Arica

Veröffentlicht am 2022-08-21 In Dilexit ecclesiam, Leben im Bündnis

Ein voll und ganz in die Ortskirche integriertes Heiligtum

CHILE, Abteilung für Kommunikation Diözese San Marcos de Arica/mf

Am Hochfest der Aufnahme Mariens in den Himmel rief Bischof Moisés Atisha die Diözese auf, die jährliche Wallfahrt von der Stadt zum Schönstatt-Heiligtum wieder aufzunehmen. —

Am 15. August versammelten sich die Mitglieder der Diözese San Marcos de Arica, um nach zwei Jahren wieder gemeinsam zum Schönstatt-Heiligtum zu pilgern. Im Laufe des Vormittags versammelten sich die Fußpilger am Rande der Stadt, um mit dem Bild der Pilgernden Gottesmutter von Schönstatt zu Fuß die Wallfahrt anzutreten. Auf ihrem Weg trugen mehrere Pilger, die aus verschiedenen Gemeinschaften, Pfarreien, Kapellen, Bewegungen und Schulen kamen, die Pilgernde Gottesmutter jeweils für eine Strecke.

In Begleitung von Pfr. Jesús Apiolaza, dem Berater der Schönstatt-Bewegung in Arica, beteten sie den Rosenkranz und baten um die Fürsprache der Mutter des Himmels für: die Familie, die Geweihten, die Kranken, die Verstorbenen und für das kirchliche Leben in Arica. Sie endeten mit der Litanei der Gottesmutter, als sie am Heiligtum ankamen, wo Bischof Moisés Atisha sie zusammen mit Priestern und Diakonen erwartete.

Arica

Als Diözesankirche gemeinsam unterwegs

Während eine große Anzahl von Gläubigen auf der Fußwallfahrt war, wartete eine andere Gruppe im Heiligtum selbst im Gebet auf die Ankunft der Pilgernden Gottesmutter. Der Bischof, bereits in den liturgischen Gewändern zum Hochfest, empfing die Pilger und das Bild auf der Esplanade des Heiligtums, um zusammen mit mehreren Priestern die Heilige Messe zu Mariä Himmelfahrt zu feiern.

Bischof Atisha legte die Anliegen der gesamten Kirche von Arica auf ihrem Pilgerweg im Norden Chiles au den Altar. So beteten Ordensleute, Priester und Laien, vereint als eine Kirche mit einem Hirten, gemeinsam.

In seiner Predigt sagte der Bischof den Anwesenden: „Warum bebt Marias Herz vor Freude? Weil sie aus nächster Nähe gesehen hat, wie ihr Sohn die Menschenmassen, die zu ihm strömten und die wie Schafe ohne Hirten waren, gespeist hat… er lässt niemanden zurück, ohne ihm Nahrung für die Seele zu geben“. Und bei allem, was wir in diesen Tagen erleben, mahnte er, „dass der Herr unserem Land, unserer Familie, unserer Geschichte, die wir leben, helfen möge, damit wir uns nie von seiner Barmherzigkeit abwenden; dass es für uns in dieser Zeit, in der wir als Kirche und als Land den Weg, die Zukunft, die Projekte… erkennen, der Herr sein möge, der sich in unserer Mitte gegenwärtig macht“.

Am Ende der Messe kehrten die Gläubigen zurück, um mit dem Rest ihrer Gemeinden die Erfahrung der Diözesanfeier zu teilen. Mit Ausdrucksformen der Hingabe und tiefer Verbundenheit mit der himmlischen Mutter begrüßten die Pilger die Gottesmutter, bevor sie in die Stadt zurückkehrten.

Arica

Original: Spanisch. Übersetzung: Maria Fischer @schoenstatt.org

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