Veröffentlicht am 10. Juli 2017 In Leben im Bündnis

Eins mehr von vielen – aber richtig gut: Das Video von Tupãrenda

PARAGUAY, Horacio Chávez Tottil •

Im November des Jahres 2016 kam im Kommunikationsteam von Tupᾶrenda die Idee auf, es wäre doch gut, ein institutionelles Video zu haben, das in Bild und Ton alles erzählt, was Tupᾶrenda ist und ausmacht.

Wir unternahmen einen langen Weg, hatten uns ein Ziel gesetzt bezüglich Zeit, Dauer des Videos – doch wir hatten keine Vorstellung davon, wie viele Herausforderungen auf uns zukommen würden, bis wir das Material zusammen hatten. Die „Kühnen Männer des Rosenkranzes“ unterstützten uns kühn und risikofreudig, wie sie nun einmal sind, ebenso die Leiter der Heiligtumspastoral von Tupᾶrenda und der Rektor, P. Antonio Cosp. Die Idee wurde in den Rat von Tupᾶrenda getragen.

Und jetzt, was? Gute Frage.
Wir  sind weder Cineasten noch Filmemacher, sondern Architekten, doch wir hatten die feste Überzeugung, dass die Gottesmutter und die Liebe, die wir zu unserem Landesheiligtum haben, uns die Kreativität geben würden, um einen roten Faden in die Fülle der verschiedenen Inhalte und Informationen  zu bringen.

Das Video erzählt keine Geschichte; es ist die Vision einiger junger Leute, die diesen Ort lieben, die die Liebe und Zärtlichkeit der Gottesmutter spüren, die alles Mühen reich belohnt. Es ist eine Vision der Liebe. Und diese Liebe wurde zu Aufnahmen, Schnitt, Design, noch mehr Aufnahmen, der Stimme aus dem Off, dem Erzählfaden …

Tupᾶrenda ist ein Ort des Friedens, der Freude, wo man Marias Zärtlichkeit spürt, wenn man an die Zäune kommt, und wenn man drinnen ist, wird alles noch klarer, da erlebt man eine Arche, die uns vor dieser ungleichen und grausamen Welt bewahrt und zu Christus führt; in diesem Boot rudern wir alle wie Brüder, trotz aller Rückschläge, denn das Ziel dieser Fahrt ist Gott und Maria ist es, die das Steuer hütet und lenkt.

Aber Tupãrenda ist nicht nur ein Paradies für erschöpfte Schönstätter. Es öffnet sich für alle und birgt in seinem großen Gelände eines der mutigsten Sozialprojekte Schönstatts, das Zentrum für gesellschaftliche Wiedereingliederung jugendlicher Straftäter, Haus Madre de Tupãrenda. Es ist ein Ort, an dem man sich mit missionarischer Kraft füllt, um herauszugehen, nicht um sich vor der Welt zu retten, sondern um diese Welt zu retten.

Original: Spanisch. Übersetzung: Maria Fischer, schoenstatt.org

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