Krakau • USA,  Chile, Paraguay, Spanien, Costa Rica, Brasilien, Argentinien, Kuba, Portugal… Alle Länder werden zu Beginn der heiligen Messe am Fest des Apostels Jakobus im Veitsdom in Prag vorgestellt. Acht Schönstattpatres und ein Bundespriester (aus Kuba) konzelebrieren. Hier in der Kathedrale von Prag feiert die ibero-amerikanische Schönstatt-Mannesjugend auf dem Pilgerweg zum Weltjugendtag 2016 in Krakau ihren Glauben und wird zum Zeugnis. Nach der ersten Begegnung in Madrid, bei der noch nicht alle dabei waren, den Tagen in SchönstattWeiterlesen
ROM, BELMONTE, von Maria Fischer • Es war am Abend des 7. September während der Tagung der Generalleitung des Instituts der Schönstatt-Diözesanpriester in Belmonte, als die Entscheidung fiel, nicht mehr zu warten, dass jemand einen Namen für den dritten und damit letzten noch „freien“ Seminarraum im Pater-Kentenich-Haus vorschlagen würde, nachdem die beiden anderen bereits den Namen von Pater Franz Reinisch bzw. Gertraud von Bullion tragen, auf Initiative von Freunden von Pater Reinisch und des Schönstatt-Frauenbundes. Und der dritte Saal wird den Namen von Joao Pozzobon tragen, in der Hoffnung, dassWeiterlesen
ROM, Belmonte, von Maria Fischer • 8. September 2015, 11. Weihetag von unser aller Heiligtum in Rom. Die italienische Schönstattfamilie hat den Jahrestag der Einweihung des Heiligtums bereits am Sonntag zuvor gefeiert – „zum letzten Mal auf einer Baustelle“, wie Davide Russo sagt. Immerhin fanden Vorträge und heilige Messe nicht mehr wie zuvor in einem gemieteten Zelt statt; die Eingangshalle des Domus Pater Kentenich steht bereits seit der Jubiläumswallfahrt im Oktober 2014 zur Verfügung. Wie viele gute Erinnerungen werden wach an Begegnungen hier, an Bücher- und Andenkenverkauf, an die guteWeiterlesen
BRASILIEN, Caieiras, 19. Juli 2015: Für die Jumas (Mannesjugend) Schönstatts in Brasilien – und für ganz Schönstatt • Am 19. Juli 2015 trafen wir uns, um das Jubiläum unseres Liebesbündnisses mit Gott und der Dreimal Wunderbaren Mutter zu feiern. Viele von Ihnen kennen uns nicht, aber sie sollen wissen, dass wir Sie kennen und stets für Sie beten. Was wird von einem Treffen einer solchen Gruppe erwartet, die schon lange der Jugend entwachsen ist? Ist es möglich, nach solch langer Zeit noch JUMAS zu sein? Unsere Gruppenerfahrung sagt “Ja”. UndWeiterlesen
Von Maria Fischer, Redaktion schoenstatt.org • „Ich denke, rede und handle nicht, was und weil es andere denken, reden, handeln, sondern weil das meine innere Überzeugung ist!“ – Ein Wort von Pater Franz Reinisch, dessen Seligsprechungsprozess im Mai 2013 in Trier eröffnet wurde. Er war Pallottiner, er war Schönstätter, er war ein Mensch, der sich seinem Gewissen so verpflichtet fühlte, dass er dafür in den Tod ging. Am 21. August 1942 wurde Reinisch in Brandenburg hingerichtet. Auch in diesem Jahr wird diesem bedeutungsvollen Datum mit einer Station an seinem Grab nebenWeiterlesen