Veröffentlicht am 2017-01-01 In Leben im Bündnis

„Angebote und Beiträge aus der Tiefe des Herzens …“

COSTA RICA, Michelle Ramírez de Monturiol •

18.03.2017

Sie begann sonnig, diese Sonntags- und Bündnismesse am 18. Dezember. Es ist 10.00 Uhr morgens, aber viele haben das Gefühl, als sei es schon später Nachmittag, Es war sowohl physisch wie auch spirituell eine starke Vorbereitung gewesen, um über 300 Menschen zu empfangen.

Es wurde gerannt, um alles ganz schön zu haben. Blumen, Stühle, Essen – zwischendurch kam man sich vor, als ginge es um die Hochzeit der eigenen Tochter! Alles sorgfältig vorbereitet und voller herrlicher Kleinigkeiten, um die Schönstattfamilie zu empfangen!

Und dann kommen die ersten Autos. Der Parkplatz ist gleich voll, aber viele Männer schaffen Raum für mehr Autos und sichern einen Parkplatz für jeden. Die Frauen bereiten derweil alles rund um den Altar und organisieren den Verkauf der Speisen. Spannung und Erwartung lassen die Herzen höher schlagen, auf allen Gesichtern steht ein Lächeln: Das also ist das neue Bewegungshaus in Santa Ana! Die Kinder rennen herum und erkunden voller Freude die Umgebung, die ihr neuer Raum fürs Spielen und ihre Bildung sein wird, aber vor allem das neue Haus der Gottesmutter!

Es passt nicht mehr eine Stecknadel ins Haus, und so suchen sich alle, die nicht mehr reinpassen, draußen in den Gärten einen Platz, um die heilige Messe zu verfolgen. Unter den großen Bäumen und der üppigen tropischen Vegetation finden die Familien eine gute Unterkunft! Der Schatten der Bäume ist ideal, um den warmen Sommermorgen zu überstehen.

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„Fundamente der Hoffnung“

Es beginnt mit den Songs von Tony Gazel, dem Liedermacher der Schönstattfamilie von Costa Rica.  Es ist inzwischen 11.00 Uhr, und die Aufmerksamkeit konzentriert sich nun auf das Wesentliche: die heilige Messe, die einmündet in das Übergeben all dessen, was in den Fundamenten des so sehr ersehnten Heiligtums versenkt werden soll. Jeder hat etwas mitgebracht, ebenso winzig wie wichtig – ein Foto, eine Medaille, ein Schmuckstück und all die Sammlungen von Steinen und Erde von den verschiedenen heiligen Orten und Heiligtümern der Welt, die im Heiligtum „Familie der Hoffnung“ in seinen Fundamenten, in dieser neuen heiligen Erde der Hoffnung präsent sein sollen.

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Alle Herzen schlagen …

Die Feier, geleitet von dem Schönstatt-Diözesanpriester Pfr. Douglas Aragón bewegte die Herzen. Er kündigt an, dass jetzt alle in Prozession zu den Gärten gehen werden, wo das Heiligtum gebaut werden wird, und dass dort in einem Rahmen aus Holz alle mitgebrachten Zeichen abgelegt werden können, und dass auch alles Geistige, das in die Fundamente des Heiligtums eingelassen sein soll, jetzt auf der Prozession mitgenommen werden solle. Er leitet die Prozession, segnet die beiden Acrylboxen mit den „Schätzen“ von allen und legt sie in die große Holzumrahmung, wo vorher Kinder und Jugendliche schon Sand, Steine und Zement geschaufelt hatten, um so das Baumaterial vorzubereiten, das die Kostbarkeiten aufnehmen sollte.

Pfarrer Douglas verliest eine Liste mit allen Orten, von denen Erde oder Steine in die Fundamente gegeben werden, segnet alles mit Weihwasser und gibt die erste Schaufel Zement in den Rahmen. Sofort danach hat die ganze anwesende Schönstattfamilie Gelegenheit, Zement einzufüllen, bis die ganze blumengeschmückte „Schatzkiste“ bedeckt ist.

Die Sendung ist erfüllt, alle sind offensichtlich berührt und zufrieden, in ein paar Augen blinkt es und viele zeigen sich einfach ergriffen davon, diese Gründungs- und Gründererfahrung zu erleben. Nichts ohne dich, nichts ohne uns.

Das Geschenk der Gottesmutter ist real und es ist wunderbar. Die Geschichte der Hoffnung wird geschrieben.

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Kontakt für alle, die an der Einweihung teilnehmen möchten: [email protected]

Original: Spanisch. Übersetzung: Maria Fischer, schoenstatt.org

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