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ARGENTINIEN, von Maria Fischer • „Heute werde ich 40“, sagt freudestrahlend eine viel jünger aussehende Frau. Auf ihrem Schoß sitzen ihre beiden jüngsten Kinder. Und noch ehe wir das Geburtstagsständchen anstimmen können, überrascht sie alle Anwesenden mit der Verkündigung: „Und jetzt heiraten wir…“ Von der Treppe draußen, wo sich die Mehrheit der Männer herumdrückt, hört man ein etwas weniger kräftiges: „Ja, es ist wahr, wir werden heiraten.“ Der spontane Applaus ist kräftig und ehrlich. „Weißt du, er war Alkoholiker“, sagt Cristina, Missionarin der Kampagne, die mich zu dieser beeindruckenden Begegnung,Weiterlesen
ARGENTINIEN/SYRIEN/IRAK, von Cristina White • Schwester María Guadalupe IVE, Argentinierin und Missionarin des „Instituts des FleischgewordenenWortes“,  ist seit fünf Jahren in Aleppo in Syrien apostolisch tätig. In den letzten Monaten war sie in Argentinien und gab an verschiedenen Orten Zeugnis von ihren Erfahrungen. Es ist schwer, von der erschütternden Realität des Krieges zu hören und von ihrer eigenen tragenden Rolle im Dienst an den Menschen inmitten des Leids und der Gräueltaten, die sie als Genozid bezeichnet. Sie zu hören verursacht ein heftiges inneres Beben, und zwar so, dass man sichWeiterlesen
ARGENTINIEN, von Maria Fischer • Pilar, ca. 55 km nördlich von Buenos Aires, ist einer der bedeutendsten Orte im Norden von Gran Buenos Aires. Er ist bekannt als „Landeshauptstadt des Polo“ und ist ein wichtiger Industriestandort in ständiger Entwicklung. Nach dem Besuch von „Los Olmos“, dem von Pater Esteban Uriburu erträumten Schönstatt-Zentrum in Pilar mit seinem Bildstock, seiner Kapelle, seinem Haus und seinem großen Gelände mit majestätischen Bäumen, begaben sich zwei Mitglieder des schoenstatt.org-Teams für eine Weile in das Einkaufszentrum „Las Palmas de Pilar“. Das ursprüngliche Ziel war ein BesuchWeiterlesen
ARGENTINIEN, von Maria Fischer • „Man muss genau gucken, wie viele am Tisch sitzen, damit alle etwas zu essen kriegen.“ Meine kleine Freundin sieht mich mit großen Augen und unwiderstehlichem Lächeln an, während sie die Schüssel auf den Tisch stellt, den ich mit ihr und drei anderen Kindern teile. Ich bin die Neue, der sie erklärt, was Solidarität ist. „Genug für alle“, erklärt sie strahlend. „Man muss nämlich immer an alle denken.“ Sie nimmt die Aufgabe ernst, die sie vor dem Heruntergehen in den Speisesaal übernommen hat, nämlich die „Neue“,Weiterlesen

Veröffentlicht am 10.01.2016In Schönstätter vernetzen

Why not von Seattle aus?

USA, von Pablo Luis’Amico, Argentinier mit Wohnsitz in Seattle, USA • Schönstatt habe ich vor etlichen Jahren kennengelernt, noch vor der Hochzeit, als die Mutter von Laura, meiner Frau, uns von ihren Gesprächen mit P. Esteban Uriburu erzählte und zum Rosenkranz nach Florencio Varela einlud… Die Jahre vergingen, wir heirateten und Celina kam auf die Welt, unsere heute 15 Jahre alte Tochter, und durch die Pfarrei Santa Catalina (mitten im Stadtzentrum von Buenos Aires – Pfr. Rafael Braun, 2007) kam erneut Schönstatt mit der Einladung, bei der Kampagne der PilgerndenWeiterlesen
ARGENTINIEN, Schw. M. Esther und Cecilia Mata • Am 8. Dezember wurde das Oratorium des Krankenhauses in der Nähe des Heiligtums von Belgrano wieder eröffnet. Hier befinden sich ein MTA-Bild und ein Kreuz der Einheit neben einem Bild des Barmherzigen Jesus. Ein wenig zur Geschichte Das Oratorium oder die Kapelle im Pirovano-Krankenhaus entstand auf Initiative der Voluntarias de María und als Frucht des Jubiläums von 50 Jahren „20. Januar 1942“ im Jahr 1992. Anfang 1992 bat die Gründerin der Voluntarias de Maria, Raquel Sáenz Valiente, eine der ersten Mitarbeiterinnen, Mery Lenon,Weiterlesen

Veröffentlicht am 20.11.2015In Kampagne

Überraschung auf dem Friedhof

ARGENTINIEN, Lis Álvarez • Am Montag, dem 2. November, Allerseelen, kamen viele Leute auf den Cementerio de la Chacarita [Chacarita-Friedhof], um sich der lieben verstorbenen Gläubigen zu erinnern, die schon ins Haus des Vaters gegangen sind. Sie wurden überrascht von dem, der sie begrüßte: Es war die Gottesmutter. Missionare der Kampagne der Pilgernden Gottesmutter aus dem Vikariat Devoto führten einen Gebets- und Missionstag zum Gebetsraum dieses städtischen Friedhofs durch. Ein Bild der MTA thronte dort, wo der Gottesdienst stattfand; sie beteten den Rosenkranz von morgens 9.00 Uhr bis nachmittags 17.00Weiterlesen
ARGENTINIEN, von Cristina White • Adela Britosist eine Frau, die vor einigen Jahren mit einem Bild der Pilgernden Gottesmutter aus ihrer Heimat Paraguay gekommen ist. Zusammen mit ihren Angehörigen sorgt sie dafür, dass dieses Bild in dem Viertel, in dem sie leben, pilgert – in der Villa 31, einer „wilden“ Siedlung im Stadtteil Retiro von Buenos Aires. Elendsviertel, Slum, Favela, Villa oder einfach Peripherie. In ihrem Haus versammelt Adela Kinder und junge Mütter zum Rosenkranzgebet, erzählt ihnen von Joao Pozzobon und der Kampagne. Mit großer Ergriffenheit, mit Glaube und tieferWeiterlesen
Heute antwortet Claudio Ardissone: Ich bin 45 Jahre alt, seit zwanzig Jahren mit Vicky Ramírez verheiratet; wir haben zwei Kinder, Costanza, 17 Jahre alt, und Camilo, 13 Jahre. Schönstatt habe ich flüchtig mit 15 Jahren kennengelernt und mich dann der Bewegung mit 19 Jahren angeschlossen, als ich mein Studium begonnen habe. Meine Gruppe der Schönstattjugend heißt „Quelle“, unser Ideal heißt: „Quelle für die anderen“, denn wir entstanden gerade in der Zeit der zweiten Neugründung der Schönstatt-Mannesjugend (SMJ) in Paraguay; ich schreibe im Präsens, denn bis heute sind wir verbunden undWeiterlesen
ARGENTINIEN, Morón, Provinz Buenos Aires, von Rosita Ciola • Am 8. September, dem Fest Maria Geburt, an einem schönen Frühlingstag, versammelte sich das Volk Gottes der Pfarrei Unsere Liebe Frau von Loreto in El Palomar in der Diözese Morón am ersten Bildstock der Gottesmutter von Schönstatt für Blinde, um hier als Antwort auf den Aufruf des Heiligen Vaters die Diözesanmission zu beginnen. In einem Klima der Freude und Begegnung, bei dem der Geburtstag der Gottesmutter und das Wiedersehen so vieler Freunde und auch Neuzugezogener des Viertels, die gekommen waren, umWeiterlesen