Veröffentlicht am 30. August 2016 In Schönstätter

Zur Erinnerung an Mario Hiriart an einem ganz besonderen Ort

CHILE, Guillermo Plaza Liberón •

In seiner Jugend verbrachte Mario Hiriart viele Ferien auf der Farm San Carlos im Elqui-Tal, und der nächst gelegene Ort war das Dörfchen El Tambo. Sein Tagebuch beschreibt seine Verbundenheit mit den Menschen und mit dem Ort.

Vor mehr als zwanzig Jahren wurde am Ende des Dorfes oben auf einem kleinen Hügel, der seine Umgebung überragt, ein kleines Wegrand-Heiligtum errichtet. Es hat die Form des Heiligtums, das Bild der Dreimal Wunderbaren Mutter und ist Mario Hiriart gewidmet. Es ist Tradition, an dem Sonntag, der dem Todestag Marios am nächsten liegt, eine Wallfahrt dorthin zu machen.

Auf dem Dorfplatz, der der Kirche gegenüberliegt, haben wir miteinander gegessen. Jeder hatte etwas mitgebracht, und das wurde brüderlich geteilt. Dann gingen wir in die Kirche. Dort werden Erinnerungen über Mario mit den Dorfbewohnern ausgetauscht, die uns herzlich empfangen haben. Anschließend begannen wir die Wallfahrt auf der einzigen Straße des Ortes, beteten den Rosenkranz und lasen zwischen den Geheimnissen kurze Abschnitte aus Marios Gedanken. Der 700 m lange Aufstieg den Hügel hinauf zum Wegrand-Heiligtum beginnt am Ende der Straße; es ist gewöhnlich ein sehr windiger Ort. Unser Rosenkranz endete gerade, als wir die Spitze erreicht hatten. Wir „flogen“ mit dem Wind und hatten eine atemberaubende Aussicht. Nach Gebeten, Bitten und der Weihe ging es wieder zum Dorfplatz zurück und von dort aus nach Hause. Diesmal hat uns unser geistlicher Leiter, P. Patricio Ilabaca, begleitet, was selten geschieht.

Am vorhergehenden Samstag waren Mitglieder des Familienkreises vom „Tabor de Peñuelas“ zum Wegrand-Heiligtum gekommen, um es neu anzustreichen und die Umgebung zu säubern. So fanden wir es in optimalem Zustand vor.

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Original: Spanisch. Übersetzung: Ursula Sundarp, Dinslaken, Deutschland

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