Patricia e Isidro Perera

Veröffentlicht am 18. Januar 2019 In Leben im Bündnis

Ein Schönstatt im Gründungsprozess: El Salvador bereitet die erste Landeskonferenz vor

EL SALVADOR/COSTA RICA, Patricia und Isidro Perera/mf •

Schönstatt ist seit mehr als 20 Jahren in El Salvador präsent, seit dem Eintreffen der Pilgernden Gottesmutter durch Pater Uriburu (wem sonst?) und der Bildung einer Gruppe von Frauen und Müttern, einige von ihnen ecuadorianischer Herkunft, die Schönstatt von dort kannten.—

El Salvador erweist sich als ein Land mit sehr fruchtbarem Boden, um das Charisma und die Pädagogik unseres Vaters und Gründers dorthin zu tragen„, so Patricia Fernández de Perera, die zusammen mit ihrem Mann Isidro, beide Mitglieder des Apostolischen Familienbundes, die ihnen von Pater José Luis Correa, dem nationalen Berater der Bewegung in Costa Rica und Mittelamerika, anvertraute Mission übernommen hat, einer Gruppe von Ehepaaren in diesem Land als Betreuer zu dienen. Wie sie gehen Ehepaare des Apostolischen Familienbundes nach Guatemala, Panama und Nicaragua, um den Gründungsprozess Schönstatts in diesen Nachbarländern Costa Ricas uneigennützig und engagiert zu unterstützen. Das Heiligtum von Costa Rica verpflichtet sie.

Im ersten Halbjahr 2017 reiste Pater José Luis Correa nach El Salvador, um dort die Hochzeit der Tochter eines Paares, das zur Bewegung in Costa Rica gehört, zu feiern und nutzte die Gelegenheit, einige offene Vorträge über die Bewegung zu halten und dabei entstand Interesse einer Gruppe junger Paare, eine Gruppe zu bilden.

 

Eine Bitte, die man nicht abschlagen kann

„Während wir beim Fortalecimiento Matrimonial mitarbeiteten, fragte P. José Luis Pat und mich, ob wir bereit wären, nach El Salvador zu gehen, um diese erste Gruppe von Paaren als Betreuer zu begleiten.

An diesem Fortalecimiento Matrimonial nahm, wie es die Vorsehung so macht, das Ehepaar Nasser Mayo aus El Salvador teil; sie gehört zur einzigen Frauengruppe des Landes. Von der Vorsehung gefügt, denn von der Arbeit her hatte ich anders als in andere Länder keinerlei Kontakte, und dank dieses Fortalecimiento freundeten wir uns mit den Nassers an, die uns seitdem jedesmal, wenn wir nach El Salvador fahren, die Türen ihres Hauses öffnen. Vorsehung auch, weil ich zwar wie auch meine Eltern Costaricaner bin, aber in El Salvador geboren wurde“, so Isidro.

Für uns ist es ein riesiges Geschenk

„Wir haben es in Gebet genommen und viel darüber nachgedacht, im Licht unseres Persönlichen und Ehe-Ideals, und was soll es, wir können der Gottesmutter nicht nein sagen und nehmen diese Herausforderung an, die heute, 15 Monate später, bereits Früchte trägt, und all diese Erfahrungen sind ein großes Geschenk für uns als Paar“, sagt Patricia.

150 Teilnehmer für die erste Landeskonferenz in El Salvador

Die Bewegung in El Salvador hat bereits drei Gruppen von Ehepaaren, an denen insgesamt 17 Paare teilnehmen. Es wurden zwei zusätzliche Frauengruppen gebildet; es gibt eine Gruppe von 10 jungen Berufstätigen, die sich monatlich treffen; es wurde eine Gemeinschaft von Madrugadores von etwa 48 Männern gebildet, die sich jeden Monat in der Pfarrei des Göttlichen Kindes in San Salvador treffen; und von dieser Pfarrei aus geht eine Gruppe von 40 Missionaren an jedem 18. des Monats heraus, um die Pilgernde Gottesmutter in die Häuser in San Salvador zu bringen.

Die schöpferische Resultante ist greifbar, deshalb arbeiten sie daran, die erste Jahrestagung der Schönstatt-Bewegung in El Salvador abzuhalten, wo im Monat Mai dieses Jahres etwa 150 Schönstätter erwartet werden.

  Kontakt mit Ehepaar Perera: [email protected]

Original: Spanisch, 15.01.2019. Übersetzung: Maria Fischer @schoenstatt.org

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