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Veröffentlicht am 2021-07-11 In Leben im Bündnis

Neuer Wein. Der italienische Schönstatt-Familienbund ist am Start

ITALIEN, Marie-Christine Jeannenot •

Vom 25. bis 27. Juni versammelte sich der 1. Kurs des Italienischen Familienbundes in Fara Sabina zu seinen Jahres-Exerzitien vor der langen Sommerpause.

Der Bund wurde am 18. Oktober 2020 in Rom geboren und besteht aus insgesamt acht Paaren. Der Kurs wurde das ganze Jahr über von einem internationalen Team begleitet: Gabriela und Gastón Zurita (aus dem 10. Kurs des Familienbundes von Argentinien), Schwester Asunción und Pater Beltrán.

So viele Schönstattgruppen und -bünde aus der ganzen Welt haben den italienischen Bund im Gebet unterstützt. Das italienische Motto für das Jahr 2020-21 „von Herz zu Herzen und von Land zu Land“ scheint sich in dieser speziellen Situation über die Grenzen Italiens hinaus verbreitet zu haben. Trotz der aktuellen Herausforderungen unserer Zeit (Pandemie, soziale, wirtschaftliche, spirituelle Krise…) lädt uns die Gottesmutter gewiss ein, über die Grenzen hinauszugehen und versammelt uns aus allen Teilen der Welt zu einer einzigen Familie in Christus.

Gründung in Zeiten von Coronavirus

Die internationale Schönstatt-Bewegung hat es verstanden, sich in der Zeit des Coronavirus mit dem Liebesbündnis und in Einheit mit der Weltkirche neu zu erfinden. Sie hat es verstanden, Digitalisierung einzuführen, um in der Gemeinschaft zu bleiben (Messen in Streaming-Verbindung aus verschiedenen Heiligtümern, Gebete in den Hauskirchen, Rosenkranz per Zoom und so weiter…). Sicherlich gab es nicht die persönliche Begegnung, die uns allen gefehlt hat, aber wir waren (trotz der Entfernung und Unterschiedlichkeit der Situationen) zusammen.

Auch für den italienischen Familienbund war es in diesem Jahr wegen der Pandemie nicht immer einfach, sich zu treffen. Dennoch erlaubten es die Kommunikationsmittel für eine gewisse Zeit, den 1. Kurs in verschiedenen Treffen fortzusetzen, in der Hoffnung, sich irgendwann auch wieder persönlich treffen zu können.

Die Geschwisterlichkeit, die Gebete der ganzen Bewegung

Der erste Kurs des italienischen Familienbundes „Neuer Wein“ ist dankbar für die Geschwisterlichkeit, die Gebete der ganzen Bewegung und für die Geschenke, die er von den verschiedenen Bünden erhalten hat.

Im Oktober 2020 sandten Alfredo und Marucha Ratti im Namen des gesamten Familienbundes von Paraguay ein Bild der Pilgernden Gottesmutter (12. Dezember 2018) mit dem Text: „Vertrauen aus dem Herzen Amerikas, sie wird Wunder wirken“.

Das Datum des 12. Dezember ist auch deshalb so bedeutungsvoll, weil es mit dem Fest der Muttergottes von Guadalupe (Schutzpatronin und Königin aller spanischsprachigen Völker und des amerikanischen Kontinents) zusammenfällt. Zurzeit besucht die Gottesmutter jede Familie des „Neuen Weines“ der Reihe nach und sicher wird sie viel Frucht bringen.

Im vergangenen Junischenkte der 1. Kurs des Familienbundes von Argentinien das Kreuz der Einheit, „um die Schicksale der Ehepaare, die den Kurs bilden, auf dem Weg der spirituellen Bildung und der Einheit zu leiten“ … das Kreuz der Einheit repräsentiert den tiefen Wunsch, „dass alle eins sind, wie Er und der Vater eins sind“.

Seit letztem Oktober konzentriert sich die Gründung von „Neuer Wein“ vor allem auf das Persönliche Ideal, das Ehe- und Kursideal. Die Paare haben sich gegenseitig kennengelernt, sie haben sich auch gemeinsam konfrontiert und reflektiert. Nach und nach bildet sich die Gemeinschaft „der Herzen“, in der wir uns gegenseitig unterstützen und zusammenwachsen.

Das Jahr endete mit einem mehrtägigen Einkehrtag in einer Atmosphäre des Austauschs, des Gebets und der Freundschaft. Gastón und Gabriela Zurita besuchten danach auch jede Familie und ihr Hausheiligtum.

Im kommenden September trifft sich der Bund wieder im Heiligtum von Belmonte (Rom) zum Beginn seines zweiten Kursjahres, und in den folgenden Monaten wird er zu jedem Hausheiligtum der Gruppe unter dem Schutz der Gottesmutter „pilgern“; das kommende Jahr wird sicher reich an Ereignissen, Herausforderungen und schönen Momenten für den italienischen Bund.

Die Schönstatt-Bewegung ist im Kontext des Ersten Weltkrieges entstanden. Pater Kentenich lud ein, „die Hand am Puls der Zeit und das Ohr am Herzen Gottes“ zu haben. Diese seine Botschaft ist immer aktuell. Lasst uns beten, um zu wissen, wie wir in den Ereignissen der Geschichte und unseres Lebens auf die Stimme Gottes hören können, der uns ruft, uns in den Dienst der Gnade zu stellen.

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Original: Italienisch. Übersetzung: Maria Fischer @schoenstatt.org

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