Veröffentlicht am 1. Juni 2019 In Leben im Bündnis

Einhundertzwanzig Schönstätter bei der ersten Landestagung in El Salvador

EL SALVADOR, Isidro Perera •

Am 1. Mai fand in San Salvador die erste Landestagung der Bewegung statt, an der alle Schönstatt-Gliederungen und -Gemeinschaften in diesem mittelamerikanischen Land, das sich mitten in der Gründungsphase befindet, teilnahmen.—

Trotz der Tatsache, dass die Geschichte Schönstatts in El Salvador bis Anfang der 90er Jahre zurückreicht, als nach der Ankunft der von Pater Uriburu gesendeten Pilgernden Gottesmutter und der Bildung einer Gruppe von Frauen, einige von ihnen ecuadorianischer Herkunft, die Schönstatt kannten, hat es doch ein Vierteljahrhundert gedauert, dass der damals ausgestreute Samen zu keimen begonnen hat mit dem Beginn von drei neuen Gruppen von Ehepaaren (zwei davon junge Paare), zwei neuen Gruppen von Müttern, einer Gruppe von jungen Berufstätigenund einer ersten Gemeinschaft von Madrugadores.

Ein seit langer Zeit ersehntes Liebesbündnis

Der Tag begann mit der Eucharistiefeier von Pater José Luis Correa Lira in der Kapelle der Jungfrau Maria der Gnaden in Onuva.

Billy Nassers Liebesbündnis am Ende der Eucharistie war sehr bewegend – begleitet von seiner Frau Sylvia aus der ersten Müttergruppe und Leiterin der Gruppe 3 der Mütter, die schon vor Jahren ihr Liebesbündnis geschlossen hatte, das sie als großes Geschenk der Gottesmutter beschreibt: „Sie hat einen Traum für mich erfüllt, es war ein großer Wunsch, den ich im Herzen hatte, die Gottesmutter hört nicht auf, uns diese Geschenke zu geben“, so Silvia am Ende der Tagung.

Einhundertzwanzig Menschen folgten dem Ruf der Gottesmutter und versammelten sich im Cajamarca Events Center, einem schönen kolonialen Gebäude im Zentrum einer Kaffeefarm mit einem schönen Blick auf den Vulkan von San Salvador.

 

El Salvador

Liebesbündnis von Billy Nasser

Sehr Apostolischer Familienbund von Costa Rica

Zusammen mit P. José Luis Correa, Berater der Bewegung in Mittelamerika und kontinentaler Koordinator der Bewegung in Amerika, war ein Team von vier Ehepaaren, die dem Apostolischen Familienbund von Costa Rica angehören, dabei und unterstützte die Mitglieder der jungen Schönstatt-Bewegung von El Salvador bei der Durchführung dieser Tagung.

Die Tagung hatte drei große Ziele: Erstens, die ganze Schönstattfamilie zu verbinden, da bisher jede Gemeinschaft für sich gewachsen war; ein klares Panorama über den Beitrag Schönstatts für die Kirche und die salvadorianische Gesellschaft zu vermitteln; und schließlich der Bewegung in El Salvador eine formale Struktur zu geben.

Das Team des Familienbundes von Costa Rica

Das beste sind Zeugnisse

Gibt es einen besseren Weg, das Leben der Mitglieder zu kennen, als auf ihre Erfahrungen und Zeugnisse zu hören, wie das Sprichwort sagt: „Worte überzeugen, Beispiel reißen mit“? Aus diesem Grund wurde eine Podiumsdiskussion mit Ehepaar René und Maria Fernanda López, aus der Familienbewegung, Irene Bustamante aus der Mütterliga, Lee Aguiñada von den Jungen Berufstätigen, Mauricio Salazar von den Madrugadores und Ana Mercedes Gutiérrez aus der Kampagne der Pilgernden Gottesmutter abgehalten.

Sie öffneten ihre Herzen und teilten, was sie in Schönstatt gefunden haben, Erfahrungen, die ihr Leben, ihre Denkweise, das Ergebnis der Selbsterziehung, der Gemeinschaftsbindung, des Apostolats, des Missionssinnes, einer Gebetsgemeinschaft, kurz gesagt, von all dem, was wir Schönstätter in unseren Ländern und Gemeinschaften zleben, so Patricia Perera, die zusammen mit ihrem Mann Isidro seit 2017 die Mission hatte, nach El Salvador zu reisen, um am Wachstum der Bewegung in diesem Land mitzuwirken.

 

Die Sehnsucht nach dem Heiligtum

Das Video von Schönstättern in der Welt war sehr bewegend, wie Lila Duque sagte, die zur ersten Müttergruppe des Landes gehört, es war sehr wichtig, diese Botschaften der Ermutigung von salvadorianischen Schönstättern zu hören, die außerhalb des Landes leben; Botschaften von Priestern und Schwestern, die uns motivieren, das Werk in El Salvador aufzubauen, um zu wissen, dass wir viele Beiträge zum Gnadenkapital haben, nicht nur für den Erfolg dieser Tagung, sondern auch für den Traum, den wir seit so vielen Jahren haben, hier ein Heiligtum zu haben.

Wenn es während der Gruppenarbeit ein starkes Echo bei den Teilnehmern gab, war es der Wunsch aller, das Heiligtum im Land zu erobern. Pater José Luis Correa machte sehr deutlich klar, dass es dafür notwendig und grundlegend ist, dass die Familie wächst, denn unsere Lebensquelle braucht eine vereinte und große Familie, die sie am Leben erhält und fruchtbar macht.

“Königin der Mission El Salvador”

Dieser Workshop in Gruppen ermöglichte es, einige Aktionen darzustellen, an denen die Familie kurzfristig arbeiten will: einBewegungshaus mit einem Hausheiligtum, so dass sich die Familie versammelt, was die Möglichkeit bietet, Gruppentreffen und Tagungen abzuhalten, dass sich die Familie daran gewöhnt, am 18. des Monats die Eucharistie zu feiern und das Liebesbündnis zu erneuern, dann auch die Wichtigkeit von häufigeren Besuchen von P. José Luis und schlißelich der Aufruf zur Selbstbildung, um zukünftige Erzieher ausbilden zu können, die für das Wachstum der Bewegung notwendig sind.

Schließlich erfolgte die Ernennung der Koordinatoren der Schönstatt-Bewegung in El Salvador , die für zwei Jahre die Aufgabe haben wird, die Aktionen zu koordinieren und zu leiten. Pater José Luis wählte Lee Aguiñada Bernal aus den jungen Berufstätigen zur Koordinatorin der Bewegung.

Lee wird von Billy und Sylvia Nasser, den Leitern der Familienbewegung, Mauricio Salazar, dem Leiter der Gemeinschaft der Madrugadores, María Eugenia Orellana, der Koordinatorin der Kampagne der Pilgernden Gottesmutter, und Roxana Tobar, der Leiterin der Mütterbewegung, begleitet.

Am Ende der Reise krönte die salvadorianische Familie die Gottesmutter zur „Königin der Mission El Salvador“, Pater José Luis setzte die Krone auf das Bild der Auxiliar der Pilgernden Gottesmutter.

Mit kindlichem Vertrauen legen wir die Früchte dieser ersten Landestagung „Schönstatt El Salvador, Gründermission“ in die Hände unserer geliebten Mutter und Königin.

 

Kontakt: [email protected]

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