Veröffentlicht am 9. September 2018 In Leben im Bündnis

Ewigweihe des ersten Kurses des Männerbundes von Chile

CHILE, Gabriel Montecinos •

Am 25. August fand im Heiligtum in Bellavista im Kontext des 10. Jahrestages der Gründung des Männerbundes in Chile die Ewigweihe des ersten Kurses statt, womit ein wichtiger Schritt hin auf die Autonomie des Männerbundes gemacht wurde. Gründungsbeauftragte waenr vor über 10 Jahren im Auftrag des Generalpräsidiums P. Mariano Irureta und Jorge Westphal. —

Die Mitglieder des ersten Kurses, die an diesem Tag ihre Ewigweihe machten, sind: José María Fuentes, Guillermo Frez, Rafael Ojeda, Ángel Mansilla, Octavio Galarce, Gabriel Montecinos, Rolando Cori, José Miguel Arévalo und Hernán Medina. Ihr Kursideal ist: Apostel des Vaters, Brot des Bündnisses für die neue Stadt.

Bei der von P. Mariano gefeierten heiligen Messe wurden sie von ihren Ehefrauen begleitet sowie von Schw. Maria Luisa, Tochter von Angel Mansilla; von den Mitgliedern der anderen Kurse des Männerbundes sowie einigen Ehrengästen; von Vertretern der anderen Männergemeinschaften: Madrugadores, Männerliga, Junge Berufstätige, Forjadores und Gemeinschaft Mambré sowie von den Patres Rafael Fernández, Raúl Feres, Ricardo Bravo und Carlos Cox.

Anfänge des Männerbundes

Im Fall des ersten Kurses begann der Konstituierungsprozess, anfänglich als Gruppe „auf der Suche nach irgendetwas“ bereits im Jahr 2005.  Praktisch alle Mitglieder waren schon seit Jahren miteinander dadurch miteinander verbunden, dass sie in der Jugend zu den Schönstatt-Studentengruppen gehört hatten, die sich damals in der Infante-Straße im Stadtteil Providencia von Santiago trafen.

Am 31. Mai 2008 gab es ein ersten Treffen auf dem Weg zur Gründung des Männerbundes, der sich am 30. August 2008 in Bellavista formell gründete. Bei dieser Gelegenheit trafen sich 17 Männer im Schatten des Heiligtums und bildeten offiziell die ersten beiden Kurse dessen, was von da an der Männerbund Chiles sein sollte. Eine positive Überraschung war dabei die Begegnung mit den Mitgliedern des zweiten Kurses, alles junge Männer, die in einem Prozess der Entscheidungsfindung, „auf der Suche nach etwas“ waren…

Heute hat der Männerbund in Chile vier Kurse und wächst sehr stark und beständig. Von Chile aus wurde die Gründung des Männerbundes in Argentinien unterstützt, wo es im Moment zwei Kurse gibt, einen in Buenos Aires und einen in Corrientes. Die Verantwortlichen für den Gründungsvorgang sind Pfr. Alejandro Blanco aus dem Schönstatt-Priesterbund und José María Fuentes, Leiter des Männerbundes in Chile.  In Paraguay entstehen die ersten Kontakte, um irgendwann mindestens mit einem Kurs die Gründung zu beginnen.

Aufgabe und Mission

Der Schönstatt-Männerbund besteht aus Laien, die meisten verheiratet, Familienväter, Arbeitnehmer, Fachleute in ihren Berufsfeldern.

In der Ausbildung wird vor allem die Realität der Laien und ihrer Berufung zu einer von Gott gegebenen Mission als Führer und Vermittler der Veränderung der zeitlichen Realität hervorgehoben. Weltgestaltung als Lebensmission. Jeder einzelne von uns und jede unserer Gemeinschaften pflegt das Bewusstsein dieser Aufgabe und Berufung. Gott ruft uns, auf diese Weise an der Priester- und Prophetensendung Christi teilzuhaben und die Welt ihm zu weihen. Der besondere Aufruf besteht darin, vor allem durch die Arbeit, aber auch durch die sozialen, politischen und kulturellen Aktivitäten die Welt zu gestalten und eine neue Gesellschaftsordnung zu bauen.

Mitglieder des Bundes und seiner Gemeinschaften sind dabei gerufen, gleichzeitig von innen her das tiefste Geheimnis ihrer Identität als Mann zu leben: Vater und Kind. Wir sind gerufen, vor Gott und der Gottesmutter Kind zu sein und Väter vor den Menschen und den Werken, die Gott uns auf den Weg stellt. Beide Elemente – Kindlichkeit und Vaterschaft – müssen sich entfalten und im Innern unserer Kurse und jedes einzelnen verkörpert werden.

 

Original: Spanisch. Übersetzung: Maria Fischer @schoenstatt.org

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