Veröffentlicht am 2019-10-25 In Leben im Bündnis

Bündnistag an einem Bildstock im Bau

ARGENTINIEN, Analía Guaragna •

In der Stadt Nueve de Julio wurde am 18. Oktober der 105. Jahrestag des ersten Liebesbündnisses mit Maria gefeiert, und zwar mit einem Lichter-Rosenkranz am ersten Bildstock der Stadt, der sich noch im Bau befindet.—

Es fehlt nicht mehr viel Zeit, bis dieser Bildstock fertig gebaut und gesegnet wird, aber die Missionare der Kampagne wollten dennoch den Jahrestag der Gründung Schönstatts feiern, indem sie dort beteten und viele einluden, sie zu begleiten.

Mit viel Hingabe und Freude bereiteten sie den ersten Lichter-Rosenkranz dort vor, wo eine neue Quelle der Hoffnung mitten in der Stadt entsteht, ein Ort, von dem die Gnaden des Heiligtums für unsere Bewegung und die Gesellschaft als Ganzes ausgehen werden.

Der Bildstock befindet sich im Park General San Martín, eine breite öffentliche Spazierstraße an der Kreuzung zweier stark frequentierter Verkehrsadern: Mitre und Presidente Perón.

Laut João Pozzobon ist jeder Bildstock „wie eine Antenne, die in dieser gigantischen Kampagne die Kraft und Gabe des Göttlichen Geistes von oben anzieht.“

Das Fest fand an einem schönen, sonnigen Nachmittag in einer Atmosphäre der Verbundenheit statt, voller Freude, wobei sowohl die Schönstätter als auch alle, die die Feier begleiteten, die Gottesmutter Maria verehrten.

„Die Gegenwart der Jungfrau Maria,der Dreimal Wunderbaren Mutter, Königin und Siegerin von Schönstatt war spürbar und begleitet uns“, so ein Zeugnis.

 

Im Gebet für Kirche und Welt

Zu den Anliegen gehörten unter anderem die Bitte für Papst Franziskus in der Leitung der Kirche , den Bischof der Diözese, Ariel Torrado Mosconi, damit die Gottesmutter ihm die Gnade erteile, Hirte und Führer zu sein, und die Bitte für den Pfarrer der Kathedralkirche Santo Domingo de Guzmán, Pfr. Guillermo Gómez; für Berufungen, für den Frieden in der Welt, für das Wachstum der Schönstatt-Bewegung und insbesondere für Argentinien, damit der Herr und unsere Mutter die Politiker erleuchten und das ganze Volk segnen, und damit die Menschen bei den nächsten Wahlen (die am Sonntag, den 27. Oktober stattfinden werden) die Kandidaten so wählen, dass Gemeinwohl vor Befindlichkeiten und Eigeninteressen steht. Wir beteten auch für die Bedrängten und Belasteten, für die Schwächsten und Ärmsten, für die Kranken und in den persönlichen Bitten.

Jogger, Journalisten und andere

Gekommen oder zufällig vorbeigelaufen und stehengebieben waren Leute aus der gesamten Gemeinde, aus verschiedenen Pfarrbewegungen sowie Reporter von lokalen Medien. Es wurden Ideen ausgetauscht und eine Atmosphäre der Freundschaft geschaffen, in der jeder zum Gnadenkapital beitrug und seine Freuden, Leiden, Gebete und Verpflichtungen anbot.

Einige Sportler und Jogger, die gleiczeitig im Park joggten und trainierten, kamen ebenfalls, und mit großer Freude und Bereitschaft nahmen sie am Rosenkranzgebet teil.

Die Madrugadores begleiteten uns mit ihrer Begeisterung und ihren schönen Liedern; zusammen mit der Kampagne hatten sie die Organisation übernommen.

Dieser Lichter-Rosenkranz hat seine Früchte hinterlassen, denn mehrere Menschen haben ihren Wunsch geäußert, der Schönstatt-Bewegung beizutreten.

Von nun an beten wir am 18. eines jeden Monats den Rosenkranz an diesem Bildstock, der bald eingeweiht wird.

 

Original:Spanisch. Übersetzung: Maria Fischer @schoenstatt.org

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