Santa Cruz de la Sierra

Veröffentlicht am 2021-09-05 In Leben im Bündnis

Santa Cruz de la Sierra schenkt Schönstatt und der ganzen Kirche ein neues Heiligtum

BOLIVIEN, Maria Fischer •

Wir haben ein neues Heiligtum! Das zweite Heiligtum, das während der Pandemie eingeweiht wurde, das zweite Heiligtum in Bolivien, das Heiligtum im Schatten des größten Bildstocks der Welt, das Heiligtum mit den meisten geplanten und abgesagten Einweihungsterminen, das Heiligtum, das am Nachmittag bzw. Abend des 4. September 2021 Hunderte von Schönstättern aus Bolivien und Chile vor Ort versammelte und Hunderte weitere vor den Bildschirmen: Paraguay, Kolumbien, Peru, Chile, Costa Rica, Deutschland waren dabei. Das Heiligtum „Jenerechú, lebendiges Feuer der Hoffnung“ ist nicht länger ein Traum. Jetzt ist es Realität, und es ist ein Auftrag. —

Santa Cruz de la Sierra

Wir warten auf Berichte und Zeugnisse von unseren bolivianischen Brüdern und Schwestern. In der Zwischenzeit einige erste Eindrücke von der Erfahrung vor dem Bildschirm.

Eine schlechte Internetverbindung. Der Zeremonienmeister muss die Anwesenden sogar bitten, die Datenübertragung auf ihren Mobiltelefonen abzuschalten. Die Übertragung wird immer wieder unterbrochen. Aber wir können die Weihe live verfolgen. Und mit beeindruckenden Kameraperspektiven. Wenn die Drohnenbilder eingespielt werden, bleiben nur Staunen und Freude und ein spontanes Gebet: Gott, du bist noch da, auf unserer Erde. Du wirst diese Erde, die deine Füße berührt haben, nicht zugrunde gehen lassen.

Santa Cruz de la Sierra

Große Gefühle unter den Anwesenden. Die Liturgie der Kirchweihe, die Weihe des Altars, die Salbung der Weihekreuze… „Es ist großartig, historisches Material wiederzuverwenden, das geweiht werden soll. Es symbolisiert die heilige Geschichte, die Gott mit dieser Familie gemacht hat und macht“, kommentiert Pater Oscar Saldívar aus Paraguay.

Eine bewegende kirchlich-schönstättische Predigt von Erzbischof Sergio Gualberti von Santa Cruz, der Worte des Heiligen Johannes Paul II. und von Franziskus an die Schönstatt-Bewegung zitiert. Dieses Heiligtum gehört Gott, es gehört dem heiligen Volk Gottes, es gehört der Kirche.

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Der Einzug des Bildes der Dreimal Wunderbaren Mutter vom Bildstock aus. Symbol eines langjährigen Weges seit der Gründung durch einige Laien um ein aus Mexiko mitgebrachtes Bild der Pilgernden Gottesmutter.

Großes Echo in der Presse. In den letzten Tagen füllten sich mehrere Webseiten Schönstatts und soziale Netzwerke mit Nachrichten, Videos und Einladungen. Es ist erstaunlich (und traurig), dass so viele Schönstätter nicht die geringste Ahnung von der Einweihung eines neuen Heiligtums hatten… jedenfalls nicht aus Mangel an Informationen. Die kirchliche und lokale Presse in Bolivien widmete dem neuen Heiligtum gleich mehrere gute Artikel.

Heute, am 5. September, ist der erste Tag der Familie Jenerechú, lebendiges Feuer der Hoffnung, mit Heiligtum. Und was nun?

 

Original: Spanisch, 5.9.2021. Übersetzung: Maria Fischer @schoenstatt.org

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