Veröffentlicht am 2. Januar 2019 In Leben im Bündnis

Blühe dort, wo du gepflanzt bist – und gründe Schönstatt in Uganda

UGANDA, Jean de Dieu Ntisumbwa/Maria Fischer •

Was erwarten wir, was ein junger Schönstätter aus dem französischsprachigen Burundi, der nach Uganda, in ein englisch-sprachiges Land, fliehen musste, dort macht?  Schönstatt gründen, was sonst? Jean de Dieu Ntisumbwa, Flüchtling aus Burundi, arbeitet seit 2015 in der Pfarrgemeinde Nakivale in der Erzdiözese Mbarara mit, wo er am 30. Oktober 2016 mit Schönstatt begann. Inzwischen gibt es dort siebzig aktive Mitglieder mit Liebesbündnis. Das einzige Problem: keine MTA-Bilder, keine Medaillen, keine Kreuze der Einheit, keine Schönstatt-Bücher auf Englisch. —

Die Pfarrgemeinde von Nakivale versammelt eine multi-nationale Gruppe von Menschen, die im Flüchtlingslager Nakiale in Uganda Zuflucht gefunden haben. Mit der Ankunft einiger Flüchtlinge aus Burundi, die zur Schönstattbewegung gehören, entstand die Idee, hier im Flüchtlingslager und in der Pfarrei das Schönstatt-Apostolat fortzusetzen.

Uganda war bis dahin ein „weißer Fleck“ auf der Schönstatt-Landkarte mit gerade einmal einer Handvoll Bilder der Pilgernden Gottesmutter, die Familien besuchte, wobei es keinen Kontakt zu ihnen gibt und auch niemand weiß, wie die Pilgernde Gottesmutter dorthin gekommen ist.

Die burundischen Schönstätter wollten in Uganda so arbeiten, wie sie es in ihrem Land getan hatten: die Nöte des Lebens wahrnehmen und anderen helfen, die Gnaden zu erfahren, die die Dreimal Wunderbare Mutter von Schönstatt in Uganda austeilen möchte.

Zusammen mit Pfarrer Deus Twinerabo begann Jean de Dieu Ntisumbwa am 30. Oktober 2016 mit den Schönstatt-Aktivitäten, und seitdem sind immer mehr Flüchtlinge und Ugander dazu gekommen.

 

Eine einfache  Einladung

Einladungen werden von Zeit zu Zeit verschickt. Darin heißt es:

Die Apostolische Bewegung von Schönstatt in Uganda wird am Sonntag während der zweiten Messe in der Pfarrgemeinde Nakivale eine Feier haben, in der neue Mitglieder in der Schönstatt-Bewegung willkommen geheißen werden. Kommt und helft der Gottesmutter Maria, weiterhin Seinem Volk die Frohe Botschaft zu verkünden.

Und sie kommen …

 

Sie brauchen großzügige Bündnis-Solidarität

“Wir  haben keine Schönstattbücher auf Englisch, dabei haben wir siebzig Mitglieder. Wir brauchen MTA-Bilder oder Bilder von Pater Kentenich; unsere Mitglieder haben keine Bilder …“

Jemand aus dem schoenstatt.org-Team in Südafrika will versuchen, einige Bücher nach Uganda zu schicken und jeder, der dazu beitragen möchte, ist herzlich willkommen. Inzwischen haben auch Schönstätter aus den USA Bereitschaft signalisiert – und dass die Pilgernde Gottesmutter sich nach Nakivale begibt, ist auch klar.

Vorerst aber sind eine Schönstattfahne und Schönstatt-Halstücher Symbol für das Liebesbündnis der Schönstätter in Uganda.

 

 

Original: Englisch, 30.12.2018; Übersetzung: Ursula Sundarp, Dinslaken, Deutschland

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