Veröffentlicht am 17. Februar 2018 In Leben im Bündnis

Einsatz aus Costa Rica für das Wachstum Schönstatts in El Salvador

EL SALVADOR, Isidro und Patricia Perera •

Knapp zwei Monate vor dem ersten Jahrestag der Einweihung des Heiligtums „Familia de Esperanza“ in Costa Rica, dem ersten und einzigen Mittelamerikas, besuchte P. José Luis Correa, Berater der Schönstatt-Bewegung Mittelamerikas, die Stadt San Salvador zur Begegnung mit der Gründergeneration Schönstatts in El Salvador.  Mit dabei waren zwei Ehepaare aus Costa Rica, Isidro und Patricia Perera und José Alejandro und Anelena Hueda de Martínez, letztere als Referenten für die Gruppe der jungen Berufstätigen und befreundete Paare.

Es waren vier Tage intensiver Arbeit, in denen es darum ging, alles Leben, das bisher in El Salvador entstanden ist, aufzunehmen.

 

Gruppe der an Schönstatt interessierten jungen Mütter

Jugend ganz offen für Schönstatt

Zwei Gruppen von jungen Ehepaaren, praktisch alle frisch verheiratet, freuten sich sehr über den Besuch von P. José Luis Correa, der ihnen einen Vortrag über das Ehesakrament hielt. Es macht einfach Freude zu sehen, wie diese Ehepaare die ersten Jahre ihres gemeinsamen Weges an Marias Hand gehen möchten, auf der Suche nach ehelicher Heiligkeit.

An einem weiteren Tag war ein Treffen mit einer Gruppe von Frauen, die Schönstatt kennenlernen wollten und sehr konkrete Fragen hatten über das, was eine Schönstatt-Müttergruppe ist und was dafür erwartet wird. Der Vortrag fiel auf sehr fruchtbaren Boden, und die jungen Frauen zeigten nicht nur Interesse, sondern den Wunsch, demnächst nach Costa Rica zu fahren und das Heiligtum „Familie der Hoffnung“ zu besuchen.

Am Abend kam der große Moment für die jungen Berufstätigen, die seit letztem Jahr mit großen Erwartungen dabei sind. Die jungen Leute treffen sich unter der Leitung von Lee Aguiñada und Malena Hernández, zwei jungen Erwachsenen aus El Salvador, die sich in den Dienst der Gottesmutter von Schönstatt gestellt haben und, wie sie selbst erklären, die Schönstattjugend von El Salvador gegründet haben. Seit März letzten Jahres, als sie bei der Einweihung des Heiligtums in Costa Rica ihr Liebesbündnis geschlossen haben, arbeiten sie unter der Führung von P. José Luis und freuten sich nun sehr, dass er diese jungen Berufstätigen kennen lernen und Zeit mit ihnen verbringen würde. Die jungen Leute sprachen auch mit José und Anelena über ihr Leben in Schönstatt und ihre Arbeit mit Jugendlichen in Costa Rica.

Die nächste Gelegenheit kam am Donnerstagabend mit einer Gruppe von fest befreundeten Paaren, die mit großer Offenheit und Freude die Botschaft aufnahmen, die Pater José Luis und Ehepaar Martínez vermittelten.

Als Teil seines Besuches ging Pater José Luis auch ins Priesterseminar und sprach dort mit dem Rektor, P. Edgardo Reyes – groß war die Überraschung, dass dieser Schönstatt kannte, denn wenn er zu Exerzitien nach Rom fährt, besucht er immer das Heiligtum in der Nähe des Vatikan; er erinnert sich gern „an die netten Marienschwestern und ihre leckeren Kekse.“

Vortrag für fest befreundete Paare

Die Pilgernde Gottesmutter ist immer zuerst da

Gründungszeit in El Salvador. Ja. Und doch ist Schönstatt schon lange dort. Denn seit über 20 Jahren gibt es eine Gruppe von Missionaren der Pilgernden Gottesmutter; Ana Mercedes Nieuwenhuis koordiniert die Kampagne der Pilgernden Gottesmutter und betet seit 20 Jahren für das, was nun geschieht: dass Schönstatt in El Salvador wächst! Die Missionare der Pilgernden Gottesmutter organisierten einen offenen Vortrag mit dem Titel „Papst Franziskus und seine Beziehung zu Maria“, zu der sich eine große Zahl von Personen im Pfarrzentrum der Pfarrei “Divino Niño“, wo nicht nur die Missionare der Kampagne, sondern auch die Madrugadores zu Hause sind. Auch mit ihnen traf sich P. José Luis und lud sie ein, am nächsten Kongress der Madrugadores in Costa Rica teilzunehmen.

Es gibt bereits den ersten Bildstock in El Salvador, und wir konnten nicht nach Costa Rica zurückfahren, ohne ihn zu besuchen. Er steht in der Pfarrei María Auxiliadora am Ufer des Lago de Coatepeque. Pfr. Jorge Soto, ein in El Salvador tätiger Diözesanpriester aus Costa Rica, arbeitet dort mit den Kindern der Gemeinde in einem Apostolat namens „Saatkörner Schönstatts“, unterstützt von einer Ordensfrau und der ersten Gruppe von Schönstatt-Müttern in El Salvador, Manos de María (Marias Hände). Am 6. Dezember letzten Jahres wurde der Bildstock eingeweiht, und jetzt treffen sich die Kinder immer dort zum Gebet.

 

Missionare der Pilgernden Gottesmutter

Unser Zeugnis

Im letzten August haben Isidro und ich das großartige Apostolat der „Mission El Salvador“ übernommen – Schönstatt Costa Rica im Herausgehen von unserem Heiligtum „Familie der Hoffnung“ aus. Wir machen es mit großer Freude, denn wir sind in El Salvador wirklich von Brüdern und Schwestern aufgenommen worden.

Wir kommen aus dem Staunen nicht heraus über das, was in San Salvador Schritt für Schritt geschieht und wie wir Menschen begegnen, die Schönstatt kennenlernen möchten.

Besonders dankbar sind wir Silvia und Billy Nasser, die seit unserem ersten Besuch unsere Gastgeber waren. Sie haben uns in ihrem Haus aufgenommen und uns sehr geholfen, diese Mission in San Salvador voranzubringen. Was wir in der Kleinen Weihe beten – „… dir bringe ich mich ganz dar“, „gebrauche mich…“, das tun und das erleben wir bei jedem Besuch in San Salvador.

Der Besuch von P. José Luis hat uns eine Reihe neuer Projekte beschert und wir freuen uns sehr darauf, die Mission, die die Gottesmutter uns anvertraut hat, weiterzuführen.

 

 

Erster Bildstock in El Salvador

Titelfoto: Gruppe der jungen Berufstätigen

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