Armut Schlagwort

ROM-KUBA,  P. Rolando Gibert Montes de Oca Valero • Das Heilige Jahr der Barmherzigkeit ist zu Ende. Es war voller Jubiläumsfeiern für verschiedene Gruppierungen, für die Jugend, für Inhaftierte, für Obdachlose. Ich wusste nicht, dass es auch ein Marianisches Jubiläum gab. Das war Anfang Oktober und ich erfuhr es nur, weil ein Freund mich dazu einlud. Also dachte ich: Die Kirche möchte Maria ein Geschenk machen … aber sie gibt uns sicher noch etwas Besseres; und so fing ich an, mich zu fragen, was wohl der Reichtum, die Gabe seinWeiterlesen
PARAGUAY, Maria Fischer • „Für mich ist Dequení ein Segen. Danke, dass ich hier sein kann.“ Jedes Jahr im Frühling – am 21. September genaugenommen – grüßen die Kinder von Dequeni die Mitarbeiter mit Botschaften wie dieser von Sofia, neun Jahr alt, und laden sie so ein, sich zu freuen und neu geboren zu werden wie die Natur. Diesmal überraschten sie sie während des Unterrichts im Zentralhaus in Fernando de la Mora. Dequení ist ein Segen für Tausende von Kindern aus Paraguay,  Kinder, die aus extrem armen Familien kommen, Kinder, dieWeiterlesen
Redaktion schoenstatt.org • „Bitte beten wir heute für Haiti und Kuba. Heute trifft der Hurrikan auf Land, der wahrscheinlich 30 Stunden lang die ärmsten Bereiche der Inseln mit Windgeschwindigkeiten von über 400 km/h heimsuchen wird“, schreibt Rolando Montes aus dem Schönstatt-Priesterbund in Kuba. In diesen Stunden werden dort 316.000 Menschen evakuiert. In Haiti, dem ärmsten Land Lateinamerikas, das sich noch lange nicht erholt hat von dem verheerenden Erdbeben im Jahr 2010 mit einer Viertel Million Toten und der schweren Choleraepidemie, die von Soldaten der Vereinten Nationen eingeschleppt wurde, ist HurrikanWeiterlesen
PARAGUAY, von Susana Stanley • Das Telefon klingelte. Meine Schwägerin erzählte mir, dass mein Neffe nur zwei Blocks von zu Hause entfernt überfallen worden ist! Ich stellte die üblichen Fragen: Ist er in Ordnung? Wurde er verletzt? Sie antwortete, dass er nicht verletzt sei, und dann erzählte sie von dem Überfall. Zwei Jungen, einer etwa 12, der andere 17 Jahre alt, fingen ihn ab und forderten mit vorgehaltener Pistole sein Handy und seine Brieftasche. Er gab sie ihnen und rannte nach Hause, wo er seine Mutter anrief. Sie gingen zurWeiterlesen
ARGENTINIEN, von Maria Fischer • „Heute werde ich 40“, sagt freudestrahlend eine viel jünger aussehende Frau. Auf ihrem Schoß sitzen ihre beiden jüngsten Kinder. Und noch ehe wir das Geburtstagsständchen anstimmen können, überrascht sie alle Anwesenden mit der Verkündigung: „Und jetzt heiraten wir…“ Von der Treppe draußen, wo sich die Mehrheit der Männer herumdrückt, hört man ein etwas weniger kräftiges: „Ja, es ist wahr, wir werden heiraten.“ Der spontane Applaus ist kräftig und ehrlich. „Weißt du, er war Alkoholiker“, sagt Cristina, Missionarin der Kampagne, die mich zu dieser beeindruckenden Begegnung,Weiterlesen
MITEINANDER FÜR EUROPA – Impressionen vom 1. Juli 2016, vormittags • „Das ist der Hammer, das ist einfach der Hammer!“, Manuela Miller hält sich nicht lange bei der Begrüßung auf. Sie und ihr Mann Peter Miller haben am ersten Tag des Kongresses „Miteinander für Europa einem der 19 Foren mitgewirkt, doch auch davon erzählen sie nichts, sondern nur von der Erfahrung der Offenheit füreinander, des Miteinander, das sie am ersten Kongresstag erlebt haben in unzähligen Begegnungen mit neuen und alten Freunden aus ihrer eigenen und aus anderen Bewegungen und vonWeiterlesen
ARGENTINIEN, Pressestelle des Eucharistischen Kongresses und AICA • Es war ein Klima großer Geschwisterlichkeit, in dem sich der letzte Tag des Nationalen Eucharistischen Kongresses 2016 gestaltete, an dem auch der Präsident Argentiniens, Mauricio Macri, und die Vizepräsidentin Gabriela Michetti anwesend waren. Nun ist das an sich vielleicht nicht besonders bemerkenswert; doch wenn ein Präsident vor Tausenden von Menschen laut betet und um Gottes Hilfe für die Ausrottung der Korruption bittet – dann schon. Als er am Schluss des Gottesdienstes auf die Bühne gebeten wurde, ergriff Mauricio Macri das Mikrophon undWeiterlesen
PARAGUAY, von Maria Fischer • „Der Artikel in schoenstatt.org über deinen Besuch im Jugendgefängnis hat mich zur Gefängnispastoral gebracht“, begrüßt mich eine junge Frau aus der Mütterliga, die schon seit geraumer Zeit keinen Terminplan mehr braucht, um zu wissen, was sie am Samstagnachmittag vor hat: Visitación de Maria, Heimsuchung Mariens, Besuch bei den Jugendlichen im Jugendgefängnis von Itauguá, dem größten in Paraguay mit bis zu 220 Insassen zwischen 14 und 18 Jahren. „Dieser Besuch hat mich einfach ergriffen.“ – „Mich auch“, denke ich, auch wenn ich diese Jugendliche nur einmalWeiterlesen
PARAGUAY, von Andreza Ortigoza und Maria Fischer • Kinder gestalten begeistert Wandbilder, schreiben oder malen, was Dequeni ihnen bedeutet. „Eine Hilfe für mich und meine Familie“ – „Dequení ist Liebe“ – „Dequení ist meine Familie“… „Jetzt ist Dequení-Woche“, sagte Maura mit strahlenden Augen beim Schreiben ihrer Erfahrungen und Freuden aller Tage. Es ist die Woche von Dequeni: am 4. Mai waren es 31 Jahre Dienst an Tausenden von Kindern aus Paraguay, die in extremer Armut leben. Es ist auch die Woche der  Noche del Pan y el Vino, der NachtWeiterlesen
PARAGUAY, Dequení • In Paraguay hat an diesem 1. März das neue Schuljahr begonnen, und trotz der enormen Schäden, die Dauerregen, Unwetter und Überschwemmungen der letzten Monate in drei Gemeindezentren von Dequeni angerichtet haben, konnten Tausende von Kindern in die Schule zurückkehren oder sie beginnen, und das dank der Stipendien, die Firmen und Einzelpersonen innerhalb wie außerhalb von Paraguay gegeben haben. In diesem Artikel erzählen wir nur die Geschichte von einem dieser Kinder: Ricardo. Der kleine Junge (oben auf dem Foto) erobert einen im Sturm mit seiner Herzlichkeit und liebevollenWeiterlesen