Federacion de hiombres

Veröffentlicht am 2021-09-15 In Leben im Bündnis

Der Männerbund für die Welt von heute

CHILE, Nicolás Bär Armstrong •

„Was? Eine andere Gruppe denkt auch daran, den Männerbund zu gründen?“ Das war die Reaktion mehrerer junger Berufstätiger in ihren 30ern, als sie Anfang 2008 ihr Interesse an der Gründung des Bundes in Chile bekundeten. —

Noch weiter zurück in der Zeit: 1919 legte eine Gruppe von Männern in Hörde, Deutschland, den Grundstein für den späteren Apostolischen Bund der Schönstatt-Bewegung. Und obwohl im Laufe der Jahrzehnte verschiedene Bundesgemeinschaften in verschiedenen Teilen der Welt entstanden, wurde erst 2008 in Santiago de Chile zum ersten Mal ein Männerbund außerhalb Europas gegründet.

Federaciòn de Hombres

Die ersten beiden Kurse

„Ich kenne keinen von denen“, dachten die Mittdreißiger, als sie die Namen der Mitglieder der anderen Gruppe erfuhren. Es waren Männer, die im Durchschnitt 20 Jahre älter waren, mit einer unterschiedlichen Geschichte und Bindung an Schönstatt, die aber dasselbe Ziel hatten wie ihre jüngeren Kollegen: eine föderierte apostolische Gemeinschaft von führungsbereiten und -fähigen Laien im Dienst der Schönstattfamilie und der Kirche in ihrem Werk der Evangelisierung der Kultur und der Welt zu sein.

Die Älteren wurden Kurs 1 des entstehenden Männerbundes, die Jüngeren Kurs 2. Die Übereinstimmung von Wünschen und Idealen sowie die bemerkenswerte zeitliche Übereinstimmung der Ereignisse machten deutlich, dass Gott eine Tür zu etwas Großem öffnete. Und das schöpferische Ergebnis, das aus diesem Moment hervorging, bestätigte die Intuition.

Der Meilenstein der Gründung war das erste Treffen der beiden Gruppen am 30. August 2008 im Heiligtum von Bellavista. Seitdem sind zwei weitere Kurse gegründet worden, so dass die Zahl der Mitglieder derzeit bei 27 liegt. Aus diesem Impuls heraus haben auch Männer in Argentinien auf diese Berufungsoption reagiert: Heute gibt es in Argentinien drei Kurse, von denen die ersten beiden bereits ihre erste Weihe gemacht haben und ein dritter sich im ersten Jahr seiner Formation befindet.

Neuer Leiter und neuer Rat

Ignacio Torres

Ignacio Torres

Am letzten Samstag im August fand im Rahmen der Feierlichkeiten zum dreizehnten Jahrestag des Männerbundes der zweite Teil eines Kongresses statt, der im Januar begonnen hatte und bis Januar 2022 dauern wird. Der Kongress dient dazu, die Erfahrungen dieser Jahre auszuwerten und zu überlegen, wozu Gott uns in Zukunft einlädt. Die Ziele sind, die Definition unseres Stils in drei grundlegenden Bereichen voranzutreiben: Innenleben, Gemeinschaftsleben und apostolisches Handeln; den Weg zur Autonomie zu prüfen und über den Weg für die kommenden Jahre zu entscheiden.

Bei dieser Gelegenheit fanden auch die Wahlen der neuen Führung statt. In einer bewegenden Liturgie am Ende des Tages übergab der Bundesleiter der ersten Stunde, José María Fuentes aus Kurs 1, die Leitung an Ignacio Torres aus Kurs 2. Ignacio wird von José María Fuentes, Matías Lira, José Miguel Arévalo und Julio Zepeda als Ratsmitglieder begleitet.

Was hat die Gottesmutter für den Bund in den kommenden Jahren vor? Es ist natürlich nicht möglich, eine eindeutige Antwort auf diese Frage zu geben. Aber die Worte Josef Kentenichs in Bellavista am 31. Mai 1949 klingen stark nach: „… von hier aus werden heilige Aufgaben, das heißt Aufgaben, die heiligen, auf schwache Schultern gelegt.“

 

Quelle: Vínculo, Ausgabe September 2021. Mit Genehmigung der Herausgeber.

Original: Spanisch, 13.09.2021. Übersetzung: Maria Fischer @schoenstatt.org

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