Veröffentlicht am 2012-12-18 In Jubiläum 2014

Noch 668 Tage bis zum 18.10.2014 – Neuer Newsletter 2014

P. Andrew Pastore. Genau 668 Tage vor dem 18. Oktober 2014 ist die neueste Ausgabe des offiziellen Newsletter „2014 entgegen“ – Nr. 12/November 2012 – an die weltweite Schönstatt-Bewegung erschienen – selbstverständlich auch wieder als PDF zum Ausdrucken und Weitergeben. Im Download-Bereich auf schoenstatt2014.org finden sich alle bisher erschienenen Newsletter.

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2014 entgegen

Dezember 2012 – Nummer 13

„Die Strategie zur Verwirklichung der Mission ist klar und realistisch. Es geht darum, den großen Herausforderungen in den kleinen Räumen zu begegnen, in denen man lebt und mit anderen zusammenlebt. Dort ist man verantwortlich und dort gilt es, die erhaltenen Talente zu vervielfachen. Die historischen Gegebenheiten mögen die Ausführung dieser Verantwortlichkeit leicht machen oder behindern. Aber sie löschen sie niemals aus.
Der Sendungsträger muss von der empfangenen Aufgabe ergriffen sein. Doch er braucht auch Klarheit über ihren Inhalt. Er muss wissen, worin sie besteht. In der Mission Schönstatts hat diese Aufgabe einen Namen und ein konkretes Gesicht: Maria.“
P. Ángel Strada, Delegiertentagung Argentinien

Editorial

Liebe Pilger,

Adventgrüße vom Urheiligtum! Für mich gibt es keinen schöneren Ort für den Advent als das Urheiligtum – das Licht der Adventkerzen, der Schmuck, der schon auf Weihnachten einstimmt, und ja, eine Menge Schnee.
Inmitten dieses Winterwunderlandes traf sich das Team 2014 zum Gebet in der großen Erwartung auf 2014. Pater Strecker hatte mehrere Treffen mit Mitgliedern der Bewegung aus Südamerika und Europa gehabt, und ich konnte Erfahrungen aus Afrika und Indien beitragen. In aller Welt gibt es ein 2014 – „Fieber“: viele Erwartungen, Initiativen, Hoffnungen … Natürlich mussten wir zusammensitzen und über Elemente der Feiern 2014 am Urheiligtum sprechen, den Verlauf, die Preisgestaltung und vieles mehr. Es war gut, mit konkreten Fakten, Vorschlägen und Herausforderungen zusammenzukommen und Schritte für die Arbeit der kommenden Monate zu planen. Man bekommt wirklich das Gefühl, dass Großes entsteht.
Ich erinnere mich daran, wie ich im Januar ins Bundesheim gezogen bin. Ich war alleine dort, und das ist mittlerweile wirklich nicht mehr der Fall. Die Büros sind voll, Telefone klingeln, und unsere Internetverbindung ist zu langsam für uns. Hoffnung wird konkret – 2014 ist nicht mehr ein ferner Traum, sondern ein Ruf an uns alle, zusammenzukommen und den Reichtum des Charismas unseres Gründers zu teilen.
Während wir uns vorbereiten auf das Wunder der Heiligen Nacht, beten wir füreinander, dass wir das Wunder 2014 für Kirche und Welt werden.
Ich wünsche Ihnen reichen Segen für die Feier von Weihnachten, während wir gemeinsam weiterpilgern im Jahr der missionarischen Strömung, im Jahr des Glaubens.

Gottes Segen
P. Andrew Pastore

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Mit jedem Schritt auf unserem Pilgerweg

Auf dem Türbogen über der Tür des Heiligtums in Kearsley, England, kann jeder, der vorbeikommt, in großen Lettern lesen: Jahr des Glaubens – Jahr der Mission: Porta Fidei (Tor des Glaubens). „Die Heiligtumstür lebt nun wirklich ihre Sendung als willkommenheißende Tür zum Glauben“, so einer der für diese Initiative verantwortlichen Schönstatt-Patres. Ein schönes Zeichen für diesen missionarischen Advent 2014 und den Advent unserer Wallfahrt hin auf 2014, das wir mit Fug und Recht auch  als „Heilige Nacht“ ansehen dürfen, als Neugeburt Schönstatts in Demut und missionarischer Verpflichtung auf Pater Kentenichs Charisma für die Erneuerung von Kirche und Welt.
Missionarischer Advent: In adventlicher Haltung, der Haltung von Erwartung und Vorbereitung, von Erneuerung und prophetischer Verkündigung, in Marias Magnifikat-Haltung, pilgern Tausende von Missionaren des Liebesbündnisses Bethlehem entgegen, wo uns Einfachheit und Niedrigkeit geschenkt werden als Weg – als bester Weg -, den Gott gewählt hat, um uns zu der Fülle zu führen, für die er uns geschaffen und erlöst hat. Dieser Advent 2012 ist missionarischer Advent – Advent im Jahr des Glaubens, Advent im Jahr der missionarischen Strömung, in dem immer mehr Menschen sich gerufen wissen, das gelebte Liebesbündnis demütig und froh der Kirche unserer Zeit anzubieten in dem Moment, in dem sie sich fragt, wie sie die Frohe Botschaft, das Evangelium, dem Menschen heute bringen kann – vom hochgelehrten Intellektuellen bis zum einfachen Landarbeiter, in alten wie neuen Gesellschaften und Nationen …
In diesem missionarischen Advent 2012 bereiten sich Tausende von jungen Leuten aus der Schönstatt-Jugend vor auf die Misiones, die im Januar 2013 stattfinden – allein in Argentinien gehen über 1000 Jugendliche in acht Städte; Familien-Misiones werden an vier Orten in Argentinien stattfinden, begleitet vom Gebet und Beiträgen zum Gnadenkapital Hunderter von Menschen für diese Misiones – missionarische Schritte, durch die sie Teil einer der stärksten und dynamischsten Initiativen in der Schönstatt-Bewegung werden.
In Brasilien gehören über eine Million Männer zur Bewegung des „Männer-Rosenkranzes der Dreimal Wunderbaren Mutter von Schönstatt“. Sie sind in ihrem Gebet und sozialen Engagement inspiriert vom heiligmäßigen missionarischen Leben von Don Joao Pozzobon. Vor einiger Zeit hat ein brasilianischer Bischof diese Initiative als einer der größten Hoffnungen für die Kirche des Landes bezeichnet, weil sie so elementar und vital beiträgt zum Leben der Gemeinden.
Alle großen missionarischen Initiativen beginnen mit den Trägern der Neu-Evangelisierung und hängen ab von ihnen – von jedem konkreten einzelnen Pilger und Missionar. „Wenn etwas von Gott ist, dann reicht ein einziger Mensch, um die Welt zu verändern“, so Joao Pozzobon. Ein Mann aus einer Kleinstadt in Argentinien besucht seine Kinder in Chile und kommt dort ins Gespräch mit einem der Madrugadores, der Männer, die an den Heiligtümern und in zahlreichen Pfarreien Chiles Morgenwachen mit anschließendem Männer-Frühstück halten. Was er davon hört, zündet in ihm. Er fährt nach Hause, mobilisiert ein paar Freunde und Arbeitskollegen und gründet die Madrugadores in seiner Stadt. Einmal im Monat treffen sie sich in der Morgenfrühe am Bildstock der Gottesmutter von Schönstatt und setzen ein starkes Zeichen männlicher Frömmigkeit.
Eine kleine Gruppe junger Anwälte und Juristen in Rom – mehrere davon aus der Schönstatt-Bewegung und alle von ihnen inspiriert – organisiere eine adventliche Besinnung für ihre Kollegen. Trotz vieler Hindernisse geben sie nicht auf – und erleben eine berührende Erfahrung von Glauben und spiritueller Gemeinschaft.
Eine neue Gruppe der Schönstatt-Mannesjugend in Paraguay wollte sich mit einem sozialen missionarischen Einsatz auf ihr Liebesbündnis vorbereiten. Sie entschieden sich, ein öffentliches Krankenhaus zu besuchen, in dem die Ärmsten der Armen behandelt werden, und bringen ihnen mit Liedern, Gebet und vor allem Zeit zum Zuhören ein lebendiges Glaubenszeugnis. Auch wenn die für die meisten erste Begegnung mit so viel Leid, Armut und Elend an die Substanz geht, möchten sie es immer wieder tun…
Eine pensionierte Lehrerin aus Texas, USA, die übers Internet von Schönstatt erfahren hat, hat alle Hebel in Bewegung gesetzt, um ein Bild der Pilgernden Gottesmutter und MTA-Bilder zu bekommen; sie wurden im Urheiligtum gesegnet – nicht für sie, sondern für die Häftlinge der Gefängnisse, die diese Lehrerin regelmäßig besucht. „Ich habe die Bilder aufgehoben als Weihnachtsgeschenk und möchte sie in einer schönen Feier überreichen. Mein Mann hat einige der Bilder eingerahmt, diese möchte ich den Häftlingen schenken, die entlassen werden…“
Jeder missionarische Schritt an jedem Tag zählt – zur Stärkung und Ermutigung anderer, zum immer wieder neuen Entzünden des missionarischen Feuers. In diesem missionarischen Advent im Zeichen des Kreuzes der Einheit und der Pilgernden Gottesmutter  wächst leise ein stärkeres Bewusstsein der apostolischen Projekte als Früchte des Liebesbündnisses und „Gemeingut“ der gesamten Schönstatt-Bewegung : Quelle immer neuer missionarischer Begeisterung und von Freude und Stolz auf unser aller apostolisches Tun. Und da entsteht Vernetzung.
Familien aus Costa Rica bringen das Projekt „Ehe stärker machen“ – eine bewährte Initiative aus dem apostolischen Feld von Ehe und Familie – nach Ecuador. Sie kommen nach einer Woche zurück mit gewachsener Freude an ihrem eigenen Projekt …
Eine Schönstatt-Mutter aus Deutschland erlebt sich als Teil von Dequeni aus Paraguay, da sie seit Jahren und mit immer neuem Einsatz Spenden sammelt, damit durch Dequeni immer mehr Kinder aus armen Familien zur Schule gehen können.
Eine Missionarin der Pilgernden Gottesmutter aus Brasilien liest vom “Ehepaar-Weg” aus Ungarn und begeistert sich so sehr dafür, dass sie den auch in ihrem Land bekannt machen möchte. Erste Kontakte sind entstanden…
Männer aus Deutschland, die das Thema Männerbewegung in Schönstatt umtreibt, begeistern sich für die Madrugadores aus Chile und den Männer-Rosenkranz aus Brasilien. Wenn es dort geht, warum sollte „etwas nur für Männer“  nicht auch bei ihnen gehen?
Weihnachten kommt schnell näher und 2014 auch. Werden wir darauf vorbereitet sein? Werden alle Baustellen 2014 fertig sein, wie ein großes Plakat in Manchester ankündigt: „Fertigstellung 2014“? Nein. Nicht einmal Maria hatte alles fertig, als Jesus auf die Welt kam, weil alle Pläne immer wieder umgeworfen worden waren… Aber sie war vorbereitet auf die Geburt Jesu, als er kommen wollte, und sie war vorbereitet auf alle, die ihn besuchen kommen wollten. Unser Heiligtum ist unser Bethlehem. Wir werden nicht alles fertig haben bis Weihnachten und auch nicht bis zum 18. Oktober 2014. Aber die Wege sollen vorbereitet werden für ihn, der alles vollendet. Vielleicht ist die kleine Plakette mit dem Namen eines Missionars und Pilgers zusammen mit unserem internationalen Motto: Dein Bündnis unsere Mission – 2014, die in diesen Tagen des missionarischen Advents in der Geburtskirche in Bethlehem angebracht wurde, ein Versprechen und die Einladung und Gelegenheit, dort für all die Tausende von Pilgern und Missionaren zu beten, die auf dem Pilgerweg 2014 sind. 2014 ist angekommen, angekommen  in Bethlehem, dem Ort, den Gott erwählt, um für alle Zeiten und Völker Zeichen seiner Verheißung zu sein – der Verheißung des Emmanuel, Gott mit uns und unter uns, für immer.

Von Team

„Ihre Herzen haben Feuer gefangen“
Einladung zur internationalen Wallfahrt nach Schönstatt

Wir feiern das Liebesbündnis am 18. Oktober 2014, an dem Tag und an dem Ort, an dem vor 100 Jahren alles begonnen hat. Die Jubiläumsfeierlichkeiten haben den Charakter einer großen internationalen Wallfahrt.

1914 rief Pater Kentenich seinen jugendlichen Zuhörern  zu: „Ihre Herzen haben Feuer gefangen!“  Dieses Feuer soll auch in Zukunft weiter brennen! Wie die jungen Menschen 1914 stellen wir uns heute der Gottesmutter zur Verfügung und erbitten den Segen Gottes für die nächsten 100 Jahre Schönstatts.
Wir erneuern das Liebesbündnis in der Zuversicht, dass die Gnaden des Heiligtums weiterfließen und im 21. Jahrhundert noch wirksamer ihre erneuernde Kraft für Kirche und Welt entfalten.

Wir erbitten die Gnade, dass alle Menschen die Erfahrung machen dürfen:

Gott, du bist da.
Du liebst mich.
Du brauchst mich und gibst meinem Leben Sinn.

Programm in Schönstatt

An allen Tagen
Bündniszelte (Jugend, Familien, Pädagogik, Kirche, Gesellschaft): Präsentation von Projekten aus aller Welt; Foren, Begegnung, Austausch; Kinderprogramm; Kulturelle Angebote

An allen Tagen
Wallfahrtsweg zum Urheiligtum und Gebet in der Gnadenkapelle

Gebet am Grab von Pater Kentenich

Geistliches Zentrum in der Anbetungskirche: Meditationen, Empfang des Bußsakramentes, Eucharistische Anbetung

Begegnung mit dem Leben und der Geschichte der Schönstattbewegung; Besuch historischer Orte

Donnerstag, 16.10.2014
Während des ganzen Tages
Die Nationen ziehen zum Urheiligtum
Am Nachmittag
Internationale Willkommensfeier und hl. Messe in Pilgerarena

Freitag, 17.10.2014
Während des Tages
Heilige Messen in verschiedenen Sprachen
Am Abend
Die Nacht des Heiligtums:
Vigilfeier in der Pilgerarena und am Urheiligtum

Nacht der Jugend

Samstag, 18.102014
Der große Bündnistag
Wir feiern mit Gästen aus Kirche und Gesellschaft

Am Vormittag
Festgottesdienst
Am Nachmittag um 5.00 Uhr – zur historischen Stunde
Feier des Liebesbündnisses
Am Abend
Fest der Familie

Sonntag, 19.10.2014
Während des ganzen Tages
Eucharistiefeiern in verschiedenen Sprachen
Internationale Treffen der einzelnen Gemeinschaften der Schönstattbewegung

Was gibt es
  • Bündniskultur
    • In den nächsten Monaten, in denen wir darauf warten, im März Zelt-Verantwortliche für bestimmte apostolische Felder kennen zu lernen, wird es neue Entwicklungen und Entfaltungen der „virtuellen Zelte“ geben, die wir bereits auf schoenstatt.org finden. Die Projekte werden dort in ihrer Originalsprache dargestellt und zur Zeit übersetzt, so dass viele das Leben wahrnehmen können, das aus dem Liebesbündnis entstanden ist: apostolische Initiativen, die in vielen Ländern Bündniskultur im Alltag gestalten.

      Bündniskultur-Zelte: Orte, an denen die Projekte aus den Feldern des Apostolates sichtbar und erlebbar werden. Die eigentlichen Bündnisgaben, die von den Ländern gebracht werden, sind ja die Projekte, die aus dem Liebesbündnis entstanden sind.
      Arbeitsdokument 2014

Sendungsfeuer
Die internationale Schönstatt-Mannesjugend lebt seit dem Jahr 2008 in einer starken Strömung, die den Namen „Missionarische Generation 2014“ trägt. Jahr um Jahr sammelt sie sich um eine der vier Säulen der Missionarischen Generation: Initiativgeist, Internationale Einheit, Sendungsfeuer, Bündniskultur. In diesem Jahr geht es besonders darum, dass das Feuer brennt.
http://www.schoenstatt.org/de/news/2009/201
/Sendungsfeuer.htm

Über der Tür des Heiligtums – ein Tribut an das Jahr des Glaubens und der missionarischen Strömung
Der Ursprung der jüngsten Neuerung geht zurück auf den Weltjugendtag in Toronto, Kanada, im Juli 2012 und das Heiligtum in Constancia bei Kapstadt in Südafrika.
http://www.schoenstatt.org/de/news/2015/201/ueber-der-Tuer-des-Heiligtums-ein-Tribut-an-das-Jahr-des-Glaubens-und-der-missionarischen-Stroemung.htm

Überall spürt man die Erwartung…
Nigeria ist anders als alles, was ich bisher gekannt habe – und doch ist es auch dort die gleiche Erwartung wie überall in der Welt. Es ist der Wunsch, die Sendung Pater Kentenichs kennen zu lernen, miteinander zu feiern und ausgesandt zu werden, um sie zur Fruchtbarkeit zu bringen.
http://www.schoenstatt.org/de/news/2012/201/ueberall-spuert-man-die-Erwartung.htm

 

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