Veröffentlicht am 2020-03-01 In Leben im Bündnis

Die erste Schönstatt-Tagung 2020 in Guatemala

GUATEMALA, Adrián Vieto und Laura Solís •

Am Sonntag, 9. Februar, fand in Guatemala-Stadt die erste Schönstatt-Tagung des Jahres 2020 statt. Dabei gab es den Temperamente-Workshop und den Workshop „Persönliches Ideal“; Mitglieder der Familienbewegung, der Müttergruppen, der  Junge Berufstätigen und der Kampagne der Pilgernden Gottesmutter nahmen teil. Ein ganzes Land in einer gemeinsamen Einführungstagung! —

 

Die Entfernung spielte keine Rolle für diejenigen, die die Workshops leiteten, wie die Ehepaare Valverde Royo und Escorriola Morera, beide aus Costa Rica, die erneut begeistert ihr „Ja“ zur Gottesmutter von Schönstatt gaben, um ein wenig von ihrer Zeit zu schenken, dieses Mal der Gemeinschaft von Guatemala. Sie spielte auch keine Rollle für die 23 Schönstätter aus Esquipulas, die mehr als 200 km von der Hauptstadt entfernt sehr früh am Morgen aufbrachen, um die Tagung mitzumachen, die die Gottesmutter für sie vorbereitet hatte.

Es war ein Tag voller Arbeit und großer Segnungen, denn während des Tages fand der Temperamenet-Workshop statt, der es jedem Teilnehmer ermöglichte, sein Wissen über sich selbst, sein Temperament, seinen Charakter und seine Persönlichkeit, die sein Leben prägt, zu vertiefen. Im zweiten Teil fand der Workshop zum Persönlichen Ideal statt, in dem jeder mit Hilfe des Heiligen Geistes und der Gottesmutter dieses Ideal oder diese Mission, für die Gott ihn geschaffen hat, zu finden lernte, um dann das Leben daraus zu gestalten.

Es gab auch die Gelegenheit, sich auszutauschen und sich als Bewegung besser kennen zu lernen, zu beten, zu singen und vor allem der Gottesmutter für alle Gnaden zu danken, die sie uns im Leben schenkt.

Auf diese Weise fand die erste Schönstatt-Tagung des Jahres in Guatemala statt. Mit der Gewissheit, dass wir alle ein klardefiniertes persönliches Ideal haben, kehrten die Teilnehmer in ihre Häuser zurück, um daran weiter zu arbeiten.

Es macht Freude, sich begleitet zu erleben

Lizeth Pacheco gehört der Müttergemeinschaft an und ist die Koordinatorin der Bewegung in Esquipulas. Sie sagt: „Wann immer wir die Gelegenheit haben, mit Mitgliedern unserer geliebten Schönstatt-Bewegung zusammen zu sein, spüren wir die Freude, sich begleitet zu erleben!

Der Temperamentworkshop hat mir sehr geholfen, mich selbst kennen zu lernen und zu entdecken, welche meine Charakterstärken sind und welche Tugenden ich pflegen und in den Dienst Gottes und meiner Brüder und Schwestern stellen sollte.

Der Persönliche Ideal-Workshop hat mir die Mission zu bestätigt, die mir der gute Gott gegeben hat. Die meditativen Zeiten in beiden Workshops waren sehr wichtig für die Begegnung mit uns selbst.

Danke, ältere Schönstattgeschwister, für die Koordination dieses Workshops und für alles, was an diesem Tag, der die Verbundenheit als Familie sehr gestärkt hat, geschenkt wurde.

 

Eine Mission, die ich nur noch entdecken muss

Marta Cristina Pérez, ebenfalls aus Esquipulas, war als Vertrerin Guatemalas bei der Einweihung des Heiligtums in Costa Rica, dem ersten Heiligtum in Mittelamerika, anwesend. Nach einer 6-stündigen Busfahrt zur Teilnahme am Workshop sagt sie: „Als Schönstattjugend waren wir begeistert und begierig darauf, uns mit verschiedenen Gliederungen im selben Workshop auszutauschen. Rita Molina, Emily Yus und ich waren vom Thema Temperamente total beeindruckt, da wir uns dadurch besser kennen lernten, aber vor allem, um uns gegenseitig zu akzeptieren und zu entdecken, dass kein Temperament schlecht ist, da wir so von Gott geschaffen sind, aber dass wir schon die negative Seite dieses Temperaments verbessern können. Ich persönlich fühlte mich selbstbewusst, umgeben von Freunden und Familie. Die beiden Themen haben mich geprägt: Beim Thema der Temperamente hat es mir geholfen, mich selbst durch die Tests besser kennen zu lernen, und beim Thema des persönlichen Ideals habe ich entdeckt, dass ich eine Sendung in Gottes Plan habe und ich sie nur noch entdecken muss.“

Auf der langen Fahrt von Esquipúlas

Danke für den weiten Weg zu uns!

Daniela Madriz kommt aus Guatemala-Stadt und sagt: „Das war also unser erster Intensiv-Workshop gestern. Danke an Gaby und Esteban, Gaby und Antonio und Maga und Luichi, die den ganzen Weg von Costa Rica hergereist sind, um ihn zu leiten!

Der Workshop berührte einen typischen Aspekt Schönstatts: Wir lernten und bewerteten unsere Temperamenttypen und analysierten unsere persönliche Geschichte, um unsere persönliche Mission/Ideal zu formulieren.

Es war auch eine große Freude, die Schönstätter aus Esquipulas dabei zu haben.“

Es ist eine Ehre, sagen die Ehepaare aus Costa Rica

Der Workshop wurde von Antonio Tous und Gabriela Yglesias mit Hilfe von zwei weiteren Ehepaaren aus Costa Rica geleitet. Ehepaar Tous erzählt, warum sie es getan haben und warum es ihnen so viel Spaß gemacht hat: „Am vergangenen Sonntag, dem 9. Februar, hatte ein Team von drei Schönstattehepaaren aus Costa Rica die Ehre, mit den Mitgliedern aus Guatemala eine Tagung voller Freude zu erleben, bei der die Themen Temperament und persönliches Ideal diskutiert wurden.

Der in Guatemala bestehende Wunsch, die Schönstattpädagogik zu vertiefen, wurde erfüllt, erstmals unter Beteiligung der Schönstatt-Gemeinschaft von Guatemala-Stadt und der Gemeinschaft von Esquipulas.

Es waren 49 Teilnehmer dabei, mit offenen Herzen, die diesen Wunsch bestätigten, neue Energie einzuschießen, damit alle zusammen die Bewegung im Land entwickeln können.

Es war sehr schön, dieses schöpfereische Resultante zu bestätigen, wie das persönliche Ideal, wenn es ans Licht kommt, mich sehr glücklich macht und den Weg bestätigt, den Gott für mich vorgesehen hat.

In der Jahresplanung, die im November 2019 in Zusammenarbeit mit den Koordinatoren der Bewegung in Guatemala, Adrian Vieto und Laura Solis, und dem Koordinatoren-Ehepaar der Mission Guatemala aus Costa Rica, Antonio Tous und Gaby Yglesias, erarbeitet wurde, wurde als wichtiges Ziel für die Entwicklung der Bewegung festgelegt, im ersten Halbjahr 2020 einen nationale Arbeitstag ungdurchzuführen.

In der Jahresplanung, die im November 2019 in Zusammenarbeit mit den Koordinatoren der Bewegung in Guatemala, Adrian Vieto und Laura Solis, und dem Koordinatoren-Ehepaar der Mission Guatemala aus Costa Rica, Antonio Tous und Gaby Yglesias, erarbeitet wurde, wurde als wichtiges Ziel für die Entwicklung der Bewegung festgelegt, im ersten Halbjahr 2020 eine nationale Arbeitstagung durchzuführen.

Von diesem Moment an definierten wir das Thema und begannen damit, die Referenten, die für diese Workshops nach Guatemala reisen konnten, zu gewinnen. Eine mehrmonatige Arbeit, in der wir versucht haben, die Tagesordnungen der Mitglieder der Bewegung in beiden Städten zu koordinieren und den idealen Ort für den Tag festzulegen. Es gab Änderungen von Terminen, Orten, Referenten und Teilnehmern, aber die Gottesmutter führte mit ihrer Hand und belohnte die Anstrengung aller Beteiligten, eine einzigartige Konferenz durchzuführen, bei der die einen die anderen anstecken und das Charisma Schönstatts die neuesten Teilnehmer befruchten und bei der das innere Feuer der Mitglieder, die schon lange in der Bewegung waren, erneuert werden würde.

Es war wirklich ein Geschenk, das ein Licht gibt, das die Richtung anzeigt, der man folgen soll“.

 

Vor elf Jahren, im Jahr 2009, war die Schönstatt-Bewegung aus Costa Rica zum ersten Mal bei einer Internationalen Konferenz in Schönstatt präsent – noch ohne Heiligtum, aber mit der ganzen Kraft und Gnade der Gründungszeit. Dank des Einsatzes dieser Familie der Hoffnung, die bereit ist, den Triumphwagen der MTA in ganz Mittelamerika zu ziehen, wird Schönstatt Guatemala beim Pfingstkongress in Schönstatt in diesem Jahr 2020 präsent sein.

Original: Spanisch. Übersetzung: Maria Fischer @schoenstatt.org

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