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crisis

Veröffentlicht am 06.05.2022In Kentenich

Was Krisen bieten, sind Chancen

Von Juan Zaforas • Wie Bischof Ackermamm in seinem Kommuniqué andeutet, ist die Nachricht über die Aussetzung des Seligsprechungsprozesses von Pater Kentenich sicherlich ein schmerzlicher Schritt für die Schönstattfamilie. Nach den Ereignissen der letzten zwei Jahre, nach der Öffnung der Vatikanischen Archive bis 1958 und der anschließenden Veröffentlichung neuer Dokumente im Jahr 2020, sahen einige von uns, mich eingeschlossen, dunkle Wolken über dem Seligsprechungsprozess, aber das heißt nicht, dass es nicht schmerzt, wenn es dann passiert. — Viele Mitglieder der Schönstattfamilie auf allen fünf Kontinenten sind verwirrt von dieser NachrichtWeiterlesen
Foto: Pedro Dillinger
Brief von Pater Juan Pablo Catoggio an die Schönstattfamilie •  „Eine Selig- und Heiligsprechung ist kein Selbstzweck. Vielleicht will die Gottesmutter, dass wir uns eher verstärkt für die Sendung unseres Gründers und die Fruchtbarkeit seines Charismas in der Kirche für unsere Zeit einsetzen“, sagt Pater Juan Pablo Catoggio, Präsident des Internationalen Schönstatt-Präsidiums, in einem Brief an die Schönstattfamilie. Wir veröffentlichen den vollständigen Text. —   Weiterlesen
cambio
Patricio Young, Chile • Die einzige Konstante im Universum ist die Veränderung. Heraklit formulierte diese Maxime bereits vor mehr als 2.500 Jahren, aber angesichts des schwindelerregenden Tempos unserer Zeit gewinnt sie noch mehr an Bedeutung und Gültigkeit. —  Pater Kentenich hat dies auch vorausgesehen, als er darauf hinwies, dass wir Schönstatt alle 50 Jahre neu gründen sollten. Er war sich darüber im Klaren, dass es ein essentielles Schönstatt und ein existentielles Schönstatt gibt, genauso wie es eine essentielle und eine existentielle Ekklesiologie gibt. Das erste Schönstatt enthält die grundlegenden PostulateWeiterlesen
delante
Guillermo Parra, Chile • Lassen Sie mich auf die vielen Gedankenaustausche eingehen, die zwischen uns über die Mission und unseren Gründer stattgefunden haben. Ich möchte dies im Lichte eines Satzes des christlichen Philosophen Soren Kierkegaard tun, der mir sehr zutreffend erscheint: „Es ist wahr, was die Philosophie sagt, dass das Leben rückwärts verstanden werden muss. Aber darüber vergisst man den andern Satz: dass vorwärts gelebt werden muss.» Ich glaube, dass darin ein Schlüssel zum Verständnis unserer heutigen Situation als Schönstatt und auch unserer Beziehung zum Gründer liegt. Aus einem einfachenWeiterlesen
Authority and Responsibilities of Governance in Lay Aggregations
VATIKAN, Dikasterium für Laien, Familie und Leben • Für den 16. September 2021 hatte das Dikasterium für Laien, Familie und Leben die Vorsitzenden, Präsidenten und internationalen Verantwortlichen aller kirchlichen Bewegungen, neuen Gemeinschaften und Vereinigungen, die vom Heiligen Stuhl anerkannt oder errichtet wurden, eingeladen, um über das Thema „Die Verantwortung der Leitung in den Laienvereinigungen. Ein kirchlicher Dienst“. — Im Mittelpunkt des Tages stand die eingehende Prüfung der im Generaldekret „Die internationalen Vereinigungen der Gläubigen“ enthaltenen Themen mit dem Ziel, gemeinsam über die Ausübung der Autorität in den Laienvereinigungen nachzudenken. DasWeiterlesen
forofos
SPANIEN, Pilar de Beas • Vor ein paar Tagen erfuhren wir, dass eine neue Bewegung namens Hakuna, die unter jungen Leuten viel Erfolg hat und aus dem Opus Dei kommt, hier auf Mallorca ein Treffen mit verschiedenen Gründungen und Bewegungen einberuft, um herauszufinden, was uns verbindet und um die verschiedenen Charismen bekannt zu machen. Dies alles unter dem Titel: Fans des Lebendigen Geistes. — Ich beginne damit, dass ein katholischer Priester, der zum Opus Dei gehört, namens José Pedro Manglano, die glückliche Idee hatte, Hakuna zu gründen, eine Vereinigung, inWeiterlesen
31.05.
Ignacio Luciano Quintanilla, Familienbund Spanien • Am 2. Juli 2020 verschwand unsere Schönstatt-„Komfortzone“. Auf persönlicher Ebene stellten sich drängende Fragen, die noch der historischen Klärung harren. Zum ersten Mal für viele, wenn auch zum zweiten Mal in unserer Geschichte, begann man die Möglichkeit in Betracht zu ziehen, dass die Bewegung auf eine Spaltung oder ein komplettes Verschwinden zusteuern könnte. — Ich glaube, dass diese beiden Szenarien noch in weiter Ferne liegen und vermeidbar sind, aber wir dürfen sie auch nicht aus den Augen verlieren, wenn wir das Licht, das dieWeiterlesen
ARGENTINA | via AICA y CLAdeES • Das Institut für Universitätskultur (ICU) der Päpstlichen Katholischen Universität Argentiniens (UCA) hat einen Zyklus von Online-Treffen mit dem Titel „Zeitgenössische Spiritualitäten“ begonnen, der sich an junge Menschen richtet, die die verschiedenen Spiritualitäten und charismatischen Ausdrucksformen der Kirche dieser Zeit kennen lernen und ihr Wissen darüber vertiefen wollen. Die vorgestellten Spiritualitäten sind die von Chiara Lubich (Fokolar-Bewegung), Josef Kentenich (Schönstatt), Andrea Riccardi (Sant’Egidio) und Josemaría Escrivá (Opus Dei). — Der Zyklus ist bei vorheriger Anmeldung über das auf der ICU-Website verfügbare Formular kostenlos. TeilnahmebescheinigungenWeiterlesen
Interview mit P. Juan Bautista Duhau • In einem persönlichen Gespräch zwischen Pater Josef Kentenich und einer Marienschwester fragte ihn letztere, was passieren würde, wenn er nicht mehr da wäre, um das Werk zu leiten. Mit einem prophetischen Blick antwortete er: „Fünfzig Jahre nach dem Tod eines Gründers besteht die große Gefahr, dass eine Gemeinschaft in eine schwere Krise gerät.“ Sichtlich betroffen, antwortete seine Gesprächspartnerin, ob dies auch auf Schönstatt zutreffe. „Gewiss, es kann passieren“, fuhr der Vater und Gründer fort, „aber nur, wenn die Familie ihren grundlegenden Stärken nichtWeiterlesen
Von  Cristián León, Chile • In diesen Tagen haben wir als Ergebnis eines Artikels von und eines Interviews mit der Theologin und Forscherin Alexandra von Teuffenbach eine große Anzahl von Artikeln, Kommentaren und Meinungen in den digitalen Medien der Schönstatt-Bewegung gesehen, doch ich glaube, dass es notwendig ist, sie sorgfältig zu lesen und dabei die reflektierende und kritische Lektüre nicht aus den Augen zu verlieren, da wir aus Gewohnheit bei einigen der Argumente in einen „Präsentismus“ verfallen, das heißt, mit den heutigen Werten etwas beurteilen, was vor mehr als 70Weiterlesen