Veröffentlicht am 11. Juni 2019 In Leben im Bündnis

Das Symbol des Heiligen Geistes endlich im Matri Ecclesiae Heiligtum in Belmonte

ITALIIEN, Pamela Fabiano •

Nach jahrelangem Warten wurde gestern, am Pfingstfest, am 9. Juni, endlich das Symbol des Heiligen Geistes im Internationalen Heiligtum von Belmonte in Rom „inthronisiert“. —

Rund 300 Personen versammelten sich am Morgen im jetzt offenen und funktionierenden Pater-Kentenich-Haus, um sich auf die feierliche Zeremonie der Anbringung des Zeichens des Heiligen Geistes im Heiligtum vorzubereiten, die am Abend um 18.00 Uhr während einer feierlichen Messe unter der Leitung von Dr. Christian Löhr, Generaldirektor des Instituts der Schönstatt-Diözesanpriester, stattfand. Es konzelebrierten Marcelo Cervi, der derzeitige Rektor von Belmonte, und Pfr. i.R. Georg Egle, der jahrelang hier in Rom war und den Wechselfällen des Symbols des Heiligen Geistes lange Zeit folgte. Am Ende der Feier waren alle Teilnehmer zu einem gemeinsamen Abendessen im Pater-Kentenich-Haus eingeladen.

Alle Schönstätter Roms und einige Vertreter von Freunden aus anderen Regionen Italiens trugen zur Durchführung der Zeremonie bei, die vom Chor der Diözese Rom unter der Leitung von Mgr. Marco Frisina geleitet wurde. Eine Gruppe deutscher Pilger setzte sich auch dafür ein, dass der Tag so gut wie möglich ablief und halfen mit Freude und Diensthaltung.

Heute müssen wir das Unmögliche verlangen, mit Zuversicht!

Ein Fest, kurz gesagt, bei dem die Bedeutung der Veranstaltung spürbar wurde. Die Anbringung des Symbols des Heiligen Geistes war seit Jahren vorbereitet, mit Begegnungen, Gebeten, kleinen und großen Gesten der „Eroberung“, Gnadenkapital…. Eine Frau aus der Familienbewegung, deren Augen vor Glück strahlten, sagte nach dem Läuten der Glocke, die verkündete, dass das Symbol angebracht war: „Es ist ein besonderer Tag! Es ist Pfingsten und wir tun, was Pater Kentenich sich gewünscht hat. Heute können wir um alles bitten, und sowohl die Gottesmutter als auch der Vater werden fürbitten, damit der Herr es uns schenken kann! Heute müssen wir das Unmögliche verlangen, mit Zuversicht!“.

Zur Unterstützung dieser schönen Intuition sprachen alle am Ende des Festes das Pfingstgebet, das Pater Kentenich 1963 in Milwaukee nach den Worten von Kardinal Mercier gebetet hat: “Heiliger Geist, Du bist die Seele meiner Seele. Ich bete Dich demütig an. Erleuchte Du mich, stärke Du mich, führe Du mich, tröste Du mich. Entschleiere mir, soweit es dem Plane des ewigen Vatergottes entspricht, entschleiere mir Deine Wünsche. Lass mich erkennen, was die ewige Liebe von mir wünscht. Lass mich erkennen, was ich tun soll. Lass mich erkennen, was ich leiden soll. Lass mich erkennen, was ich still bescheiden, besinnlich aufnehmen, tragen und ertragen soll. Ja, Heiliger Geist, lass mich Deinen Willen und den Willen des Vaters erkennen. Denn mein ganzes Leben will weiter nichts sein als ein dauerndes, ein immerwährendes JA zu den Wünschen, zum Wollen des ewigen Vatergottes. Amen.”

Josef Kentenich selbst hatte 1965 das Land gesegnet, auf dem das Heiligtum heute steht. Es ist das Internationale Heiligtum, „unser aller Heiligtum“, der Ort, den die Schönstatt-Bewegung aus aller Welt ihrem Gründer gegeben hat. Das Heiligtum mit dem Pilgerhaus Pater Kentenich und einem großen Park steht unter der Leitung des Instituts der Diözesanpriester, und auch die Marienschwestern leben dort. Dort werden Begegnungen, Gebetsmomente und geistliche Exerzitien organisiert.

 

Fotos: Pamela Fabiano, Fr. Simon Donnelly

 

Original: Italienisch, 11.06.2019. Übersetzung: Maria Fischer @schoenstatt.org

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