Veröffentlicht am 24. Juni 2018 In Leben im Bündnis

Lichterrosenkranzu beim Maifeiertag in England

ENGLAND, Ann Mazza •

Der traditionelle Maifeiertag am Schönstatt-Heiligtum in Kearsley, Bolton, dem einzigen in England, begangen am 12. Mai, brachte der Schönstattfamilie von England eine neue Erfahrung: den Lichterrosenkranz, gebetet für den Frieden in der Welt.—

„Ein großes Dankeschön gilt der Frauengruppe für die Planung und  Vorbereitung unseres wunderschönen Maifeiertages in diesem Jahr! Ich kann mir keine bessere Möglichkeit vorstellen, um unserer lieben Gottesmutter für ihre vielen Gnaden und ihren Segen zu danken. Ich bin sicher, es hat sie zum Lächeln gebracht“, sagte eine dankbare Teilnehmerin.

Wir verbrachten den Tag damit, tiefer in das Charisma von Pater Kentenich einzutauchen und den Lichterrosenkranz für den Frieden in der Welt zu beten.

Der Morgen begann mit einer wirklich interessanten PowerPoint Präsentation von Sharron über den Lichterrosenkranz. Sie informierte uns, dass die Kampagne der Pilgernden  Gottesmutter in Argentinien diesen Lichterrosenkranz begonnen hat, angeregt durch einen Vortrag von P. Kentenich im Jahr 1949 für eine Gruppe von Frauen in Villa Ballester  mit der Anregung, die Geheimnisse des Rosenkranzes zu beten, zu gestalten und zu leben. Was sie erzählte, verband sich wunderbar mit dem Urheiligtum in Deutschland.

Es verband sich auch mit den Worten von Mary Cole im E-Newsletter vom April 2018:

“Der Rosenkranz bietet Zugang zu Jesus durch seine Mutter, und das Bild der Pilgernden Gottesmutter vermittelt die Gnaden des Schönstatt-Heiligtums …. die Gnaden der Beheimatung, der Wandlung und der Sendung.

Was für ein kraftvoller Zusammenschluss für das Gute in der Welt … eine Möglichkeit, den Glauben durch die Dürrezeiten zu retten, in denen wir uns manchmal befinden!“

Was Maria für unser Leben bedeutet

Dann stellte Mary Cole Pater Reginald vor, der einen brillanten Vortrag über Pater Kentenich und Maria hielt. Er gab einen sehr persönlichen Bericht über das Leben von Pater Kentenich, wie er ihn kennengelernt hat … wie Pater Kentenich in seinem Leben mit Maria in Verbindung stand, und wie das zu seiner Sendung wurde. Pater Reginald sprach dann darüber, wie wichtig Maria für sein eigenes Leben war, und wie wichtig sie für uns ist, solange wir aktiv im Liebesbündnis stehen, nicht passiv, uns von ihr als ihre Werkzeuge gebrauchen lassen.

Ich fand das sehr anregend.

Pater Reginald erklärte, dass wunderbare Dinge geschehen, wenn wir uns dem Herzen der Gottesmutter weihen. Der Gnadenstrom vom Heiligtum zieht die Menschen an und führt zu Wundern der Wandlung, gibt uns ein besseres Leben, macht uns zu einem besseren Menschen und zu aktiveren Christen. Er sagte, die Gottesmutter sage zu uns: „Beweise mir, dass du mich liebst“,  und das ist alles, was wir tun müssen, ihr zeigen, dass wir sie lieben. Durch eine tiefe persönliche Verbundenheit mit ihr nimmt sie durch das Liebesbündnis unser Bemühen an, gleichgültig wie gering es ist, und macht es fruchtbar für andere, mit anderen Worten, sie wird uns verwandeln.

Pater Reginald erinnerte uns daran, dass Pater Kentenich der Gottesmutter seine Bestrebungen, seine Kämpfe, seine Sorgen, seine Krankheit und seine Angst übergeben hat, und sie begleitete ihn. Gute Ergebnisse schrieb er der Gottesmutter zu, nicht seinem eigenen Tun.

Lichterrosenkranz: Gebete für Frieden, erfolgreiche Zukunft der Diözese und persönliche Anliegen

Nach dem Mittagessen beteten wir einen Lichterrosenkranz. Die häufigsten Anliegen waren der Friede in der Welt und um Hoffnung auf eine erfolgreiche Zukunft der Diözese.

Auf einer persönlicheren Ebene war jede Person oder Familie eingeladen, eine Bitte in den Rosenkranz einzubringen. Die „Gegrüßet seist du, Maria“ wurden mit den Anliegen verbunden, und entzündete Kerzen bezeichneten jedes einzelne Ave Maria, formten einen Rosenkranz aus Lichtern … eine Kette von Gebeten und Bitten an dem Tag. Für jedes „Vater unser“ oder „Ehre sei dem Vater“ stand ein Bild der Pilgernden Gottesmutter, und jeder brachte der Gottesmutter eine Blume.

Wir schlossen mit der Heiligen Messe um 15 Uhr, eine Stunde eher als geplant.

Es war ein in jeder Hinsicht schöner Tag!

 

Quelle: MTA Magazine, England, Juni 2018, mit Erlaubnis des Herausgebers

Original: Englisch, 24. Juni 2018. Übersetzung: Ursula Sundarp, Dinslaken, Deutschland

Edited: Melissa Peña-Janknegt, Elgin, TX USA

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