Veröffentlicht am 15. April 2018 In Leben im Bündnis

Wer in Schönstatt hat als erstes mit Gaudete et exsultate gearbeitet?

COSTA RICA, P. José Luis Correa •

Es war mit hoher Wahrscheinlichkeit in Costa Rica, wo das neue Apostolische Schreiben von Papst Franziskus Gaudete et exsultate  zum ersten Mal Thema einer Schönstatt-Tagung war: dank der Zeitverschiebung am Tag der Veröffentlichung, am 9. April! —

Am Sonntag, dem 8. April, hatten 15 Männer aus der Schönstatt-Männerbewegung einen Einkehrtag beim Heiligtum „Familie der Hoffnung“. Begleitet wurden sie von Pater José Luis Correa, der ihnen Anregungen für die persönliche Reflexion gab.

Vom 9. bis 10. April waren dann die Schönstatt-Mütter an der Reihe. Insgesamt 75 Frauen kamen zum Exerzitienhaus San Benito, die meisten Ticas (Costarricanerinnen), aber auch drei aus El Salvador, eine aus Ecuador, fünf aus Panamá und einige Kolumbianerinnen und Mexikanerinnen, die in Costa Rica leben, sowie die beiden jungen Berufstätigen Frauen aus Chile, die dieses Jahr in San José auf Schönstatt-Mission sind.

Der Ruf zur Heiligkeit in der Welt von heute

Thema beider Treffen war die Betrachtung des Lebens.

Die Tagung der Mütter begann mit einigen Zitaten aus dem an diesem Tag veröffentlichten Apostolischen Schreiben von Papst Franziskus,  Gaudete et exsultate, über den Ruf zur Heiligkeit in der Welt von heute, und zwar aus dem Abschnitt über das Gebetsleben: Es „sind auch einige Momente nur für Gott notwendig, in Abgeschiedenheit mit ihm“ (GE 149); und wo der Papst konkret einlädt, sich zu fragen: „Gibt es Momente, in denen du dich im Schweigen in seine Gegenwart versetzt, ohne Hast bei ihm verweilst und dich von ihm anschauen lässt? Lässt du es zu, dass sein Feuer dein Herz entflammt“ (GE 151)?

Fotos: Fiorella Blando González

Apostolisches Schreiben über den Ruf zur Heiligkeit in der Welt von heute

Original: Spanisch, 15.04.2018. Übersetzung: Maria Fischer, schoenstatt.org

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