Veröffentlicht am 6. Juni 2019 In Leben im Bündnis

Santa Cruz – die beste Erneuerung der Mission des 31. Mai

BOLIVIEN, Alexandra Kempff •

Ich könnte jeden Tag einen Artikel darüber schreiben, die wir die Vorbereitung auf den Bau des Heiligtums von Santa Cruz erleben. Von der Euphorie und dem Vertrauen, dass alles möglich ist, bis hin zu dem großen Zweifel, ob wir in der Lage sein werden, alle geplanten Ausgaben zu bezahlen. Dazwischen viel Meditation und Gebet, um auf die göttliche Vorsehung zu hören und nicht von unseren menschlichen Stimmen verwirrt zu werden.  —

Abstecken des Bereiches, auf dem das Heiligtum gebaut wird

In dem Moment einfach nur eine merkwürdige Begebenheit

Als wir 2016 San José de Chiquitos besuchten, eine Stadt 270 Kilometer von Santa Cruz entfernt, die zu den Jesuitenmissionen gehört, waren wir erstaunt, dass am Ende der Messe die ganze Gemeinschaft zusammen mit dem Priester die kleine Weihe betete. Das ist etwas, das man nur in den Messen erlebt, die von Schönstatt gestaltet werden.

Nichts ohne das obligatorische Fotografen-Selfie!

Der Grundstein

Für die Erneuerung der Mission des 31. Mai mit der ganzen Schönstattfamilie beschlossen wir, an diesem Tag den Grundstein des Heiligtums zu segnen. Wir begannen, nach einem Stein zu suchen, der „schön“ war, der es wert war, in einer Wand des Heiligtums ausgestellt zu werden. Mein Mann Roberto ist jedoch ein Mensch, der vor dem Handeln alles lange und gründlich meditiert und betet, was ich einerseits bewundere, was mich aber gleichzeitig bei zahlreichen Gelegenheiten zur Verzweiflung treibt, weil er so endlos lange für eine Entscheidung braucht. Nicht einmal eine scheinbar einfache Aufgabe wie die Auswahl eines geeigneten und schönen Steins wurde auf die leichte Schulter genommen.

Nachdem er zu unzähligen Orten gefahren war, wo Baumaterialien verkauft werden, wusste er, dass die Antwort in San José de Chiquitos lag, und er fand die Verbindung zu 2016. Dort ist die einzige Kirche der Jesuiten-Missionen mit einer Steinfassade, hier weihen sich die Menschen am Ende der Messe der Gottesmutter und hier wurde Santa Cruz 1561 ursprünglich gegründet, bevor die Stadt an ihren heutigen Standort verlegt wurde. Roberto kontaktierte den Pfarrer von San José, der sofort akzeptierte, einen Stein dieser Kirche zu spenden, und Claudio Baluzzo aus der Familienbewegung, der in der Nähe von San José Felder hat, bot an, ihn mitzubringen.

Dieser Stein wird nicht nur angemessen und schön sein, er wird das Symbol einer neuen Gründung von Santa Cruz im Geiste der Missionen durch das Heiligtum in Schönstatt sein. Hier soll das Erbe der Jesuiten-Missionen durch ein Schönstatt im Herausgehen heute weitergetragen werden.

Die Familiengruppe „Jünger Christi“ gestaltete für die Vigil zum 31. Mai einen Lichter-Rosenkranz

Vorbereitung auf den ersten großen Tag

So fanden wir heute, am 31. Mai, viele namenlose, großzügige und selbstlose Hände, die alles für die Feieram 1. Juni vorbereiteten, in der wir die Gottesmutter zur Königin der Einheit und des Aufbaus krönen, den Grundstein segnen und den ersten Spatenstich machen wollten.
Ein Bild sagt mehr als tausend Worte, daher bedanke ich mich sehr für die Fotos von Eduardo Gutiérrez und Luico Egüez, die viel mehr vermitteln, als wir erklären können.

 

Schwester Silvia Beltrán, unsere Beraterin, die aus Chile gekommen ist, um uns zu begleiten, umgeben von den Koordinatoren und den Leitern der Familienbewegung

Santa Cruz – 365 Tage vor der Einweihung des zukünftigen Schönstattheiligtums

 

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