Veröffentlicht am 18. November 2019 In Leben im Bündnis

„Diejenigen von uns, die hierher kommen, lieben diesen Ort. Es ist, als wäre unser eigenes Haus niedergebrannt.“

ARGENTINIEN, Maria Fischer •

„Diejenigen von uns, die hierher kommen, lieben diesen Ort. Es ist, als wäre unser eigenes Haus niedergebrannt, denn für mich ist das Haus der Gottesmutter mein Haus“,   so ein Mitarbeiter des Heiligtums von Rosario im Interview mit der Lokalzeitung, und: „die Gottesmutter hat sich doch verherrlicht, weil ihr Bild und das Heiligtum selbst nicht verbrannt sind, nur die Sakristei und alles, was da drin war.“ —

Manchmal braucht es ein Feuer, um allen oder zumindest den lokalen Medien zu zeigen, wie sehr wir Schönstätter rund um den Globus und nicht nur wir dieses kleine und bescheidene Heiligtum lieben, eine Nachbildung jener Kapelle, die verlassen im Schönstatttal bei Vallendar stand und wo vor mehr als 100 Jahren ein junger Priester und eine Handvoll junger Menschen etwas völlig Verrücktes getan haben. Denn sie glaubten, dass sich die Mutter des Herrn und unsere Mutter nur durch ihren Wunsch und ihr apostolisches Wirken an diesem armen Ort niederlassen würde. Das Verrückteste kommt aber erdst: Es scheint, dass sie es getan hat, und zwar nicht nur dort, sondern in mehr als 200 Nachbildungen dieser Kapelle auf allen Kontinenten.

Brand in der Sakristei des Heiligtums

Was ist am Mittwochnachmittag, dem 13. November, passiert? Das Schönstatt-Heiligtum in Rosario, Argentinien, in Granadero Baigorria, hat gebrannt. Zwei Trupps der Frewilligen Feuerwehr kamen an den Ort, einer aus der Stadt Granadero Baigorria und der andere aus der Stadt Capitán Bermúdez.

Der Vorfall verursachte Schäden im Erdgeschoss der Kapelle, die sich aber glücklicherweise nicht auf den Rest des Heiligtums ausbreitete, also auf den oberen Teil mit Bild und Altar.

Wie der Verantwortliche des Ortes ausführte, ging er um 12 Uhr in die Mittagspause und verschloss vorher die Türen mit Schlüsseln. Gegen 14.00 Uhr wurde Feueralarm ausgelost.

Zeugnisse bestätigen, dass Fremde seltsame Elemente gegen die Kapelle geworfen haben, deshalb wird vermutet, dass es sich um Brandstiftung handelt. Alles, was in der Sakristei war, ist ein Opfer der Flammen geworden, aber das Bild der Gottesmutter wurde verschont.

„Es muss Gutachten geben. Die Experten sagten, dass es einige Dinge gibt, die darauf hinweisen, dass es Branstiftung war“, heißt es. In einem Dialog mit den lokalen Medien bemerkte ein anderer Mitarbeiter, dass „um 12 Uhr mittags eine Tür verschlossen war, die bei der Ankunft der Feuerwehrleute offen stand.“

Im vergangenen Jahr wurde der 25. Jahrestag der Einweihung des Schönstatt-Heiligtums in Rosario gefeiert.

Mit Material aus den Lokalmedien

Original: Spanisch. Übersetzung: Maria Fischer @schoenstatt.org

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