Veröffentlicht am 23. März 2019 In Leben im Bündnis, Schönstätter

Jorge González aus dem Priesterbund ist neuer Pfarrer der Kathedrale von La Plata

ARGENTINA, Lilita y Carlos Ricciardi, Maria Fischer •

Bereits am 18. Februar begrüßte die Schönstattfamilie von La Plata während der Bündnismesse den neuen Pfarrer der Kathedrale von La Plata, in deren unmittelbarer Nähe sich das Schönstattheiligtum befindet: Es ist Pfr. Jorge Gonzalez, Mitglied des Schönstattbundes der Diözesanpriester.—

Foto: Aica

Am Sonntag, den 10. März, führte Erzbischof Víctor Manuel Fernández von La Plata den neuen Pfarrer der Kathedrale von La Plata sowie die Pfarrvikare Marcelo Carvallo und Juan Luis Lucero Moreno ein, die diesen in seiner Pastoralarbeit begleiten werden.

Die Feier wurde von den Gläubigen, Ordensleuten, den Angehörigen des neuen Pfarrers und den Mitgliedern des Klerus gut besucht.

Der Chor der Kathedral-Stiftung spielte während der Liturgie eine besondere Rolle, und der Pfarrer gratulierte seinen Leitern und Mitgliedern zu ihrem 20-jährigen Bestehen, das bei dieser Gelegenheit auch begangen wurde.

In seiner Predigt betonte Bischof Fernandez die gerade begonnene Fastenzeit und die Bedeutung Jesu für das Leben der Menschen. „Wer mit seinem Mund verkündet, dass Jesus Herr ist, wird heilig sein“, erinnerte er.

Der Erzbischof von La Plata sprach weiter über die Notwendigkeit, die Gestalt Christi zu betrachten, wenn man an die Zukunft, an die Familie, an die Arbeit denkt. „Wenn das Gebet aufrichtig ist, kannst du ruhig bleiben, weil dein Leben in guten Händen ist. Wenn nicht, wird dein Leben wegtreiben“, fügte er hinzu und gab als Aufgabe, „aufeinander zu hören und uns vom Herrn führen zu lassen, damit er unsem Leben Orienturung gibt und uns antreibt.“

Indem er sich an den neuen Kathedralpfarrer wandte, bat der Erzbischof: „Du wirst und du sollst nicht alles voraussehen, was in dieser Kathedrale und in dieser Gemeinschaft geschehen wird. Möge Christus der Herr dieser Kathedrale und dieser Gemeinschaft sein, und Er wird dir zeigen, was angebracht ist. Es gibt keine schönere Freiheit als die, die darin besteht, sich von Ihm innerlich führen und leiten zu lassen“.

Erzbischof Fernández ermutigte die Pfarrgemeinde, „in diesen ersten Tagen der Fastenzeit den Heiligen Geist sehr anzurufen, damit er euch mit diesem Vertrauen, mit dieser Gehorsamkeit gegenüber dem Impuls des Herrn erfüllen kann“, und er erinnerte an die Bedeutung der Almosengabe und wies darauf hin, dass das größte Gebot die Liebe ist.

„Was ist die Stadt ohne Gott, oder was wäre die Stadt La Plata ohne die Kathedrale?“

Vor dem  Segen fragte Pfr. Gonzalez die Anwesenden: „Was ist die Stadt ohne Gott, oder was wäre die Stadt La Plata ohne die Kathedrale?“

„Die Kathedralen bedeuteten die Wiedergeburt der Städte, und in unserem Fall entstand dieser prächtige Tempel, der uns beherbergt, nur zwei Jahre nach der Gründung von La Plata“, erinnerte er.

Er gab auch einen Überblick über die Geschichte der Kathedrale, die mit dem Projekt des damaligen Leiters der öffentlichen Arbeiten, des Ingenieurs Pedro Benoit und der Architekten Ernesto Meyer und Emilio Coutaret begann. Er bedankte sich auch für „die ermüdende und stille Arbeit so vieler Einwanderer, die aus der Ferne kamen, um unsere geliebte Stadt aufzubauen“.

„Ich komme aus La Plata, aus mehreren Generationen, und meine familiären Wurzeln sind in dieser jungen Geschichte verwoben“, sagte er und erinnerte an seine ersten priesterlichen Schritte in dieser Kathedrale, zusammen mit Pfr. Carlos Ruiz Diaz, „der wie niemand anderer die mehr als 5.000 Quadratmeter des Bauerks durchlaufen hat.“ – „Ihm verdanken wir die ständige Sorge und Hartnäckigkeit, mit der er so viele Jahre lang im Dom gedient hat.“

„Die Kathedralkirche hat eine sehr hohe Bedeutung im Leben der Diözese, über die architektonische Bedeutung oder ihren symbolischen Wert für die Stadt hinaus, da hier der Sitz des Bischofsstuhls ist und in ihm der Raum für Lehraufträge und Hauptfeiern ist“, fügte er hinzu.

Der neue Pfarrer dankte dem Erzbischof von La Plata, „dass er mir diesen Auftrag anvertraut hat, Rektor und Pfarrer dieser Kathedrale zu sein, die eine Ikone der diözesanen Gemeinschaft ist, in der Konvergenz von Gaben und Charismen, in ihrer reichen Vielfalt von Diensten und Dienstleistungen.“

„Ich komme aus dem Norden der Erzdiözese und war mehr als 17 Jahre lang Pfarrer der Pfarrei vom Unbefleckten Herzens Mariens von City Bell und war in dieser Pfarrgemeinde sehr glücklich. All die Jahre war ich ein Priester der Menschen und jetzt komme ich ins Zentrum der Stadt und es wäre sinnlos, meine Ängste zu verbergen, aber ich komme mit der tiefen Überzeugung, dass es Gott ist, der unser Leben führt und alles gut macht, er ist ein Vater und er liebt uns“, sagte er.

 

18.02.2019, La Plata

Mit Material von AICA

Original: Spanisch. Übersetzung: Maria Fischer @schoenstatt.org

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