Veröffentlicht am 1. September 2019 In Leben im Bündnis

Den Berg hinauf zum Heiligtum

BURUNDI, Alice Ninette Nininahazwe, Agnès Diane Niyonzima •

Aus Anlass der 25-Jahr-Feier des „Heiligtums des Friedens und der Versöhnung“ Berg Sion Gikungu in Bujumbura fand von dort ausgehend unter anderen eine Pilgerfahrt zum „Heiligtum des Vertrauens“ in Mutumba, dem ersten Schönstatt-Heiligtum des Landes,  statt. —

Nach dem Reisesegen durch den Rektor des Heiligtums in Bujumbura, Pater H. Coyitungiye, machten sich die Teilnehmer und Teilnehmerinnen in mehreren Reisebussen auf den Weg entlang des Tanganjika-Sees bis zum Fuß des Berges, auf dem die Missionsstation Mutumba liegt. Eine lange Prozession zog nun zu Fuß unter Gesängen und Gebeten, begleitet vom Bild der MTA den steilen Berg hinauf bis zum „Heiligtum des Vertrauens“, dem ersten Schönstattheiligtum in Burundi.  Schwester Alice, Schönstätter Marienschwester, verglich in ihrer Begrüßungsansprache den zurückgelegten Pilgerweg mit dem Weg der Gottesmutter zu ihrer Cousine Elisabeth. Der mühsame Anstieg den Berg hinauf sei Ausdruck der Liebe zur Dreimal wunderbaren Mutter und Königin und ein Beitrag zur Vorbereitung auf die beiden großen Jubiläen in diesem Jahr: Das „silberne Jubiläum“ des Heiligtums in Bujumbura und die 50-Jahrfeier der Krönung der „Dreimal wunderbaren Mutter und Siegerin von Schönstatt-Mutumba.“ 2019 sei also ein besonderes Gnadenjahr für Burundi.

 

Pilgern  Abbild des Lebensweges

Pater Coyitungiye hob in seinem Vortrag hervor, dass eine Pilgerfahrt Abbild unseres Lebensweges hin zum himmlischen Sion sei. Und so eröffne sie auch gleichzeitig eine Gelegenheit zu innerer Umkehr und „Reinigung“.

In der sich anschließenden Eucharistiefeier hob er die Bedeutung des Bundesgedankens hervor: Zwar sei der Bund Gottes mit seinem Volk die Lebensquelle Israels gewesen. Dennoch habe sich das Volk auf seinem Weg ins ‚Gelobte Land‘ immer wieder von Gott abgewandt. Aber Gott sei barmherzig, geduldig und langsam im Zürnen. So solle das Engagement für Gott und für die Gottesmutter in der Beachtung des göttlichen Willens seinen Ausdruck finden.

An die Eucharistiefeier schloss sich ein Pick-Nick auf dem Gelände des Schönstattzentrums Mutumba an.

 

Original: Französisch. Übersetzung und Bearbeitung: Inge Wilhelm, Deutschland

 

 

Schlagworte: , , ,

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.