Monterrey Santuario

Veröffentlicht am 2022-05-25 In Leben im Bündnis

„Maria Weg zum Himmel“ begleitet mein Leben

MEXIKO, Karla Leal • 

Als Jugendliche, fast schon Erwachsene, kletterte ich Ende der 90er Jahre den damals existierenden Bürgersteig hinauf, und ich war an der Reihe, einen kleinen Sack mit Zement in der einen Hand zu tragen und mich mit der anderen an den Seilen festzuhalten, die uns beim Klettern helfen sollten. Einige Zeit später erinnere ich mich an die Einweihung des Bildstocks, der mit den Materialien gebaut wurde, die so viele junge Leute in ihren Rucksäcken hochgetragen hatten. An diesem Tag kamen viele kleine Veilchenblüten zum Vorschein und wir alle sahen sie als Zeichen der Freude Marias. —

Im Jahr 2002 kam die lang ersehnte Einweihung des Heiligtums, von dem wir geträumt und für das wir gekämpft hatten, um es Wirklichkeit werden zu lassen. Ich war bereits verheiratet und hatte meine älteste Tochter bei mir – ich war im vierten Monat schwanger. Ich dankte der Gottesmutter für das Geschenk der Mutterschaft.

Im Jahr 2012 wurde der 10. Jahrestag dieses Gnadenortes gefeiert. Ich hatte bereits zwei kleine Töchter und 12 Jahre Ehe hinter mir. Zu dem persönlichen Liebesbündnis während meines Singlelebens kam das Ehebündnis hinzu …. und mein Dank wurde vervielfacht.

Heute, nach 20 Jahren, gehe ich mit meinen Töchtern, die mich bereits an Größe übertreffen, und nagelneu das Liebesbündnis geschlossen haben. Ich mit einigen silbernen Haaren und deutlich ausgeprägten Mimikfalten, mit 10 Jahren als Matachina in der Tanzgruppe „Tanzendes Herz“, mit fast 22 Jahren Ehe und vielen anderen Geschichten.

An welchem Punkt passiert so viel?

In der Erzählung des Lebens finde ich mich heute mit vielen Bitten wieder, einige sehr unterschiedlich, andere gleich, die, um die wir alle im Leben immer bitten, wie Gesundheit, Schutz, Wohlbefinden… aber ja, auch mit so viel und noch mehr, wofür wir dankbar sein können.

Ich habe mir vorgestellt, wie ich in 10 Jahren aussehen würde. Ich fragte die Gottesmutter, wie mein Dialog mit ihr in dieser fernen Zukunft aussehen würde, die aber, wenn ich zurückblicke, sehr bald kommen wird. Was würde ich weiterhin von ihr verlangen? Was würde ich der Liste der Dankbarkeit hinzufügen? Ich weiß nicht, wie meine Rhetorik aussehen wird, aber was ich weiß, ist, dass ich der Gottesmutter heute dankbar bin, dass sie mich immer mit ihrem Mantel bedeckt.

Danke, Gottesmutter, für so viel! Lass mich nicht aus deiner Hand!

Monterrey

Original: Spanisch. Übersetzung: Maria Fischer @schoenstatt.org

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