Veröffentlicht am 14. Oktober 2019 In Leben im Bündnis

Córdobas Familie feiert – gerne und mit gutem Grund!

ARGENTINIEN, Juan Barbosa •

In Córdoba wurde der 51. Jahrestag der Einweihung des Heiligtums der Solidarität in Villa Warcalde mit einem sehr gut besuchten und bunten Familienfest gefeiert. Glückliche Gesichter, vielfältige Umarmungen und Gelächter. Alles geschah an einem perfekten Tag, sowohl klimatisch als auch emotional. So viele Begegnungen zwischen den verschiedenen Generationen, so viel Projektion auf „die neuesten Zeiten“! Ein wahres Fest, das von verschiedenen Generationen gestaltet und gefeiert wurde.—

Herzen bereiten

Schon vor langer Zeit wurden die Aufgaben in einer Kommission skizziert, die fürdie Organisation verantwortlich war. Alles sollte sehr gut laufen, denn 51 Jahre waren vergangen, seit Maria sich entschied, sich in „La Villa“ niederzulassen. Das Diözesanheiligtum von Córdoba war das erste, das der Gründer der Schönstatt-Bewegung, Pater Josef Kentenich, „vom Himmel gesegnet“ hat. Die Tickets für die Reise nach Cordobawaren schon bei ihm, als der gute Vater ihn nur 22 Tage vor diesem 6. Oktober 1968 in seine ewige Wohnung rief.

Dieses echte Arbeitsteam bestand aus Personen aus verschiedenen Gliederungen und Lebensströmungen, die bei mehreren Treffen Rollen, Aufgaben und Funktionen untereinander verteilten. Die Organisation war so gut, dass man beim Fest nichts von ihr sah und alles wie von selbst lief.

Und dann war es soweit

Die Sonne schien in ihrer ganzen Pracht , der Wind „machte Pause“ ebenso wie die Wolken und die Temperatur lag nicht über 22 Grad, konnte man etwas anderes erwarten? Ja, es wurde mit einer hohen Besucherzahl gerechnet, und genauso war es.

Der Beginn des Tages, mit einer sehr bewegenden Pilgerfahrt entlang des Bananenwegs, gab einen Vorgeschmack dessen, was den ganzen Tag über geschehen würde. Eine Militärkapelle berührte die Herzen mit ihren Interpretationen, wobei die berührendste die der argentinischen Nationalhymne war. Die speziell gekennzeichneten Gebetsräume, die Vorträge, die „Ecken“ für Begegnungen und die sehr farbenfrohe Dekoration der Bäume waren eine Freude für Sinne, Herz und Seele. Dazu eine echte familiäre Atmosphäre!

Die Teilnehmer genossen ihre Begegnungen und Gebete, während viele andere es es in Dienst und Einsatz taten. Eine Menge Hochherzigkeit und Akkordarbeit im Hintergrund, das ist das Rezept.

Krönender Abschluss mit der heiligen Messe

Die Feier der Eucharistie begann pünktlich in einem wirklich großen Rahmen. Die vier Patres der Gemeinschaft von Córdoba und der Seminarist, der zur Zeit hier sein Pastoralpraktikum macht, sind angeführt von der Großen Pilgernden Gottesmutter eingezogen. Da ging das Herz auf!

Pater Pablo Gerardo Perez, Leiter der Schönstatt-Bewegung in Argentinien, war der Hauptzelebrant und zog in seiner Predigt eine Parallele zwischen dem Leben, das das Heiligtum der Solidarität geweckt hat, und einer 51-jährigen Frau mit all ihrem Reichtum. Ein ausgezeichnetes Beispiel dafür, wie Maria tagtäglich in ihrem Heiligtum Leben in Fülle weckt und Gnaden strömen lässt.

Der Abschied war eine Mischung aus Trauer darüber, dass das Fest vorbei war, Freude über das, was geteilt wurde, und Hoffnung auf das nächste. „Bis 2020 beim Familienfest“, sagten die Teilnehmer, mit einer Träne im Auge und einem strahlenden Lächeln im Gesicht!

 

 

 

 

 

Original: Spanisch. Übersetzung: Maria Fischer @schoenstatt.org

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