Veröffentlicht am 2017-01-26 In Leben im Bündnis

Ein Gebet, dass ganz Schönstatt mit der Einweihung des Heiligtums in Costa Rica verbindet

COSTA RICA, Maria Fischer mit Gonzalo Vega •

Seelenstimmen. Wesentliches Element für die Entdeckung des Willens Gottes im persönlichen Leben der Schönstätter und ganz Schönstatt. Seelenstimmen und ihr Widerhall in anderen Seelen, insbesondere in Seelen, die in ähnlichem Anliegen und ähnlicher Mission verbunden sind.  Unterscheidung im Kentenich-Schlüssel. Es war beim Silberjubiläum seiner Priesterweihe, als Pater Kentenich darüber sprach, dass nichts in Schönstatt am grünen Tisch entstanden sei, sondern durch die Anliegen und Anregungen einzelner Schönstätter aus dem Besten ihres Seins und ihrer Lebenssendung. Und er könne noch ganz genau sagen, durch wen dies oder jenes in die Familie hineingekommen sei. Wenn am 18. März die Einweihung des Heiligtums in Costa Rica gefeiert wird , dann gibt es ein Gebet, das in diesem Moment dort gebetet wird. Und dieses gleiche Gebet wird möglicherweise an hunderten von Heiligtümern und Bildstöcken während der Bündnismesse oder beim Rosenkranz zur Erneuerung des Liebesbündnisses gebetet. Diese Anregung kommt von Renate S., einer Frau aus Deutschland, die sich beim Lesen der Artikel auf schoenstatt.org am Engagement der costaricanischen Schönstattfamilie für ihr Heiligtum begeisterte. In Costa Rica wiederum bewegte diese Bitte, sich bei der Einweihung des Heiligtums mit ihnen im Gebet zu verbinden, sehr tief, und wenige Tage danach schickten sie das Gebet, das (in der spanischen Fassung) am 20. Januar 2017 der Schönstattfamilie weltweit angeboten wurde.

Die Mitglieder des Diözesanrates des Erzbistums  San José,  Costa Rica

Gebet des Heiligtums „Familie der Hoffnung“

Dreimal Wunderbare Mutter von Schönstatt, Königin der Hoffnung, an dich wenden wir uns mit dankbarem Herzen für das Geschenk dieser Tugend, einer unerschöpflichen Quelle der Freude und des Friedens.

Hoffnung herrschte in der Heiligen Familie und begleitete dich an jedem Tag deines Lebens. Wir kommen zu dir, weil unsere Familien in der Hoffnung der Liebe und mit der Hoffnung des Glaubens leben müssen.

Festige unsere Familie in der Einheit, im Engagement und in der geschwisterlichen Liebe, in der Hoffnung, die Neue Gemeinschaft zu bauen, die unser Vater und Gründer entworfen hat.

In diesem Heiligtum ist HOFFNUNG die Gnade, die den Pilgern verheißen ist,

weil du, Maria, Modell und Meisterin der Hoffnung bist

Die Hoffnung auf Gott lässt uns in den Aktionsradius seiner Erinnerung eintreten

Auch Papst Franziskus scheint sich der Strömung der Hoffnung, die aus Costa Rica kommt, anzuschließen (oder es ist vielmehr der selbe Heilige Geist, der durch ihn und durch das jüngste Heiligtum Schönstatts spricht…) Seit dem Advent hat er seine Katechese bei den Generalaudienzen der Hoffnung gewidmet. Bei der Generalaudienz am 11. Januar sagte er:

„Immer denkt der Herr an uns. Auch in den schlechten Augenblicken  denkt er an uns. Das ist unsere Hoffnung. Und die Hoffnung lässt nicht zugrunde gehen. Nie. Nie. Die Götzen lassen immer zugrunde gehen:  Sie sind Phantasien, sie sind keine Wirklichkeit.  Das ist die wunderbare Wirklichkeit der Hoffnung: Wenn man auf den Herrn vertraut, wird man wie er, sein Segen macht uns zu seinen Kindern, die an seinem Leben teilhaben. Die Hoffnung auf Gott lässt uns sozusagen in den Aktionsradius seiner Erinnerung, seines Gedächtnisses eintreten, was uns segnet und uns rettet.   Und dann kann das Halleluja hervorströmen, der Lobpreis des lebendigen und wahren Gottes, der für uns aus Maria geboren ist, der am Kreuz gestorben und in der Herrlichkeit auferstanden ist.  Und auf diesen Gott setzen wir unsere Hoffnung, und dieser Gott – der kein Götze ist – lässt nie zugrunde gehen.

Für Pater Kentenich hatte das, was als Seelenstimme von den jüngsten Gliedern der Familie kam, immer einen sehr starken Klang von Gottesstimme. Das jüngste Heiligtum, das Heiligtum, das am 18. März gesegnet wird, spricht uns – leise vielleicht – an, Familie der Hoffnung zu sein.

Festige unsere Familie in der Einheit, im Engagement und in der geschwisterlichen Liebe, in der Hoffnung, die Neue Gemeinschaft zu bauen, die unser Vater und Gründer entworfen hat.

Können wir uns vorstellen, was geschehen könnte, wenn in vielen, ja, wenn in allen Heiligtümern der Welt am 18. März die Schönstätter wie mit einer einzigen Stimme beten würden: Festige unsere Familie in der Einheit, im Engagement und in der geschwisterlichen Liebe, in der Hoffnung, die Neue Gemeinschaft zu bauen, die unser Vater und Gründer entworfen hat….„?

„Wenn alle mitmachen“ (P. Kentenich, 27.10.1912), wenn ganz Schönstatt an dieser Initiative teilnimmt, dann wird das ein Gnadenstrom, den Maria von ihrem neuesten Heiligtum aus schenken möchte – und all das aufgrund einer einfachen Anregung, die eine Frau aus Deutschland hatte, weil Engagement  und Freude der Schönstattfamilie von Costa Rica etwas in ihrer Seele berührten.

Mit realen Geschichten aus dem Leben ist Schönstatt nie langweilig.

Offizielle Website der Schönstatt-Bewegung in Costa Rica:  http://www.schoenstattcostarica.org/

Information: [email protected]

Original: Spanisch. Übersetzung: Maria Fischer, schoenstatt.org

 

Noch zwei Monate… bis zur Einweihung des Heiligtums in Costa Rica

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