Dachau Schlagwort

Santuario de Santa Cruz do Sul
PORTUGAL, Lena Castro Valente • Seit letztem August gibt es in Brasilien ein Heiligtum (einmal ein Heiligtum, immer ein Heiligtum) mit einer Glastür und Glasfenstern. Da die alten Buntglasfenster entfernt wurden, können wir sagen, dass die aktuellen aus Glas sind, einfachem Fensterglas. — Zu wissen, was im Leben der Schönstatt-Bewegung in der ganzen Welt geschieht, ist eine Notwendigkeit und eine Gnade. Den Herzschlag des Lebens zu spüren, der von den mehr als 200 Heiligtümern auf den verschiedenen Kontinenten ausgeht, vereint uns in der Mission und in der Brüderlichkeit der Werte,Weiterlesen
bolsas de caridad
ECUADOR, María Fischer • Eigentlich sind sie längst Pilger, Teil der Volks- und Wallfahrtsbewegung Schönstatts. Sie kommen (mindestens) einmal im Monat zum Heiligtum oder vielleicht auch öfter, manche sogar jeden Sonntag. Sie suchen die Begegnung mit Gott, mit Maria, der Gnadenmutter, die auch Brotmutter ist, wie Pater Josef Kentenich im Konzentrationslager Dachau deutlich machte. Dort wies er in der Zeit der Hungersnot darauf hin, dass sie sich als Mutter nicht nur um das geistige Wohl ihrer Kinder kümmert, sondern auch um deren körperliche Bedürfnisse. Sie speist ihre hungrigen Kinder, gibtWeiterlesen
Albert Eise Dachau
DEUSCHLAND, Schw. M. Elinor Grimm • Am Samstag, 3. September nachmittags, traf sich zum 80. Todestag von P. Albert Eise SAC eine kleine, aber sehr interessierte Teilnehmergruppe in der KZ-Gedenkstätte Dachau zu einem thematischen Rundgang. — Besonderes Highlight: unter den Teilnehmern waren auch Angehörige sowohl von P. Albert Eise als auch von einem Pfleger im Krankenrevier, Dr. Eduard Pesendorfer. Sein Name ist Schönstättern bekannt durch die Gründung der Marienbrüder. Albert Eise gehörte zur Gründergeneration Schönstatts. Spontan kam auch die Studentin Maria Gross, die als Schülerin eines Freisinger Gymnasiums vor fünfWeiterlesen

Veröffentlicht am 31.07.2022In Projekte

Im Dialog mit Zeitenstimmen

DEUTSCHLAND, María Fischer • Uraufführung angekündigt schon für den März 2020, mehrfach der Pandemie zum Opfer gefallen – auch das eine Zeitenstimme in Blick auf dieses Oratorium von Dr. Martin Flesch, das den Dialog mit Zeitenstimmen in Text und Musik auf die Bühne bringt. Und das unter dem Titel „Himmelwärts“. „Eingebunden in das geistige Erbe Josef Kentenichs (1885- 1968), welcher die Texte zu „Himmelwärts“ in den Jahren 1941- 1945 im Konzentrationslager in Dachau schuf, und unter Berücksichtigung der vielfältigen Charakteristika und Eigenheiten seiner Ausdruckskraft entsteht ein so- wohl in ParallelitätWeiterlesen
DEUTSCHLAND, Maria Fischer mit Material aus der Gedenkstätte des Konzentrationslagers Dachau • „Das Konzentrationslager Dachau (1933-1945). Eine Einführung in die Geschichte“ – unter diesem Titel bietet das Team der KZ-Gedenkstätte Dachau am Dienstag, den 21. Juni um 17:00 Uhr eine virtuelle Führung durch das Gelände des Konzentrationslagers Dachau an, das für Schönstatt wegen der vielen Schönstätter, die dort in der Kraft des Liebesbündnisses gelebt, gelitten und gestorben sind, ein wichtiger Ort ist. Für diejenigen, die nicht live dabei sein können, ist die Aufzeichnung auf dem YouTube-Kanal der Gedenkstätte verfügbar. —Weiterlesen
Dachau Gedenktag
DEUTSCHLAND, Schw. M. Elinor Grimm / Maria Fischer •  Bei einem Gottesdienst auf dem Gelände der KZ-Gedenkstätte Dachau am Sonntag, 12. Juni, hat Kardinal Reinhard Marx die Bedeutung von Erinnerung und Gedenken hervorgehoben. In seiner Predigt in der Todesangst-Christi-Kapelle betonte der Erzbischof von München und Freising: „So ein Erinnerungstag ist nicht nur historisch wichtig, sondern auch, um etwas über unsere Welt zu lernen und etwas über unseren Glauben zu lernen. Das ist Dachau: ein Ort, sich neu zu vergewissern über den Weg, den wir gehen, als Menschen und als gläubigeWeiterlesen
Dachau
DEUTSCHLAND, Gedenkstättenseelsorge Dachau / Sr. M. Elinor Grimm •  Immer noch ist es wegen der Corona-Maßnahmen nur eingeschränkt möglich, die KZ-Gedenkstätte Dachau zu besuchen. Doch es gibt einige gute Apps, die Besuche virtuell ermöglichen. Hinweisen möchte ich auf die Gedenk-App zu den Geistlichen und die ART-App. — Für die fast 2800 Geistlichen verschiedener Konfessionen (katholisch, evangelisch, orthodox, jüdisch und muslimisch), die zumeist ab 1940 im Konzentrationslager Dachau waren, steht ab sofort eine Gedenk-App zur Verfügung. Mit dieser ist es möglich, nicht nur die Namen zu suchen, sondern auch ihre LebensdatenWeiterlesen
Dachau

Veröffentlicht am 16.03.2022In Kentenich

Am 13. März 2022 in Dachau

DEUTSCHLAND, Schw. M. Elinor Grimm • Ein Taborerlebnis war der Sonntag, 13.3.22 für alle aus der Schönstattbewegung, die nach Dachau gekommen waren, um an die Ankunft von Pater Kentenich vor 80 Jahren zu erinnern. Das Wetter – ein strahlend blauer Himmel – stimmte dazu ein. — Ganz anders die Situation aktuell in der Ukraine und in anderen Kriegsgebieten – ganz anders vor 80 Jahren, als Pater Kentenich am 13.3.1942 als Häftling Nr. 29392 ins Konzentrationslager kam. Weihbischof Dr. Josef Graf, Regensburg, ging in seiner Predigt genau auf diesen Kontrast desWeiterlesen
Dachau
DEUTSCHLAND, Schw. M. Elinor Grimm / Maria Fischer • „Dachau – die Bedeutung dieses Namens ist aus der deutschen Geschichte nicht auszulöschen. Er steht für alle Konzentrationslager, die Nationalsozialisten in ihrem Herrschaftsbereich errichtet haben“, so der selbst mehrere Jahre im KZ Buchenwald inhaftierte Publizist Eugen Kogon. Auch aus der Geschichte Schönstatts ist Dachau nicht auszulöschen, waren doch P. Josef Kentenich und mehrere Schönstattpriester dort inhaftiert. Besuche in der Gedenkstätte Dachau sind hart. Und notwendig, um die Schönstatt-Perspektive von „Dachau“ nicht zu idyllisieren oder zu isolieren, sondern in den realen historischenWeiterlesen
Santa Cruz do Sul peregrinos
BRASILIEN, Maria Fischer • Am 29. Juni, dem Fest der Apostel Petrus und Paulus, ging eine kleine, aber doch starke Gruppe von Männern und Frauen mit Bildern der Pilgernden Gottesmutter in den Händen auf die Straße und marschierte zu dem Ort, der viele Jahre lang die Heimat der Dreimal Wunderbaren Mutter von Schönstatt war, dem Heiligtum in Santa Cruz do Sul, und von dem die Pilger und die Gottesmutter selbst auf Beschluss der Eigentümer vertrieben („umgesiedelt“ sagt man politisch korrekt) wurden. Aber weder Maria noch ihre Pilger gaben auf. DieseWeiterlesen