Veröffentlicht am 21. Oktober 2019 In Leben im Bündnis

„Die Arbeit mit den Diözesanpriestern ist entscheidend für Schönstatt.“

COSTA RICA, P. José Luis Correa /mf •

Ein Gnadenmoment am 18. Oktober 2019 im Heiligtum „Familie der Hoffnung“ in Costa Rica, dem ersten Schönstatt-Heiligtum in ganz Mittelamerika. Die Diözesanpriester Reyner Castro und Luis Herrera schlossen ihr Liebesbündnis, und Douglas Aragon und Manuel Peña erneuerten es.—

„Ich bin überzeugt – nicht die Meinung, sondern die Überzeugung -, dass die Arbeit mit den Diözesanpriestern für Schönstatt entscheidend ist, weil unser Vater es in den 1920er und 1930er Jahren so gemacht hat, und weil sonst die Bewegung nicht wächst. Unsere Bewegung lebt in der Kirche, nicht nebenan oder draußen. Es ist eine Bewegung, die sich der normalen Pastoral verpflichtet fühlt, und die normalste Pastoral ist die der Pfarrei. Die Mehrheit der Diözesanpriester sind Pfarrer. Wenn man sieht, dass die Bewegung in der Pfarrei gut funktioniert, dann wird Schönstatt in kirchlichen Kreisen akzeptiert. Eine Bewegung, die in der Pfarrei funktioniert, wird in der Kirche akzeptiert“, sagte Pater José Luis Correa bereits 2006, als er begann, die Spiritualität Schönstatts für den Diözesanklerus zu verbreiten und Gruppen von Diözesanpriestern zu bilden, zuerst in Chile und dann in ganz Lateinamerika.

Diese Überzeugung, diese Idee ist auch heute noch gültig. Es genügt ein Blick nach Panama, wo ein Diözesanpriester, Pfarrer  Romulo Aguilar, aus seinem Liebesbündnis Schönstatt in seinen Pfarreien gründete, ein sehr in der Pfarrei verwurzeltes Schönstatt, das sich ebenso stark wie selbstverständlich  für das Leben der Pfarreien und Diözesen engagiert.

Deshalb wird im nächsten Jahr im Heiligtum von Querétaro, Mexiko (August 2020), eine Tagung für Diözesanpriester, die sich Schönstatt angeschlossen hat, unter dem Thema: Priesterliche Vaterschaft veranstaltet.

 

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