Veröffentlicht am 14. Oktober 2019 In Leben im Bündnis

Eine Geschichte der Fruchtbarkeit und eine Zukunft der Herausforderungen

PARAGUAY, Amalia und Jorge Ferreira •

Vor neunzehn Jahren ermutigten Sehnsucht und Begeisterung der Pionier-Schönstattfamilie von Alto Paraná den großen Beitrag zum Gnadenkapital für den Bau und die Segnung des Heiligtums in Ciudad del Este am 1. Oktober 2000. —

Eine fruchtbasre Gründung

Von diesem Meilenstein an begann die Dreimal Wunderbare Mutter (MTA), den Weg zum Leben eines Diözesanheiligtums ohne die Anwesenheit von geweihten Personen (Instituten) zu weisen, und der Familienbund übernahm seine Rolle als verbindliche Gemeinschaft.

Das anfängliche Wachstum der Familie des „Heimatland“-Heiligtums von Ciudad del Este verlief mit einer bemerkenswerten Fruchtbarkeit, was uns dazu anregte, die besondere Gegenwart des Heiligen Geistes zu erbitten. Das Symbol des Heiligen Geistes wurde 4 Jahre nach der Weihe des Heiligtums erarbeitet und dort angebracht.

Begleitet von diesem Wachstum dehnte sich die Kampagne der Pilgernden Gottesmutter als Speerspitze der MTA auf andere Gemeinschaften hin innerhalb und außerhalb der Stadtgrenzen aus.

Zum zehnten Jahrestag der Weihe des Heiligtums wurde Gottesmutter von ihrer Heimatland-Familie gekrönt, die ihr Königtum verkündete und sie als Königin des Ortes, unserer Häuser und der verbündeten Herzen anerkannte.

Die Sendung des Heiligtums ist im Herzen und in den Handlungen der Familie gereift. Das Jubiläum von hundert Jahren Liebesbündnis 2014 hat dazu beigetragen, diese Diözesangemeinschaft auch reflexiv zu festigen.

Die aktive Einbindung von Mitgliedern der Bewegung in die Pfarrgemeinden ist Realität geworden, ebenso wie die Zunahme der Zahl der Pilger, die das Heiligtum besuchen.

 

Die neuen Erwartungen und Einstellungen der Jugendlichen

Wenn wir uns heute dem zwanzigsten Jahrestag der Einweihung des Heiligtums nähern, sehen wir, dass die Paare, die dem Apostolischen Bund beitreten und sich in der Familie engagieren wollen, immer jünger sind und daher mit Erwartungen, Sorgen und Einstellungen kommen, die typisch für die Gegenwart sind, auf die wir entsprechend der Zeit, in der wir leben, antworten müssen.

Das nationale Motto 2019-2020, „Apostel für Leben und Familie“, fordert uns stark heraus und führt uns zum Wunsch, die Statue der Heiligen Familie von Nazareth für unser Heiligtum zu erarbeiten. Wir leben diese Sehnsucht mit der Gewissheit, dass diese Gegenwart unsere Familien stärker macht und in Gemeinschaft und Heiligkeit wachsen lassen wird.

Wir fühlen und wissen, dass immer aggressivere Strömungen gegen die Familie kommen, deshalb müssen wir bei der Gestaltung der pädagogischen Konzepte unseres Gründers sehr sorgfältig vorgehen, immer die Vaterschaft Gottes durch ihn betrachten und uns in einer bewussten Selbstbildung stärken, die uns dazu bringt, unser geistliches Leben, unser apostolisches und gemeinschaftliches Leben zu überprüfen und die Aspekte festzulegen, in denen wir uns verbessern müssen.

Dem Charisma Schönstatts treu zu bleiben, wird die Antwort auf die Herausforderungen der kommenden Jahre sein. Bleiben wir freudig und gelassen in den Prüfungen und immer offen und bereit für das, was Gott uns führt, mit der Gewissheit, dass die Gottesmutter sich vollkommen um ihre Familie kümmern wird.

 

Original: Spanisch. Übersetzung: Maria Fischer @schoenstatt.org

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