Veröffentlicht am 18. November 2018 In Leben im Bündnis

Das erste Filialheiligtum der Welt ist 75 Jahre alt

URUGUAY, Marcela Vickacka und León Muñoz •

Am 20. und 21. Oktober wurde in Nueva Helvecia der 75. Jahrestag des ersten Schönstatt-Filialheiligtums, eingeweiht am 18. Oktober 1943, gefeiert. Die Feierlichkeiten begannen am Samstag, 20. Oktober, mit einem der Treffen der Schönstattfamilie von Montevideo in Anwesenheit von Delegationen aus Brasilien, Argentinien und anderen Diözesen Uruguays. Zahlreiche Personen schlossen an diesem Tag ihr Liebesbündnis, einige machten die Mitgliedsweihe, neue Missionare übernahmen ihr Bild der Pilgernden Gottesmutter.

Desde hace muchos años, el tercer domingo de octubre es el día de peregrinación al Santuario de la Madre tres veces admirable de Schoenstatt, en Nueva Helvecia. Esta vez fue con un brillo especial, ya que se celebraron los 75 años de su bendición. En 1943, en plena guerra mundial, las Hermanas de María tuvieron la audacia de construir la primera réplica del Santuario original (situado en Alemania). Luego, surgieron otros en diversos lugares, siendo el de Nueva Helvecia el pionero de los más de 200 Santuarios que hay en la actualidad en el mundo.

Seit vielen Jahren ist der dritte Sonntag im Oktober der Wallfahrtstag zum Heiligtum der Dreimal Wunderbaren Mutter von Schönstatt in Nueva Helvecia. Diesmal mit einem ganz besonderen Glanz, wurde doch der 75. Jahrestag der Einweihung gefeiert. Im Jahr 1943, mitten im Zweiten Weltkrieg, hatten die Marienschwestern den Mut, die erste originalgetreue Nachbildung des Urheiligtums zu bauen. Danach entstanden Filialheiligtümer an vielen anderen Orten, wodurch das Heiligtum von Nueva Helvecia zum Pionier für über 200 Heiligtümer weltweit wurde.

 

Ein Ort der Begegnung mit dem Gründer Schönstatts

Zur Jubiläumsfeier am Sonntag, dem 21. Oktober, kamen noch viele weitere Pilger aus Uruguay und aus dem Ausland. Die Vorderseite des Heiligtums war mit der Fahne von Uruguay und einem Blütenbogen geschmückt und begrüßte so die Pilger, zusammen mit der Statue des Gründers, P. Josef Kentenich, ein Werk des chilenischen Künstlers Juan Fernández. Dort feierte Diözesanbischof Carlos María Collazzi zusammen mit anderen Priestern vor über tausend Menschen die heilige Messe.

Dabei dankte er der Dreimal Wunderbaren Mutter für die Beheimatung der Menschen im Heiligtum. Danach segnete er die „Casa del Padre“, ein Ort der Begegnung mit P. Josef Kentenich, der dort bei seinem ersten Besuch in Nueva Helvecia im Jahr 1947 gewohnt hatte; das Haus war zum Jubiläum renoviert und zu einer Begegnungsstätte umgewandelt worden. In den verschiedenen Räumen des Hauses sind relevante Aspekte seines Aufenthalts und der Spiritualität Schönstatts dokumentiert, Fotografien von Montevideo und der MTA-Schule von Nueva Helvecia, die sich auf dem gleichen Gelände befindet wie das Heiligtum.

 

Kinder zeigen Werte, die sie leben wollen

Die Pilger konnten das Sakrament der Versöhnung empfangen, und mehrere Personen schlossen im Heiligtum ihr Liebesbündnis mit der Dreimal Wunderbaren Mutter von Schönstatt.

Am Nachmittag begann die Prozession, angeführt vom Bild der Dreimal Wunderbaren Muttervon Schönstatt, in der Pfarrkirche Santisima Trinidad; hinter dem Bild gingen der Bischof und die Priester und dann die Kinder der MTA-Schule, die Schilder trugen mit den Werten, die sie leben möchten: Freude, Treue, Solidarität… jeweils mit einem passenden Symbol; dann folgten zahlreiche Gläubige auf dem Weg durch die Straßen der Stadt. Bei der Ankunft am Heiligtum wurde eine zweite heilige Messe gefeiert. Zum Abschluss erteilte der Bischof den päpstlichen Segen.

Es war ein Tag der Gnade und Freude für alle, die dabei waren! Alle brachen erneuert in ihrem Glauben und Vertrauen in die Mutter des Herrn auf.

Gnadenkapital für das Heiligtum von Montevideo

Angeregt durch die Erfahrungen beim Jubiläum des Heiligtums in Nueva Helvecia, sind viele Schönstätter aus Montevideo nun mit noch mehr Einsatz dabei, das Heiligtum in Montevideo zu erarbeiten. Wir möchten, dass die Gottesmutter sich in Montevideo niederlässt und ein Heiligtum hat als Ort der Zugehörigkeit, von Ruhe und Frieden für alle.

Weil das Heiligtum für alle Uruguayer sein wird, möchten wir für jeden Uruguayer eine Ave Maria beten. GEHT NICHT GIBT´S NICHT. Wir brauchen 3.469.575 Ave Maria, das ist die Bevölkerung unseres Landes.

Und wer von außerhalb Uruguays mitmachen möchte, kann seine Ave Maria im folgenden Link hinterlassen:

https://goo.gl/forms/awwS98XYRa8sA4gY2

Original: Spanisch. Übersetzung: Maria Fischer @schoenstatt.org

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