Veröffentlicht am 26. August 2019 In Hörde, Leben im Bündnis

Hörde 100 Jahre später – in Tupãrenda

HÖRDE – WAS NUN?, Maria de Lourdes und José Domingo Marin Massolo •

Tuparenda strahlte unter der Augustsonne. Die Klarheit des Tages deutete auf einen besonderen Tag hin. An diesem Sonntag, dem 18., war die Hauptkirche, Heilige Maria von der Dreifaltigkeit, voller Menschen, die den Bündnistag begingen, darunter einige in besonderer Kleidung, nämich mit dem speziell für diese Feiertage entworfenen T-Shirt, dem T-Shirt zum 100. Jahrestag von Hoerde. Auf der Vorderseite befand sich das Hoerde-Symbolsund auf der Rückseite die Namen der Helden des berühmten Sodalentages vor nun 100 Jahren.—

 

Nach der Eucharistiefeier, in der die Worte des Evangeliums erklangen: „Ich bin gekommen, um die Welt in Brand zu setzen, und wie sehr ich mir wünsche, dass sie bereits brennt“, pilgerten wir zum Heiligtum und beteten ein Geheimnis des Rosenkranzes. Nach dem Schlusssegen von Pater Kühlcke versammelten wir uns an der Statue von Pater Kentenich und sangen „Tiembla de emoción“, soweit es die Emotionen halt zuließen. Im Heiligtum wurde die Fahne Apostolischen Familienbundes von Paraguay enthüllt, eine lang erwartete Errungenschaft, die mit dem Gesang “En nuestra llameante bandera…” gebührend gefeiert wurde.

 

Spiele, Preise, Lieder und Asado

Die Natur mit ihrem strahlenden Sonnenschein und der Kühle der August-Tage wurde zu einem Verbündeten unserer Freude und verstärkte sie. Im „Mangal“ (Mangohain, Ecke des Familienbundes) sorgten die Kandidaturkurse 29, 31, 33, 34 und 35 für das Ambiente, einen exquisiten Asado,  Getränke,  Desserts festlich geschmückte Tische und  Kinderspielplatz.

Die Preise wurden an die Teilnehmer des Wettbewerbs zur  Gestaltung der Fahne vergeben, und die Kurse 1 und 2 führten ein Potpourri von Chören von Liedern auf, das vom Publikum sehr gefeiert wurde. Nach den unvermeidlichen Fotos gaben wir dann dem Asado de gebührende Ehre.

Unsere Gesichter waren irgendwie nicht breit genug für das Lächeln, das wir als Ausdruck der Freude unserer Seelen an dieser Begegnung verschwendeten, wo Geist der Familie, Gemeinschaftsgeist durch alle Poren hindurchdrang. Wir sagten uns: „Was haben wir es doch gut, an einer solchen Begegnung teilnehmen zu können!“

 

Spirituell vereint

Wir hatten das jedes Jahr um den 20. August herum getan, seit mindestens 12 Jahren, und dieser Tag war der Höhepunkt dieser Feiern. Wie viel Freude und Reichtum Schönstatt in unser Leben bringt, was für einen Reichtum es ist, teilen zu können,  und das in diesem Jahr in geistlicher Verbundeneheit mit unserer Delegation, die bei den Feierlichkeiten in Deutschland anwesend war.

Nun bleibt es eine Herausforderung, uns dieses Erbes würdig zu machen!

 

 

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