Venezuela

Veröffentlicht am 2020-10-09 In Leben im Bündnis

Schönstatt Venezuela: heute und morgen, ein Traum, der Gestalt annimmt

VENEZUELA/COSTA RICA, Elisa Velásquez Yépez •

Im Januar 2019, im Umkreis des Weltjugendtages, gab es die ersten Kontakte und es entstand die Idee, von Costa Rica aus einen Besuch in Venezuela zu machen und mit einer strukturierten und formellen Unterstützung der Schönstatt-Bewegung dort zu beginnen; der Besuch war für das erste Quartal 2020 geplant; mit dem Ziel, den Kreisen der Pilgernden Gottesmutter, die seit den 1960er Jahren im Land sind, neue Kraft zu geben. —

Aufgrund der Pandemie-Situation, der sich die Welt dieses Jahr gegenüber sah, wurde diese Mission auf venezolanischem Boden verschoben, ohne zunächst zu begreigen, dass gerade die Pandemie uns den neuen Impuls geben würde, die Bewegung in Venezuela zu reaktivieren, zu koordinieren und uns besser um das Leben der Bewegung zu kümmern.

Ein Beginn in Barquisimeto

Eine Gruppe von Frauen in der Stadt Barquisimeto, Bundesstaat Lara, nahm den Ruf des Koordinators der Kampagne der Pilgernden Gottesmutter dieser Stadt, Daniel Rodriguez, an, das erste Einführungsgespräch in die Bewegung zu halten und ihr Ja zur Gründung der ersten Gruppe der Mütterbewegung in dieser Diözese zu geben. In diesem ersten Gespräch mit dem kontinentalen Koordinator der Bewegung für Amerika, Pater José Luis Correa Lira, kamen sie überein,sich alle zwei Wochen zu treffen und aus der Ferne von einer in Costa Rica lebenden Venezolanerin durch Videoanrufe von WhatsApp begleitet zu werden.

Die Mission der in Costa Rica lebenden venezolanischen Schönstätter

Auf der anderen Seite wurden die venezolanischen Schönstätter,die in Costa Rica in Leitungsaufgaben der verschiedenen Gliederungen tätig sind, angesprochen, damit sie die gleiche Unterstützung anbieten können, die die Mütterbewegung bereits leistet: Familienbewegung, Berufstätige Frauen, Männerbewegung, Jugend (männlich und weiblich) sowie Madrugadores und die Kampagne der Pilgernden Gottesmutter.

Der 8. Juli 2020, der Tag der Priesterweihe Pater Josef Kentenichs, war der Tag, der für das erste Treffen der Gruppe der Mütterbewegung in Barquisimeto gewählt wurde. Die Gottesmutter sorgte dafür, dass die Schwierigkeiten des Landes, wie Stromausfälle und Intrnmet, kein Hindernis für die Abhaltung des ersten Treffens sein würden. Die Materialien wurden elektronisch verschickt und alle Teilnehmer der Gruppe lasen und öffneten ihre Herzen, damit die Gottesmutter sie erziehen und ihr ähnlich machen würde, „Maria im Kleinen“ zu sein und sich auf den Weg zu machen, um das Ideal der Gliederung zu erreichen: „Lebendige Monstranz“. Bis jetzt hat die Gruppe ihre Treffen regelmäßig abgehalten.

Vier venezolanische Ehepaare im Schönstatt-Einführungskurs

Am 20. August 2020 hat ein Schönstatt-Einführungskurs (CIS) begonnen, und vier venezolanische Ehepaare nehmen virtuell an den Treffen teil, mit voller Unterstützung der CIS-Ehepaare, die aus Costa Rica der Familienbewegung beim Entstehen helfen werden.

Mittlerweile sind auch eine Facebook-Seite und ein Instagram-Account der Schönstatt-Bewegung Venezuelas organisiert und die Designer Daniel und Julio Rodriguez entwarfen das Logo und die grafische Linie für die sozialen Netzwerke in Venezuela.

Bedeutung des Logos: Der zentrale Punkt des Logos von Schönstatt-Venezuela ist der höchste Wasserfall der Welt: der Salto Ángel, die zusammen mit der Orchidee als Nationalblume die natürliche Gnade darstellen, die Gott in unserem Land geschaffen hat. Die Frau repräsentiert Venezuela: gekleidet in das typische Tanzkostüm „der Joropo“, ein Symbol für die Freude, die die Venezolaner auszeichnet. Umrahmt werden diese Elemente vom Schönstatt-Heiligtum, das der Ort ist, aus dem die 3 Gnaden entspringen: Beheimatung, innere Wandlung und apostolische Aussendung.

Valencia, Puerto La Cruz…

In jüngster Zeit wurden Kontakte in der Stadt Valencia und in Puerto La Cruz geknüpft, um weiter voranzukommen, und wir hoffen, dass die Schritte zur Gründung des organisierten Schönstatt in Venezuela weitergehen und wir auf diese Weise die Gnaden und Charismen der Schönstatt-Bewegung empfangen können, um durch die Pädagogik des Gründers, Josef Kentenich, zu Gott, unserem Herrn und Vater, zu finden.

 

Kontakt: [email protected]

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