Veröffentlicht am 8. August 2019 In Leben im Bündnis

Ein „Ja“, begleitet von der Schönstattfamilie aus Argentinien

ARGENTINIEN/PARAGUAY, Rocío Galo •

Es war ein großes Geschenk für die Schönstattfamilie von Chaco, Argentinien, die Überreichung des Sionsgewandes an die Novizen der Schönstatt-Patres, die ihren Weg zur Ausbildung zum Priestertum Christi begannen, aus nächster Nähe erleben zu dürfen.—

Die Messe, die am Samstag, den 6. Juli, in der Kirche Santa Maria de la Trinidad, Schönstatt-Heiligtum von Tuparenda, Ypacaraí, in Paraguay, stattfand, war etwas ganz Besonderes und berührend für diejenigen, die das Privileg hatten, Juan Cruz Colombo zu treffen, einen jungen Mann aus der Provinz Chaco, der den Ruf gespürt hat und sein „Ja“ zum Willen Gottes gesprochen hat.

 

Begleitung „unseres“ Juan Cruz als Familie

„Familiengeist fragt nicht: Was erhalte ich? Er lebt nur davon, zu denken: Was kann ich und soll ich schenken?“

Diese Botschaft des Gründers erklang stark in denen, die von Resistencia (Chaco) nach Tuparenda fuhren, um Juan Cruz auf diesem wunderbaren Weg zu begleiten, den er gewählt hatte, nämlich der Zugehörigkeit zur großen Familie der Schönstatt-Patres.

Lange htten wir darüber nachgedacht, was wir unserem Juan Cruz in einem so wichtigen Moment seines Lebens geben können, und dann haben wir beschlossen, uns zu bemühen, ihn als Familie zu begleiten.

 

toma de túnica

Die größte Gruppe bei der Überreichung des Sionsgewandes in Tupãrenda

In den Monaten vor der Überreichung des Sionmsgewandes organisierten der Berufungskreis Pater Kentenich aus Resistencia und die Kampagne der Pilgernden Gottesmutter des Chaco die Reise nach Tuparenda und konkretisierten so die Anwesenheit vieler Vertreter der verschiedenen Zweige der Familie. Ein weiterer Teil der Familie war in ihren Privatfahrzeugen, was es uns ermöglichte, die größte Familie zu sein, die zum Heiligtum pilgerte.

Kein geringes Detail ist der Strom des Gebets und der Anbetung, der die Momente vor der Zeremonie der Übernahme der Tunika begleitete. Die Liveübertragung via Facebook vom lokalen Heiligtum aus war eine großartige Gelegenheit für diejenigen, die nicht physisch anwesend sein konnten, aber dieses sehr wichtige Ereignis von zu Hause aus verfolgten.

 

Seine Schönstattgeschichte

Schon in jungen Jahren hat die Familie von Juan Cruz ihm eine innige Liebe zur Dreimal Wunderbaren Mutter von Schönstatt eingeprägt. Seine ersten Schritte in der Bewegung waren seine Teilnahme in den KInder- und Jugendgruppen der Mannesjugend, wo sein Glaube und seine Leidenschaft für Maria wuchs.

Er nahm aktiv an Studenten- und Familienmissionen teil und übertrug jedem Missionar Freude und Leidenschaft. Mitten auf diesem Weg begann er seine Karriere in der Zahnmedizin, wo er nicht nur akademisch ausgebildet wurde, sondern auch starke Freundschaften schloss mit anderen Studenten, mit denen er seine Leidenschaft für Maria teilte. Darüber hinaus a war er bei allem dabei, was die Schönstattjugend unternahm: Pilgermärsche, Begegnungen und Konferenzen nationaler und internationaler Führungskräfte.

 

Ein starkes Ja

Zehn Novizen aus Argentinien, Chile, Spanien, Paraguay und der Schweiz haben in einer bewegenden Feier den Aufruf Jesu bekräftigt, sich aus dem Charisma unseres Vaters und Gründers Pater Josef Kentenich in den Dienst der anderen im Schönstattwerk und in der Kirche zu stellen.

Am Ende der Heiligen Messe waren unter den Anwesenden Kommentare zu hören wie : „viel Gefühl“, „Gänsehaut seit unserer Ankunft bis zu unserer Abreise“, „Treue“, „Begleitung“ und „große Liebe“.

Zweifellos konnte jeder hören, was die Gottesmutter und Gott an diesem herrlichen Tag von uns verlangt haben: auf den göttlichen Willen des Vaters und der Gottesmutter zu vertrauen und vor allem, dass wir einander lieben.

Gibt es ein besseres Beispiel für Liebe und Mut als das „Ja“ der Novizen? Deshalb bleibt Gott in uns und die Liebe Gottes hat ihre Fülle in uns erreicht.

Überströmend mit dem Heiligen Geist und ermutigt, weiterhin ein heroisches „Ja“ zu geben, wenn es um den himmlischen Willen geht, kehrte die Schönstattfamilie von Resistencia zurück.

 

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Fotos: Rocío Galo

 

Ich bin glücklich, wenn ich sehe, dass ihr glücklich seid

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